
Das schöne Ferienwetter lockt die Passauer nach draußen. Die Bevölkerung schätzt die Natur vor der eigenen Haustür als einen Ort der Ruhe und Erholung. Die aufgeschütteten Holperpisten, die die Leute in den Wäldern ringsum vorfinden, erwecken Gefühle. Sie reichen von Verärgerung und Verzweiflung bis hin zu Wut und Unverständnis. Die Staatsforsten bezeichnen die Wege im Wald als ihren Arbeitsplatz. Der Bürger wähnt sich auf einem Betriebsgelände. Auf dem Fabriktor steht „Zutritt für Unbefugte verboten“.
Mittlerweile von den Aussagen der hiesigen Forstleiterin ernüchtert, warten wir gespannt auf die Reaktion von Herrn Neumeyer, Vorstandsvorsitzender der BaySF. Denn egal wie man es dreht und wendet. Spätestens jetzt wissen wir, der Profit steht wieder einmal über den Belangen von Mensch, Tier und Natur.
Wir Passauer haben einen einfachen Wunsch. Wir möchten in unsere Wälder gehen. Unwürdig ist es, dass wir uns dafür erklären müssen.
Passauer Politiker! Lasst uns nicht im Stich!