Stoppt Vergewaltigung als Kriegswaffe im Sudan! #SilentSuffering

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Julia Solar und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Schützt Mädchen und Frauen im Sudan – Deutschland muss jetzt handeln!

Sara ist 17 Jahre alt und wurde nach einer Vergewaltigung schwanger. Da es im Camp keine angemessene medizinische Versorgung gab, brachte sie ihr Kind im siebten Monat mit Hilfe einer Nachbarin in ihrer Notunterkunft zur Welt. So ist das Leben für viele sudanesische Mädchen und Frauen. Denn: Sexualisierte Gewalt wird im Krieg gezielt eingesetzt.

Kinder, Mädchen und Frauen zahlen den höchsten Preis 

Hunger, Vertreibung und sexualisierte Gewalt prägen den Alltag von Kindern, Mädchen und Frauen im Sudan. Sie zahlen den höchsten Preis für den nun schon fast drei Jahre anhaltenden Konflikt im Land. Doch ihre Stimmen werden zu oft überhört, ihr Leid bleibt unsichtbar. Fordern Sie die deutsche Bundesregierung dringend auf, jetzt zu handeln und Leben zu retten – bevor es zu spät ist.

Millionen Menschen im Sudan leiden unter der schwersten humanitären Katastrophe und der größten Vertreibungskrise weltweit. Dennoch hat die internationale Gemeinschaft – einschließlich der deutschen Bundesregierung – bislang nicht mit der notwendigen Dringlichkeit, Entschlossenheit und politischen Führung reagiert, die das Ausmaß dieser Krise erfordert.

Der Konflikt im Sudan wird auf den Körpern von Kindern, Mädchen und Frauen ausgetragen

Berichte des UN-Menschenrechtsrats zeichnen ein erschütterndes Bild des Leids, dem Betroffene ausgesetzt sind: Etliche dokumentierte Fälle belegen Vergewaltigungen und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere im Zuge militärischer Überfälle auf Städte, bei Angriffen auf Geflüchtetenlager sowie gegen Menschen auf der Flucht. Besonders grausam sind Dokumentationen über bewaffnete Männer, die Kinder missbrauchen – darunter Kleinkinder im Alter von nur einem Jahr (UNICEF, 2025).

Für Überlebende sexualisierter Gewalt im Sudan ist Hilfe häufig außer Reichweite

Es fehlen sichere Schutzräume, notfallmedizinische Versorgung nach Vergewaltigungen und psychosoziale Betreuung, die Traumata auffangen. Internationale Hilfsorganisationen wie Plan International und die sudanesische Zivilgesellschaft stehen für Unterstützung bereit, doch dazu braucht es mehr Gelder. Für 2026 werden 400 Millionen US-Dollar benötigt, um flächendeckende Hilfe bei geschlechtsspezifischer Gewalt bereitzustellen. Bislang sind nur 0,7 Prozent der Bedarfe finanziert – es bleibt eine Lücke von 396,8 Millionen US-Dollar (UNOCHA, 2026).

Viele Kinder, Mädchen und Frauen schweigen aus Angst vor Ausgrenzung, Stigmatisierung und der realen Gefahr vor Vergeltung. Das wahre Ausmaß der Verbrechen im Sudan ist bis heute nicht vollständig erfasst. Laut Schätzungen der Vereinten Nationen sind über zwölf Millionen Menschen – vor allem Mädchen und Frauen – von geschlechtsspezifischer Gewalt gefährdet. Seit Kriegsbeginn 2023 ist diese Zahl um 350 Prozent gestiegen. Bisher können weniger als zehn Prozent der Betroffenen sexualisierter Gewalt mit Unterstützungsprogrammen erreicht werden. (UNFPA, 2025).

Schutz für Kinder, Mädchen und Frauen in Sudan!

Wir dürfen nicht zulassen, dass die sexualisierte Kriegsgewalt folgenlos bleibt: Wir müssen das #SilentSuffering beenden!

