Stoppt Hotelbau, schafft Wohnraum


Stoppt Hotelbau, schafft Wohnraum
Das Problem
Berlin braucht Wohnungen – nicht noch mehr leere Hotelbetten.
Auf dem GLS-Campus in Prenzlauer Berg soll ein drittes Hotel mit über 90 neuen Studios entstehen – mitten in einem Wohngebiet mit sozialer Erhaltungssatzung (Milieuschutz), das eigentlich die alteingesessene Bevölkerung vor Verdrängung schützen soll.
Gleichzeitig stehen in Berlin fast jedes zweite Hotelbett leer. Die Auslastung lag 2024 bei gerade mal 56 % – mit sinkender Tendenz. Es gibt keinen Bedarf für ein weiteres Hotel. Es gibt aber eine existenzielle Wohnraumkrise.
Was hier geplant ist, passt nicht in unseren Kiez – und es ist nicht genehmigungsfähig.
Der geplante Neubau soll auf den Grundmauern einer ehemaligen Gemeindeschule entstehen. Dieses Schulgebäude wurde vor rund 20 Jahren verkauft – weil man damals glaubte, die Schulplätze nicht mehr zu brauchen. Ein Irrtum, der heute dazu führt, dass Kinder aus unserem Kiez täglich stundenlang pendeln müssen, weil es schlicht zu wenige Schulplätze gibt.
Eine Baugenehmigung für dieses Hotel wäre der zweite folgenschwere Irrtum auf demselben Gelände. Den ersten können wir nicht rückgängig machen. Den zweiten können wir verhindern.
Der Neubau fügt sich weder nach Art noch nach Maß der Nutzung in die Umgebung ein (§ 34 BauGB). Was einst als ergänzende Nebennutzung einer Sprachschule tolerierbar war, ist als dritter Beherbergungsbetrieb auf demselben Gelände nicht mehr hinnehmbar.
Was wir jeden Tag erleben: Nächtliche Glascontainerbefüllungen, laute Außenevents bis tief in die Nacht, Lieferverkehr durch den Hinterhof – und eine Betreiberin, die auf Beschwerden mit Desinteresse reagiert. Die GLS vermarktet sich längst nicht mehr als Sprachschule, sondern als Event- und Tourismus-Holding mit Boutique-Hotels zu 400 € pro Nacht. Die Anwohner*innen zahlen den Preis dafür.
Das Stadtbad – einst öffentlich zugänglich – steht heute nur noch auf Abruf zur Verfügung. Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung wurden ignoriert. Verträge werden unter Verschluss gehalten.
Wir fordern:
- Keine Baugenehmigung für ein drittes Hotel auf dem GLS-Campus
- Umwidmung des Geländes für Wohnraum statt weiteren Tourismus
- Sofortige Einschränkung des Eventbetriebs im Außenbereich
- Echte Bürgerbeteiligung – kein Alibi-Dialog
- Offenlegung aller Verträge und Investorenbeteiligungen
- Dauerhafte öffentliche Öffnung des Stadtbades
- Hinterhöfe sind keine Partyflächen. Sie gehören den Anwohner*innen.
Der Bezirk Pankow hat die Pflicht, die Interessen seiner Bürger*innen zu vertreten – nicht die Profitinteressen von Investoren. Wir fordern ihn auf, dieser Verantwortung endlich gerecht zu werden.
Zeig, dass dir dein Kiez wichtig ist. Unterzeichne jetzt.
Weitere Infos unter www.dubistderkiez.de

79
Das Problem
Berlin braucht Wohnungen – nicht noch mehr leere Hotelbetten.
Auf dem GLS-Campus in Prenzlauer Berg soll ein drittes Hotel mit über 90 neuen Studios entstehen – mitten in einem Wohngebiet mit sozialer Erhaltungssatzung (Milieuschutz), das eigentlich die alteingesessene Bevölkerung vor Verdrängung schützen soll.
Gleichzeitig stehen in Berlin fast jedes zweite Hotelbett leer. Die Auslastung lag 2024 bei gerade mal 56 % – mit sinkender Tendenz. Es gibt keinen Bedarf für ein weiteres Hotel. Es gibt aber eine existenzielle Wohnraumkrise.
Was hier geplant ist, passt nicht in unseren Kiez – und es ist nicht genehmigungsfähig.
Der geplante Neubau soll auf den Grundmauern einer ehemaligen Gemeindeschule entstehen. Dieses Schulgebäude wurde vor rund 20 Jahren verkauft – weil man damals glaubte, die Schulplätze nicht mehr zu brauchen. Ein Irrtum, der heute dazu führt, dass Kinder aus unserem Kiez täglich stundenlang pendeln müssen, weil es schlicht zu wenige Schulplätze gibt.
Eine Baugenehmigung für dieses Hotel wäre der zweite folgenschwere Irrtum auf demselben Gelände. Den ersten können wir nicht rückgängig machen. Den zweiten können wir verhindern.
Der Neubau fügt sich weder nach Art noch nach Maß der Nutzung in die Umgebung ein (§ 34 BauGB). Was einst als ergänzende Nebennutzung einer Sprachschule tolerierbar war, ist als dritter Beherbergungsbetrieb auf demselben Gelände nicht mehr hinnehmbar.
Was wir jeden Tag erleben: Nächtliche Glascontainerbefüllungen, laute Außenevents bis tief in die Nacht, Lieferverkehr durch den Hinterhof – und eine Betreiberin, die auf Beschwerden mit Desinteresse reagiert. Die GLS vermarktet sich längst nicht mehr als Sprachschule, sondern als Event- und Tourismus-Holding mit Boutique-Hotels zu 400 € pro Nacht. Die Anwohner*innen zahlen den Preis dafür.
Das Stadtbad – einst öffentlich zugänglich – steht heute nur noch auf Abruf zur Verfügung. Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung wurden ignoriert. Verträge werden unter Verschluss gehalten.
Wir fordern:
- Keine Baugenehmigung für ein drittes Hotel auf dem GLS-Campus
- Umwidmung des Geländes für Wohnraum statt weiteren Tourismus
- Sofortige Einschränkung des Eventbetriebs im Außenbereich
- Echte Bürgerbeteiligung – kein Alibi-Dialog
- Offenlegung aller Verträge und Investorenbeteiligungen
- Dauerhafte öffentliche Öffnung des Stadtbades
- Hinterhöfe sind keine Partyflächen. Sie gehören den Anwohner*innen.
Der Bezirk Pankow hat die Pflicht, die Interessen seiner Bürger*innen zu vertreten – nicht die Profitinteressen von Investoren. Wir fordern ihn auf, dieser Verantwortung endlich gerecht zu werden.
Zeig, dass dir dein Kiez wichtig ist. Unterzeichne jetzt.
Weitere Infos unter www.dubistderkiez.de

79
Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
Diese Petition teilen
Petition am 4. März 2026 erstellt