Stoppt die Reform der Fahrschulausbildung – Für Qualität, Pädagogik und Verkehrssicherheit

Soziale Bewegung:Führerscheinreform
Aktuelle Unterzeichner*innen:
Alexander Lügering und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir fordern: Kein Abbau von Qualität und Verantwortung in der Fahrschulausbildung!

Als angehender Fahrlehrer – und als Teil eines Berufsstandes, der täglich Verantwortung für junge Menschen übernimmt – appelliere ich an das Bundesministerium für Verkehr (BMV), die geplante Reform der Fahrschulausbildung in ihrer aktuellen Form nicht umzusetzen.

Die Reform gefährdet die pädagogische Qualität, untergräbt bewährte Ausbildungsstandards und stellt die Verkehrssicherheit in Deutschland ernsthaft infrage.

 

❌ Diese Reform gefährdet mehr, als sie verbessert:

Laienausbildung gefährdet Menschenleben

Nach nur einem Kurzseminar sollen künftig Eltern oder Bekannte Fahrstunden übernehmen dürfen – ohne Doppelpedalerie und ohne die notwendige Sicherheitstechnik.
Damit wird die professionelle Ausbildung durch qualifizierte Fahrlehrkräfte – die 1.222 Stunden Ausbildung durchlaufen, darunter intensive Schulungen in Pädagogik, Didaktik, Methodik und Verkehrspsychologie – massiv abgewertet.👉 Pädagogik ist kein Bauchgefühl.

👉 Fahrpraxis ohne Doppelpedalerie gehört, wenn überhaupt ausschließlich auf den Verkehrsübungsplatz, nicht auf öffentliche Straßen.

 
2. Online-Theorieunterricht entzieht dem Lernen seinen Kern
Die Abschaffung der Präsenzpflicht im Theorieunterricht widerspricht allen lernpsychologischen Erkenntnissen. Lernen gelingt durch sozialen Austausch, Beziehung und unmittelbares Feedback.
👉 Bildung braucht Präsenz. Nicht nur WLAN.

 
3. Verkehrssicherheit in Gefahr – Vision Zero unerreichbar
Eine qualitativ minderwertige Ausbildung durch ungeschulte Laien kann gefährliche Lücken hinterlassen.
Das Ziel der Vision Zero – keine Verkehrstoten mehr – wird mit dieser Reform realitätsfern.
👉 Schwächere Ausbildung = höheres Risiko für alle.

 
4. Veröffentlichung von Durchfallquoten = mehr Preisdruck, nicht mehr Qualität
Die geplante Veröffentlichung von Preisen und Durchfallquoten wird zu einem unfairen Marktdruck führen:

Fahrschulen mit niedrigen Durchfallquoten werden ihre Preise erhöhen – denn die Statistik wird zum Verkaufsargument.
Pädagogisch gründlich arbeitende Schulen mit gemischten Schülergruppen (z. B. mit Lernschwierigkeiten oder Sprachbarrieren) geraten unter Rechtfertigungsdruck.
👉 Ausbildung darf kein Marketingrennen werden.
 
💡 Konstruktiver Gegenvorschlag: Mehrwertsteuer senken statt Qualität opfern
Wenn es wirklich um faire Preise für den Führerschein geht, schlagen wir eine sozial gerechte Entlastung vor, die die Ausbildung nicht schwächt:

➡️ Senken Sie die Mehrwertsteuer auf den Führerschein Klasse B, analog zu den Klassen C und D.
Das würde den Führerschein um bis zu 19 % günstiger machen,  ohne dabei Qualität, Verantwortung oder Sicherheit zu gefährden.

👉 Kostensenkung ja – aber nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit!

 
✊ Unsere Forderungen an das BMV:
❌ Keine Gleichstellung von Laien mit professionell ausgebildeten Fahrlehrer*innen
📚 Erhalt der Präsenzpflicht im Theorieunterricht
📉 Kein Preisdruck durch Veröffentlichung von Durchfallquoten und Preisen
🧠 Einbindung von Pädagogen, Fahrlehrern und Verkehrsexperten in die Reformgestaltung
🚦 Förderung der Verkehrssicherheit im Sinne der Vision Zero
💰 Mehrwertsteuerbefreiung für Führerscheine mit beruflichem Bezug
 
🗣️ Mein Appell:
Ich werde nicht schweigen, während ein verantwortungsvoller Beruf entwertet und die Sicherheit auf unseren Straßen gefährdet wird.

Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass diese Reform in ihrer jetzigen Form nicht durchgesetzt wird.
Und ich rufe alle auf – ob Fahrlehrer, Anwärter, Schüler, Eltern oder Verkehrsexperten:

➡️ Steht mit uns auf – für Qualität, Verantwortung und sichere Ausbildung im Straßenverkehr.

 
🖊️ Unterschreibe jetzt – bevor über unsere Köpfe hinweg entschieden wird!

avatar of the starter
Nico MeyerPetitionsstarter*inIch bin Fahrlehreranwärter in einer 1222-Stunden-Ausbildung – mit voller Verantwortung für Sicherheit und Qualität. Gute Ausbildung ist kein Luxus, sondern lebenswichtig. � @derAnwaerter auf Instagram & TikTok

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Das Problem

Wir fordern: Kein Abbau von Qualität und Verantwortung in der Fahrschulausbildung!

