Stoppt die Zerstörung am Alten Teich: Für den Erhalt der Wiese statt Betonversiegelung

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Michael Cross und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Warum wir diese Petition starten:

Seit Jahren planen Politik und ein Arbeitskreis eine Umgestaltung des Kriegerdenkmals am Alten Teich. Niemand in Bramfeld hat etwas gegen eine zeitgemäße historische Einordnung – wohl aber gegen die geplante bauliche Umsetzung. Für 440.000 Euro (Kostenstand von 2021 – heute aufgrund massiv gestiegener Baupreise mit Sicherheit deutlich teurer) Steuergelder soll eine lebendige Wiese in ein Stelenfeld aus Schotter, Betonrampen und versiegelten Flächen verwandelt werden. Das ist ökologisch und demokratisch nicht vertretbar.

Unsere Kritikpunkte:

Ökologischer Kahlschlag: Die geplante Baufläche ist ein essenzieller Lebensraum. Wasservögel wie Kanada- und Graugänse sowie Enten nutzen diese Wiese seit Jahren intensiv zur Aufzucht ihrer Küken. Diese Jungtiere finden hier ihre notwendige Nahrung. Der Baubeginn mitten in der Brut- und Aufzuchtzeit vernichtet diese Lebensgrundlage direkt am Wasser – ein grober Verstoß gegen das, was wir unter "Menschlichkeit" gegenüber der Tierwelt verstehen.

Abwertung historischer Opfer: Das Denkmal erinnert an 163 namentlich genannte Männer aus Bramfeld und Steilshoop, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen. Die geplante Umgestaltung degradiert diese Individuen und ihre Schicksale, indem sie ihr Gedenken pauschal als nicht mehr würdig oder zeitgemäß abwertet. Wahre Gedenkkultur sollte versöhnen und einordnen – nicht das Andenken an die Opfer früherer Kriege tilgen, indem man es hinter „verkohlten Stelen“ versteckt.

Klimapolitische Doppelmoral: Während die Stadt Hamburg Privatleuten Steingärten zur Förderung der Biodiversität verbietet, versiegelt sie hier selbst eine Grünfläche. Ein massives Betonfeld speichert Hitze und verhindert die notwendige Versickerung von Regenwasser („Schwammstadt“-Prinzip). Eine Wiese kühlt – Beton heizt das Mikroklima am Teich massiv auf.

Fehlender Bürgerwille & mangelnde Beteiligung: Über 1.000 Unterschriften gegen das Projekt wurden bisher ignoriert. Eine echte Bürgerbeteiligung hat nie stattgefunden. Bei anderen Bauprojekten im Stadtteil gab es runde Tische und Aushänge – hier wurden wir vor vollendete Tatsachen gestellt. Es wirkt wie eine rein ideologisch getriebene Entscheidung gegen den Willen derjenigen, die das Gebiet täglich nutzen.

Fachliche Zweifel: Es ist bezeichnend, dass selbst die mit dem Projekt befassten Experten (Gutachter und Architekten) intern erhebliche Bedenken äußern. Wer ein solches Projekt gegen den Rat der eigenen Fachkräfte durchdrückt, handelt nicht rational, sondern ideologisch.

Kosten-Nutzen-Verhältnis: 440.000 Euro Steuergelder für ein Projekt, das die Natur zerstört und den Park für Anwohner weniger attraktiv macht? Wir fordern stattdessen den Erhalt der Grünfläche und eine simple, informative Lösung, die den historischen Kontext erklärt, ohne das Biotop zu zerstören.

Unsere Forderung:

Wir fordern die Mitglieder der Bezirksversammlung Wandsbek auf:

  • ​Stoppen Sie den Baubeginn, um die Brutzeit der Vögel nicht weiter zu gefährden.
  • ​Verzichten Sie auf die großflächige Versiegelung durch Betonrampen und Schotterfelder.
  • ​Wählen Sie eine naturverträgliche Alternative, wie beispielsweise die Aufstellung von Informationstafeln, die das Denkmal historisch einordnen, ohne das Biotop „Alter Teich“ zu zerstören.

​Menschlichkeit beginnt beim Respekt vor der Natur und dem Dialog mit den Bürgern vor Ort. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen: Für Bramfeld, für den Artenschutz und für echte Bürgernähe!