Deshalb fordern wir

  1. Den Einsatz für einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand, um die Gewalt gegen Zivilist:innen zu stoppen, denn nur so kann die fortlaufende sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt beendet werden.
  2. Mehr politischen Druck zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt, um Angriffe auf Frauen und Mädchen im Sudan zu beenden. Die Bundesregierung muss ihren politischen Einfluss deutlich verstärken, damit der Zugang zu humanitärer Hilfe für alle Menschen deutlich ausgeweitet wird.
  3. Eine deutliche Erhöhung der finanziellen Mittel für Überlebende sexualisierter Gewalt. Wir fordern angesichts des gravierenden Ausmaßes sexualisierter Gewalt, dass mindestens fünf Prozent aller humanitären Mittel für Sudan zur Prävention und Unterstützung bei sexualisierter und geschlechterbasierter Gewalt bereitgestellt werden. Ein Schwerpunkt muss auf der direkten Finanzierung lokaler und frauengeführter Organisationen liegen.
  4. Straflosigkeit bei sexualisierter Gewalt im Sudan zu beenden. Kontinuierliches Engagement und deutliche Worte durch die Bundesregierung sind entscheidend, um Straflosigkeit im Sudan sichtbar zu machen und anzufechten. Das umfasst, öffentlich Stellung zur Situation von Frauen und Mädchen im Sudan zu beziehen, gezielten diplomatischen Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht – darunter auch schwere Kinderrechtsverletzungen – klar zu verurteilen.
  5. Eine umfassende Beteiligung von Frauen und Mädchen an Friedensprozessen. Die Bundesregierung sollte dafür Sorge tragen, dass sudanesische Frauengruppen in Friedensdialoge hörbar, wirksam und abgestimmt vertreten sind. Die konsequente Umsetzung der UN-Resolution 1325 ist dabei von zentraler Bedeutung.

Die Unterstützung von Kindern, Mädchen und Frauen im Sudan lindert nicht nur akutes Leid. Sie ist auch zentral für die Stärkung, Selbstbestimmung und Resilienz ganzer Gemeinschaften! 

Die Versorgung Überlebender sexualisierter Gewalt darf kein Randthema bleiben – sie ist lebensrettend! So kannst du helfen:

✍️ Unterschreibe diese Petition!

📲 Teile die Petition zum Beispiel per WhatsApp!

Organisationen wie Plan International arbeiten täglich in Geflüchtetencamps im Sudan und sehen das Ausmaß unmittelbar. In diesem Video machen die Überlebenden hörbar, was Zahlen nicht abbilden können:

 

 

Quellenangaben:

UNFPA. (2025). Sudan emergency situation report #21: Covering period June 1–30, 2025. United Nations Population Fund.

UN Human Rights Council. (2024). Findings of the investigations conducted by the Independent International Fact-Finding Mission for the Sudan into violations of international human rights law and international humanitarian law, and related crimes, committed in the Sudan in the context of the conflict that erupted in mid-April 2023 (A/HRC/57/CRP.6). Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights.

UNICEF. (2025). Sudan: A crisis of sexual violence against children. UNICEF Middle East and North Africa.

UNOCHA. (2026). Sudan: Financial tracking summary 2026 [Data set]. Financial Tracking Service. Abgerufen am 26.02.2026 über 

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Plan International Deutschland e. V.Petitionsstarter*inWir machen uns stark für eine Welt, in der die Rechte aller Kinder geachtet werden und in der Mädchen gleichberechtigt sind.

54.138

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Das Problem

Schützt Mädchen und Frauen im Sudan – Deutschland muss jetzt handeln!

Sara ist 17 Jahre alt und wurde nach einer Vergewaltigung schwanger. Da es im Camp keine angemessene medizinische Versorgung gab, brachte sie ihr Kind im siebten Monat mit Hilfe einer Nachbarin in ihrer Notunterkunft zur Welt. So ist das Leben für viele sudanesische Mädchen und Frauen. Denn: Sexualisierte Gewalt wird im Krieg gezielt eingesetzt.

Kinder, Mädchen und Frauen zahlen den höchsten Preis 

Hunger, Vertreibung und sexualisierte Gewalt prägen den Alltag von Kindern, Mädchen und Frauen im Sudan. Sie zahlen den höchsten Preis für den nun schon fast drei Jahre anhaltenden Konflikt im Land. Doch ihre Stimmen werden zu oft überhört, ihr Leid bleibt unsichtbar. Fordern Sie die deutsche Bundesregierung dringend auf, jetzt zu handeln und Leben zu retten – bevor es zu spät ist.

Millionen Menschen im Sudan leiden unter der schwersten humanitären Katastrophe und der größten Vertreibungskrise weltweit. Dennoch hat die internationale Gemeinschaft – einschließlich der deutschen Bundesregierung – bislang nicht mit der notwendigen Dringlichkeit, Entschlossenheit und politischen Führung reagiert, die das Ausmaß dieser Krise erfordert.

Der Konflikt im Sudan wird auf den Körpern von Kindern, Mädchen und Frauen ausgetragen

Berichte des UN-Menschenrechtsrats zeichnen ein erschütterndes Bild des Leids, dem Betroffene ausgesetzt sind: Etliche dokumentierte Fälle belegen Vergewaltigungen und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere im Zuge militärischer Überfälle auf Städte, bei Angriffen auf Geflüchtetenlager sowie gegen Menschen auf der Flucht. Besonders grausam sind Dokumentationen über bewaffnete Männer, die Kinder missbrauchen – darunter Kleinkinder im Alter von nur einem Jahr (UNICEF, 2025).

