Stoppt die Zerstörung der Wälder in der Obergrafschaft Bad Bentheim durch Windräder

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gabriele Kühnel und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrter Herr Fietzek, Herr Dr. Pannen, Herr Tüchter,

Ein geschütztes 30er Biotop fällt trocken, weil die Gräben vertieft wurden um die Wege für die Schwerlasttransporter befahrbar zu machen. Das muss aufhören! Sofort! Und renaturiert werden. 

Windräder schützen das Klima, aber nicht wenn sie unseren größten aller Klimaschützer vernichten. Deshalb fordern wir: Keine Windkraft im Wald!
Die Obergrafschaft gehört zu den waldarmen Regionen und Bad Bentheim weist 34 Potentialflächen aus. Das zeigt, wir brauchen und sollten den Wald nicht opfern. Der Bardeler Wald beinhaltet ein geschütztes Biotop, welches grade trocken fällt, und ein geschütztes Bodendenkmal. Zudem ist er umgeben von mehreren Gewässern, Seen und Naturschutzgebieten. Den Wildtieren wird keine Ausweichmöglichkeit geboten, weil der Wald zerstört, aber nicht wieder aufgeforstet wird. Der Uhu brütet dort, und ist nur einer von vielen geschützten die in dem Wald zu finden sind.

Um unseren CO2-Ausstoss zu reduzieren, soll eine Massenvernichtung unserer wichtigsten Sauerstoffproduzenten stattfinden: unsere Wälder. Dass hierbei das in den Bäumen gespeicherte CO2 frei gesetzt wird, spielt scheinbar keine Rolle. Erneuerbare Energien um jeden Preis? Wir sagen ganz klar "Nein". Bad Bentheim bietet 34 Potentialflächen und ist seit fünf Jahren, dank bereits bestehender Windkraft, klimaneutral in Sachen Strom. Der Wald in Bardel ist Eigentum des Fürstlichen Hauses Bad Bentheim und Steinfurt. Im fürstlichen Bentheimer Wald wurde kürzlich exzessiv gerodet, laut Gesetz muss hier aufgeforstet werden. Im Bardeler Wald sind die Flächen für die Windräder bereits vorbereitet, auch diese Flächen müssen laut Gesetz durch Wiederaufforstung kompensiert werden. Das Problem: Diese Wiederaufforstung soll lediglich im Bentheimer Wald stattfinden. So wurden zwei Waldflächen zerstört und nur eine wird wieder hergestellt. Zudem wird mit Douglasie aufgeforstet, diese ist nicht heimisch und hat einen Nullwert für die Natur. Warum Douglasie? Sie ist ein schnell nachwachsender Baum, der schnell wieder gefällt werden kann. Ein neues Industriegebiet, prädestiniert um Sonnenenergie zu erzeugen wird links liegen gelassen, und ein Vorschlag der Grünen, die neue Fachklinik mit Photovoltaikanlagen auszustatten, gar abgelehnt. Stattdessen soll ein See mit Photovoltaik bedeckt und die Windräder in den Wald platziert werden. Bad Bentheim hat sich stattliche 4 % seiner Landesfläche zur Nutzung für Windenergie zum Ziel gesetzt und wartet die Vorgaben aus Hannover erst gar nicht ab. Kurz zusammengefasst: Die Natur Aller wird für den Profit Einzelner geopfert, obwohl es genügend Alternativflächen gibt. Wir sollten nicht nur an heute, sondern an die Zukunft unserer Kinder denken, ihnen Wälder und keine Industriegebiete hinterlassen. Der Klimaschutz ist unsere aktuell größte Herausforderung, daher müssen laut EU-Green-Deal bis 2030 Dreißig Milliarden Bäume gepflanzt werden. Die Politik in Bad Bentheim verkauft uns klimaschädliches Handeln als Klimaschutz. Daher nutze dein Mitspracherecht und unterzeichne diese Petition.
Vielen Dank für alle Unterstützer/innen im Namen unserer Natur, unserer Nah-Erholung und unserer Nachkommen.

Wir bereiten einen Klage vor, und haben hierfür eine Spendenaktion ins Leben gerufen.  Danke für Eure Unterstützung.

https://gofund.me/20f4bda3

Du möchtest weitere Infos? 