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Michael Cross und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Warum wir diese Petition starten:

Seit Jahren planen Politik und ein Arbeitskreis eine Umgestaltung des Kriegerdenkmals am Alten Teich. Niemand in Bramfeld hat etwas gegen eine zeitgemäße historische Einordnung – wohl aber gegen die geplante bauliche Umsetzung. Für 440.000 Euro (Kostenstand von 2021 – heute aufgrund massiv gestiegener Baupreise mit Sicherheit deutlich teurer) Steuergelder soll eine lebendige Wiese in ein Stelenfeld aus Schotter, Betonrampen und versiegelten Flächen verwandelt werden. Das ist ökologisch und demokratisch nicht vertretbar.

Unsere Kritikpunkte:

Ökologischer Kahlschlag: Die geplante Baufläche ist ein essenzieller Lebensraum. Wasservögel wie Kanada- und Graugänse sowie Enten nutzen diese Wiese seit Jahren intensiv zur Aufzucht ihrer Küken. Diese Jungtiere finden hier ihre notwendige Nahrung. Der Baubeginn mitten in der Brut- und Aufzuchtzeit vernichtet diese Lebensgrundlage direkt am Wasser – ein grober Verstoß gegen das, was wir unter "Menschlichkeit" gegenüber der Tierwelt verstehen.

Abwertung historischer Opfer: Das Denkmal erinnert an 163 namentlich genannte Männer aus Bramfeld und Steilshoop, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen. Die geplante Umgestaltung degradiert diese Individuen und ihre Schicksale, indem sie ihr Gedenken pauschal als nicht mehr würdig oder zeitgemäß abwertet. Wahre Gedenkkultur sollte versöhnen und einordnen – nicht das Andenken an die Opfer früherer Kriege tilgen, indem man es hinter „verkohlten Stelen“ versteckt.

Klimapolitische Doppelmoral: Während die Stadt Hamburg Privatleuten Steingärten zur Förderung der Biodiversität verbietet, versiegelt sie hier selbst eine Grünfläche. Ein massives Betonfeld speichert Hitze und verhindert die notwendige Versickerung von Regenwasser („Schwammstadt“-Prinzip). Eine Wiese kühlt – Beton heizt das Mikroklima am Teich massiv auf.

Fehlender Bürgerwille & mangelnde Beteiligung: Über 1.000 Unterschriften gegen das Projekt wurden bisher ignoriert. Eine echte Bürgerbeteiligung hat nie stattgefunden. Bei anderen Bauprojekten im Stadtteil gab es runde Tische und Aushänge – hier wurden wir vor vollendete Tatsachen gestellt. Es wirkt wie eine rein ideologisch getriebene Entscheidung gegen den Willen derjenigen, die das Gebiet täglich nutzen.

Fachliche Zweifel: Es ist bezeichnend, dass selbst die mit dem Projekt befassten Experten (Gutachter und Architekten) intern erhebliche Bedenken äußern. Wer ein solches Projekt gegen den Rat der eigenen Fachkräfte durchdrückt, handelt nicht rational, sondern ideologisch.

Kosten-Nutzen-Verhältnis: 440.000 Euro Steuergelder für ein Projekt, das die Natur zerstört und den Park für Anwohner weniger attraktiv macht? Wir fordern stattdessen den Erhalt der Grünfläche und eine simple, informative Lösung, die den historischen Kontext erklärt, ohne das Biotop zu zerstören.

Unsere Forderung:

Wir fordern die Mitglieder der Bezirksversammlung Wandsbek auf:

  • ​Stoppen Sie den Baubeginn, um die Brutzeit der Vögel nicht weiter zu gefährden.
  • ​Verzichten Sie auf die großflächige Versiegelung durch Betonrampen und Schotterfelder.
  • ​Wählen Sie eine naturverträgliche Alternative, wie beispielsweise die Aufstellung von Informationstafeln, die das Denkmal historisch einordnen, ohne das Biotop „Alter Teich“ zu zerstören.

​Menschlichkeit beginnt beim Respekt vor der Natur und dem Dialog mit den Bürgern vor Ort. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen: Für Bramfeld, für den Artenschutz und für echte Bürgernähe!

 

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