Als angehender Fahrlehrer – und als Teil eines Berufsstandes, der täglich Verantwortung für junge Menschen übernimmt – appelliere ich an das Bundesministerium für Verkehr (BMV), die geplante Reform der Fahrschulausbildung in ihrer aktuellen Form nicht umzusetzen.

Die Reform gefährdet die pädagogische Qualität, untergräbt bewährte Ausbildungsstandards und stellt die Verkehrssicherheit in Deutschland ernsthaft infrage.

 

❌ Diese Reform gefährdet mehr, als sie verbessert:

Laienausbildung gefährdet Menschenleben

Nach nur einem Kurzseminar sollen künftig Eltern oder Bekannte Fahrstunden übernehmen dürfen – ohne Doppelpedalerie und ohne die notwendige Sicherheitstechnik.
Damit wird die professionelle Ausbildung durch qualifizierte Fahrlehrkräfte – die 1.222 Stunden Ausbildung durchlaufen, darunter intensive Schulungen in Pädagogik, Didaktik, Methodik und Verkehrspsychologie – massiv abgewertet.👉 Pädagogik ist kein Bauchgefühl.

👉 Fahrpraxis ohne Doppelpedalerie gehört, wenn überhaupt ausschließlich auf den Verkehrsübungsplatz, nicht auf öffentliche Straßen.

 
2. Online-Theorieunterricht entzieht dem Lernen seinen Kern
Die Abschaffung der Präsenzpflicht im Theorieunterricht widerspricht allen lernpsychologischen Erkenntnissen. Lernen gelingt durch sozialen Austausch, Beziehung und unmittelbares Feedback.
👉 Bildung braucht Präsenz. Nicht nur WLAN.

 
3. Verkehrssicherheit in Gefahr – Vision Zero unerreichbar
Eine qualitativ minderwertige Ausbildung durch ungeschulte Laien kann gefährliche Lücken hinterlassen.
Das Ziel der Vision Zero – keine Verkehrstoten mehr – wird mit dieser Reform realitätsfern.
👉 Schwächere Ausbildung = höheres Risiko für alle.

 
4. Veröffentlichung von Durchfallquoten = mehr Preisdruck, nicht mehr Qualität
Die geplante Veröffentlichung von Preisen und Durchfallquoten wird zu einem unfairen Marktdruck führen:

Fahrschulen mit niedrigen Durchfallquoten werden ihre Preise erhöhen – denn die Statistik wird zum Verkaufsargument.
Pädagogisch gründlich arbeitende Schulen mit gemischten Schülergruppen (z. B. mit Lernschwierigkeiten oder Sprachbarrieren) geraten unter Rechtfertigungsdruck.
👉 Ausbildung darf kein Marketingrennen werden.
 
💡 Konstruktiver Gegenvorschlag: Mehrwertsteuer senken statt Qualität opfern
Wenn es wirklich um faire Preise für den Führerschein geht, schlagen wir eine sozial gerechte Entlastung vor, die die Ausbildung nicht schwächt:

➡️ Senken Sie die Mehrwertsteuer auf den Führerschein Klasse B, analog zu den Klassen C und D.
Das würde den Führerschein um bis zu 19 % günstiger machen,  ohne dabei Qualität, Verantwortung oder Sicherheit zu gefährden.

👉 Kostensenkung ja – aber nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit!

 
✊ Unsere Forderungen an das BMV:
❌ Keine Gleichstellung von Laien mit professionell ausgebildeten Fahrlehrer*innen
📚 Erhalt der Präsenzpflicht im Theorieunterricht
📉 Kein Preisdruck durch Veröffentlichung von Durchfallquoten und Preisen
🧠 Einbindung von Pädagogen, Fahrlehrern und Verkehrsexperten in die Reformgestaltung
🚦 Förderung der Verkehrssicherheit im Sinne der Vision Zero
💰 Mehrwertsteuerbefreiung für Führerscheine mit beruflichem Bezug
 
🗣️ Mein Appell:
Ich werde nicht schweigen, während ein verantwortungsvoller Beruf entwertet und die Sicherheit auf unseren Straßen gefährdet wird.

Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass diese Reform in ihrer jetzigen Form nicht durchgesetzt wird.
Und ich rufe alle auf – ob Fahrlehrer, Anwärter, Schüler, Eltern oder Verkehrsexperten:

➡️ Steht mit uns auf – für Qualität, Verantwortung und sichere Ausbildung im Straßenverkehr.

 
🖊️ Unterschreibe jetzt – bevor über unsere Köpfe hinweg entschieden wird!

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Nico MeyerPetitionsstarter*inIch bin Fahrlehreranwärter in einer 1222-Stunden-Ausbildung – mit voller Verantwortung für Sicherheit und Qualität. Gute Ausbildung ist kein Luxus, sondern lebenswichtig. � @derAnwaerter auf Instagram & TikTok
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