Dann besuch uns gerne hier: 
https://www.gegen-windraeder-im-wald.de

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Gisela KolbPetitionsstarter*in

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Das Problem

Sehr geehrter Herr Fietzek, Herr Dr. Pannen, Herr Tüchter,

Ein geschütztes 30er Biotop fällt trocken, weil die Gräben vertieft wurden um die Wege für die Schwerlasttransporter befahrbar zu machen. Das muss aufhören! Sofort! Und renaturiert werden. 

Windräder schützen das Klima, aber nicht wenn sie unseren größten aller Klimaschützer vernichten. Deshalb fordern wir: Keine Windkraft im Wald!
Die Obergrafschaft gehört zu den waldarmen Regionen und Bad Bentheim weist 34 Potentialflächen aus. Das zeigt, wir brauchen und sollten den Wald nicht opfern. Der Bardeler Wald beinhaltet ein geschütztes Biotop, welches grade trocken fällt, und ein geschütztes Bodendenkmal. Zudem ist er umgeben von mehreren Gewässern, Seen und Naturschutzgebieten. Den Wildtieren wird keine Ausweichmöglichkeit geboten, weil der Wald zerstört, aber nicht wieder aufgeforstet wird. Der Uhu brütet dort, und ist nur einer von vielen geschützten die in dem Wald zu finden sind.

Um unseren CO2-Ausstoss zu reduzieren, soll eine Massenvernichtung unserer wichtigsten Sauerstoffproduzenten stattfinden: unsere Wälder. Dass hierbei das in den Bäumen gespeicherte CO2 frei gesetzt wird, spielt scheinbar keine Rolle. Erneuerbare Energien um jeden Preis? Wir sagen ganz klar "Nein". Bad Bentheim bietet 34 Potentialflächen und ist seit fünf Jahren, dank bereits bestehender Windkraft, klimaneutral in Sachen Strom. Der Wald in Bardel ist Eigentum des Fürstlichen Hauses Bad Bentheim und Steinfurt. Im fürstlichen Bentheimer Wald wurde kürzlich exzessiv gerodet, laut Gesetz muss hier aufgeforstet werden. Im Bardeler Wald sind die Flächen für die Windräder bereits vorbereitet, auch diese Flächen müssen laut Gesetz durch Wiederaufforstung kompensiert werden. Das Problem: Diese Wiederaufforstung soll lediglich im Bentheimer Wald stattfinden. So wurden zwei Waldflächen zerstört und nur eine wird wieder hergestellt. Zudem wird mit Douglasie aufgeforstet, diese ist nicht heimisch und hat einen Nullwert für die Natur. Warum Douglasie? Sie ist ein schnell nachwachsender Baum, der schnell wieder gefällt werden kann. Ein neues Industriegebiet, prädestiniert um Sonnenenergie zu erzeugen wird links liegen gelassen, und ein Vorschlag der Grünen, die neue Fachklinik mit Photovoltaikanlagen auszustatten, gar abgelehnt. Stattdessen soll ein See mit Photovoltaik bedeckt und die Windräder in den Wald platziert werden. Bad Bentheim hat sich stattliche 4 % seiner Landesfläche zur Nutzung für Windenergie zum Ziel gesetzt und wartet die Vorgaben aus Hannover erst gar nicht ab. Kurz zusammengefasst: Die Natur Aller wird für den Profit Einzelner geopfert, obwohl es genügend Alternativflächen gibt. Wir sollten nicht nur an heute, sondern an die Zukunft unserer Kinder denken, ihnen Wälder und keine Industriegebiete hinterlassen. Der Klimaschutz ist unsere aktuell größte Herausforderung, daher müssen laut EU-Green-Deal bis 2030 Dreißig Milliarden Bäume gepflanzt werden. Die Politik in Bad Bentheim verkauft uns klimaschädliches Handeln als Klimaschutz. Daher nutze dein Mitspracherecht und unterzeichne diese Petition.
Vielen Dank für alle Unterstützer/innen im Namen unserer Natur, unserer Nah-Erholung und unserer Nachkommen.

Wir bereiten einen Klage vor, und haben hierfür eine Spendenaktion ins Leben gerufen.  Danke für Eure Unterstützung.

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