Mise à jour sur la pétitionStoppt ungewollte Werbepost! Schluss mit der Ressourcenverschwendung und KlimabelastungIn Berlin wird sich gegen unadressierte Werbepost gewehrt
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Allemagne
19 avr. 2023

Liebe Unterstützer:innen,

riesige Abfallberge, vermüllte Hausflure, eine immense Ressourcenverschwendung und Klimabelastung. Leider sind massenhafte nicht adressierte Werbebroschüren in deutschen Briefkästen nach wie vor gängige Praxis. Unsere Anstrengungen dagegen zeigen erste Erfolge: Erste Unternehmen hinterfragen gedruckte Werbeprospekten inzwischen kritisch und sehen von nicht adressierten Sendungen ab. So hat OBI im Juni 2022 seine letzten gedruckten Werbeprospekte in Deutschland und Österreich verschickt. Auch REWE sieht vor, ab Juli 2023 in Deutschland auf Printprospekte zu verzichten.

Auch politisch tut sich etwas: In zahlreichen französischen und niederländischen Städten wurde bereits ein Opt-in-System eingeführt, welches den Einwurf gedruckter Werbepost ohne Zustimmung der Empfänger:innen verbietet. Luxemburg hat sich sogar bereits auf ein landesweites Opt-in-System ab 2024 geeinigt. Deutschland darf das nicht verschlafen: Damit auch hier vor Ort endlich Schluss mit ungewollten Werbeprospekten ist, setzen wir uns weiter für ein flächendeckendes Opt-In-System ein.  

Leider zeigt sich täglich, dass nicht adressierte Werbepost in Deutschland immer noch im Gießkannenprinzip in den Briefkästen landet und dabei teilweise auch die „Werbung – Nein danke“-Aufkleber ignoriert werden. Die verantwortlichen Unternehmen kamen meist damit durch. Bis jetzt! Nach jahrelangem juristischem Engagement konnte der gemeinnützige Verein Letzte Werbung e.V. nun für euch einen wichtigen Meilenstein vor dem Landgericht Berlin erreichen. Zeigt auch Ihr uns, wo das aktuelle System nicht funktioniert! Und so geht’s:


1.    Einfach auf appmelder.de die App herunterladen und die ungewollte Werbepost melden: Ihr macht ein Foto mit dem Appmelder, wenn Ihr ungewollt Werbung erhaltet.
2.    Letzte Werbung erstellt direkt alle juristischen Dokumente und senden sie über die Partnerkanzlei an das Gericht.
3.    Die Unternehmen werden gerichtlich verpflichtet, den Einwurf zu unterlassen.
4.    Über die App werdet Ihr stets über den aktuellen Stand Eurer Einsendungen informiert. 

Aktuell ist diese Einstweilige Verfügung nur für Berlin möglich, den Appmelder könnt ihr aber deutschlandweit nutzen. Lasst uns Deutschland gemeinsam zu einem Ort ohne unerwünschte Briefkastenwerbung machen, denn: Für ungewollte Werbepost werden jährlich 4,3 Mrd Kwh Energie verbraucht und über eine 1 Mio. Bäume gefällt.

Wir bleiben weiter dran und setzen uns dafür ein, dass unerwünschte Werbepost bald Geschichte ist. 

Vielen Dank für Eure Unterstützung! 


Euer Sebastian Sielmann von Letzte Werbung e.V. und die Deutsche Umwelthilfe e.V.

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