Stoppt die Willkür im Bay. Landesamt für Denkmalpflege - Auch Denkmalschutz braucht Regeln

Das Problem

Viele Denkmaleigentümer machen schlechte Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, den Gebietsreferenten sowie den unteren Denkmalschutzbehörden im Landratsamt.

Er herrscht eine mittelalterliche Verbotspolitik, die den Denkmaleigentümer in der Nutzung seiner Gebäude einschränkt und bevormundet. Die Entscheidungen und Vorgaben sind intransparent - oft wird versucht Architekten und Firmen, die dem Gebietsreferenten nahe stehen in das Projekt zu bringen, obwohl diese mitunter nicht leistungsfähig sind. Die zusätzlichen Anforderungen aus den Denkmalauflagen ergeben gerade jetzt in Zeiten der steigenden Baupreise und Zinsen unfinanzierbare Aufgabenstellungen. Hierfür haben aber die Ansprechpartner kein Verständnis und versuchen oft Ihre persönlichen Befindlichkeiten durchzusetzen. Zu vielen Themen wie z. B. PV-Anlagen, Trockenbau, Kunststofffenster gibt es keine einheitlichen Vorgaben, diese werden von Fall zu Fall intransparent gehandhabt. Moderne Architektur wird akzeptiert, falls sie dem Gebietsreferenten gefällt, woanders wird sie in Nichtgefallen verboten.

Die Denkmaleigentümer resignieren und lassen Ihre Gebäude lieber verfallen oder gehen dem ganzen Verfahren aus dem Weg.

Die gesamte Struktur muss hier verändert werden und bürgerfreundlicher werden. Es muss den aktuellen Herausforderungen an energetische Standards, Dämmung, Energiekonzepte und Zukunftssicherheit Rechnung getragen werden. Die Aspekte Finanzierung, gestiegene Zinsen und Baupreissteigerungen müssen ebenso berücksichtigt werden, in dem die Verfahren deutlich verkürzt werden und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden. 

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Robert GerstlPetitionsstarter*inAls Träger der Bayerischen Denkmalschutzmedaille 2013 engagiere ich mich seit über 15 Jahren für Projekte im Bereich Denkmalschutz. Ich habe selbst ein Architekturbüro für Bauen im Bestand und wir haben bereits zahlreiche Projekte umgesetzt.

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Das Problem

Viele Denkmaleigentümer machen schlechte Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, den Gebietsreferenten sowie den unteren Denkmalschutzbehörden im Landratsamt.

Er herrscht eine mittelalterliche Verbotspolitik, die den Denkmaleigentümer in der Nutzung seiner Gebäude einschränkt und bevormundet. Die Entscheidungen und Vorgaben sind intransparent - oft wird versucht Architekten und Firmen, die dem Gebietsreferenten nahe stehen in das Projekt zu bringen, obwohl diese mitunter nicht leistungsfähig sind. Die zusätzlichen Anforderungen aus den Denkmalauflagen ergeben gerade jetzt in Zeiten der steigenden Baupreise und Zinsen unfinanzierbare Aufgabenstellungen. Hierfür haben aber die Ansprechpartner kein Verständnis und versuchen oft Ihre persönlichen Befindlichkeiten durchzusetzen. Zu vielen Themen wie z. B. PV-Anlagen, Trockenbau, Kunststofffenster gibt es keine einheitlichen Vorgaben, diese werden von Fall zu Fall intransparent gehandhabt. Moderne Architektur wird akzeptiert, falls sie dem Gebietsreferenten gefällt, woanders wird sie in Nichtgefallen verboten.

Die Denkmaleigentümer resignieren und lassen Ihre Gebäude lieber verfallen oder gehen dem ganzen Verfahren aus dem Weg.

Die gesamte Struktur muss hier verändert werden und bürgerfreundlicher werden. Es muss den aktuellen Herausforderungen an energetische Standards, Dämmung, Energiekonzepte und Zukunftssicherheit Rechnung getragen werden. Die Aspekte Finanzierung, gestiegene Zinsen und Baupreissteigerungen müssen ebenso berücksichtigt werden, in dem die Verfahren deutlich verkürzt werden und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden. 

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Robert GerstlPetitionsstarter*inAls Träger der Bayerischen Denkmalschutzmedaille 2013 engagiere ich mich seit über 15 Jahren für Projekte im Bereich Denkmalschutz. Ich habe selbst ein Architekturbüro für Bauen im Bestand und wir haben bereits zahlreiche Projekte umgesetzt.

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