
Zuerst möchte ich mich für weitere Unterschriften bedanken und einen Bericht aus dem Jahr 2023 von Vatikanstadt, dem inzwischen verstorbenen Papst Franziskus, zu diesem Thema einsetzen:
21/07/2023
Anne Preckel und Jean-Charles Putzolu – Vatikanstadt
Papst Franziskus hat dieses Jahr im Juni in einem Tweet dazu aufgerufen, sexuelle Gewalt, die als Kriegswaffe eingesetzt wird, als „schändliches Verbrechen“ anzuprangern. Solche Verbrechen seien „überall verbreitet“, sagte er zuvor bei einem Angelus-Gebet (Ende November 2022) mit Blick auf sexualisierte Kriegsgewalt und sprach dabei auch über die Ukraine.
Sexualisierte Kriegsgewalt ist überall gegenwärtig
Ob Ukraine, Südsudan, Myanmar, Ruanda oder das ehemalige Jugoslawien – sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten gegen Frauen wurde und wird immer wieder eingesetzt, oftmals systematisch und im großen Stil. Dass es im Kontext gewalttätiger Spannungen - vielleicht nicht immer so systematisch, aber regelmäßig - zu sexualisierten Übergriffen vor allem auf Minderheiten und Frauen kommt, zeigt die Jagd auf zwei Christinnen durch einen hinduistischen Männer-Mob, die sich in diesen Tagen im indischen Manipur ereignete.