Mise à jour sur la pétitionStoppt ungewollte Werbepost! Schluss mit der Ressourcenverschwendung und KlimabelastungFordert jetzt mit einer Protestmail das Ende der ungewollten Werbeflut!
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Allemagne
27 juin 2022

Liebe Unterstützer:innen, leider landen immer noch milliardenfach Werbeprospekte ungefragt in unseren Briefkästen und die meisten Handelsunternehmen haben gar nicht vor damit aufzuhören. Umso wichtiger ist es, dass endlich ein Opt-In-System eingeführt wird! Das möchten wir jetzt gemeinsam mit euch von Umweltministerin Lemke einfordern. Bitte macht mit und sendet hier eine Protestmail!

Die DUH hat 37 große Handelsunternehmen befragt und musste dabei feststellen, dass der Großteil der deutschen Händler die wahnsinnige Ressourcen- und Energieverschwendung gar nicht stoppen möchte. Aldi Süd, Netto Nord, Rewe und Co. drucken einfach weiter ungeniert und ungebeten Werbepost. Das befeuert nicht nur das Müllaufkommen, sondern hat auch verheerende Folgen für Umwelt und Klima.

Wir brauchen deshalb ganz dringend ein Opt-In-Verfahren: Damit würde Werbung nur noch in Briefkästen landen, wenn es ausdrücklich erwünscht ist. Das kann man zum Beispiel mit einem „Werbung? Ja, bitte!“ Schild kenntlich machen. Damit könnte die Regierung die Werbemüllflut ohne großen Aufwand stoppen und pro Jahr bis zu einer halben Million Tonnen CO2 einsparen!

Unfassbare Zahlen zeigen die wahnsinnige Ressourcenverschwendung:

  • Jedes Jahr werden mehr als 28 Milliarden gedruckte Werbeprospekte ungefragt in Briefkästen verteilt – nur um dann ungelesen im Müll zu landen?!
  • Zur Herstellung der Prospekte werden jährlich 42 Milliarden Liter Wasser, 4,3 Milliarden Kilowattstunden Energie und 1,6 Millionen Tonnen Holz verbraucht. Dabei war die Einsparung von Energie und Ressourcen nie wichtiger als jetzt!

Andere machen schon vor wie es geht: In den Niederlanden wurde das Opt-In-System bereits in 27 Städten und Gemeinden eingeführt. Dadurch konnten z.B. in Amsterdam jedes Jahr 6.000 Tonnen Papier und bis zu 750 Fahrten der kommunalen Müllabfuhr eingespart werden. Luxemburg hat vor wenigen Wochen angekündigt, ab 2024 ebenfalls ein Opt-In-System einzuführen. Und auch die Baumarktkette Obi möchte nun endlich ihre Print-Prospekte abschaffen und mit nachhaltigeren, digitalen Alternativen ersetzen.

Es geht also! Zeit, dass wir deutschlandweit nachziehen. Deshalb wenden wir uns an Umweltministerin Lemke und fordern gesetzliche Regelungen gegen die Werbemüllflut.

Bitte setzt euch jetzt mit einer Protestmail für die Einführung eines gesetzlichen Opt-In-Verfahrens ein! Hier könnt ihr die Mail mit nur wenigen Klicks absenden.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
Euer Sebastian Sielmann von Letzte Werbung e.V. & die Deutsche Umwelthilfe e.V.

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