Für Überlebende sexualisierter Gewalt im Sudan ist Hilfe häufig außer Reichweite

Es fehlen sichere Schutzräume, notfallmedizinische Versorgung nach Vergewaltigungen und psychosoziale Betreuung, die Traumata auffangen. Internationale Hilfsorganisationen wie Plan International und die sudanesische Zivilgesellschaft stehen für Unterstützung bereit, doch dazu braucht es mehr Gelder. Für 2026 werden 400 Millionen US-Dollar benötigt, um flächendeckende Hilfe bei geschlechtsspezifischer Gewalt bereitzustellen. Bislang sind nur 0,7 Prozent der Bedarfe finanziert – es bleibt eine Lücke von 396,8 Millionen US-Dollar (UNOCHA, 2026).

Viele Kinder, Mädchen und Frauen schweigen aus Angst vor Ausgrenzung, Stigmatisierung und der realen Gefahr vor Vergeltung. Das wahre Ausmaß der Verbrechen im Sudan ist bis heute nicht vollständig erfasst. Laut Schätzungen der Vereinten Nationen sind über zwölf Millionen Menschen – vor allem Mädchen und Frauen – von geschlechtsspezifischer Gewalt gefährdet. Seit Kriegsbeginn 2023 ist diese Zahl um 350 Prozent gestiegen. Bisher können weniger als zehn Prozent der Betroffenen sexualisierter Gewalt mit Unterstützungsprogrammen erreicht werden. (UNFPA, 2025).

Schutz für Kinder, Mädchen und Frauen in Sudan!

Wir dürfen nicht zulassen, dass die sexualisierte Kriegsgewalt folgenlos bleibt: Wir müssen das #SilentSuffering beenden!

Deshalb fordern wir

  1. Den Einsatz für einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand, um die Gewalt gegen Zivilist:innen zu stoppen, denn nur so kann die fortlaufende sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt beendet werden.
  2. Mehr politischen Druck zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt, um Angriffe auf Frauen und Mädchen im Sudan zu beenden. Die Bundesregierung muss ihren politischen Einfluss deutlich verstärken, damit der Zugang zu humanitärer Hilfe für alle Menschen deutlich ausgeweitet wird.
  3. Eine deutliche Erhöhung der finanziellen Mittel für Überlebende sexualisierter Gewalt. Wir fordern angesichts des gravierenden Ausmaßes sexualisierter Gewalt, dass mindestens fünf Prozent aller humanitären Mittel für Sudan zur Prävention und Unterstützung bei sexualisierter und geschlechterbasierter Gewalt bereitgestellt werden. Ein Schwerpunkt muss auf der direkten Finanzierung lokaler und frauengeführter Organisationen liegen.
  4. Straflosigkeit bei sexualisierter Gewalt im Sudan zu beenden. Kontinuierliches Engagement und deutliche Worte durch die Bundesregierung sind entscheidend, um Straflosigkeit im Sudan sichtbar zu machen und anzufechten. Das umfasst, öffentlich Stellung zur Situation von Frauen und Mädchen im Sudan zu beziehen, gezielten diplomatischen Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht – darunter auch schwere Kinderrechtsverletzungen – klar zu verurteilen.
  5. Eine umfassende Beteiligung von Frauen und Mädchen an Friedensprozessen. Die Bundesregierung sollte dafür Sorge tragen, dass sudanesische Frauengruppen in Friedensdialoge hörbar, wirksam und abgestimmt vertreten sind. Die konsequente Umsetzung der UN-Resolution 1325 ist dabei von zentraler Bedeutung.

Die Unterstützung von Kindern, Mädchen und Frauen im Sudan lindert nicht nur akutes Leid. Sie ist auch zentral für die Stärkung, Selbstbestimmung und Resilienz ganzer Gemeinschaften! 

Die Versorgung Überlebender sexualisierter Gewalt darf kein Randthema bleiben – sie ist lebensrettend! So kannst du helfen:

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Organisationen wie Plan International arbeiten täglich in Geflüchtetencamps im Sudan und sehen das Ausmaß unmittelbar. In diesem Video machen die Überlebenden hörbar, was Zahlen nicht abbilden können:

 

 

Quellenangaben:

UNFPA. (2025). Sudan emergency situation report #21: Covering period June 1–30, 2025. United Nations Population Fund.

UN Human Rights Council. (2024). Findings of the investigations conducted by the Independent International Fact-Finding Mission for the Sudan into violations of international human rights law and international humanitarian law, and related crimes, committed in the Sudan in the context of the conflict that erupted in mid-April 2023 (A/HRC/57/CRP.6). Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights.

UNICEF. (2025). Sudan: A crisis of sexual violence against children. UNICEF Middle East and North Africa.

UNOCHA. (2026). Sudan: Financial tracking summary 2026 [Data set]. Financial Tracking Service. Abgerufen am 26.02.2026 über 

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Petition am 2. März 2026 erstellt