Stoppt die neue Führerscheinreform in Deutschland
Das Problem
Seit Jahren bin ich als Fahrlehrerin tätig und habe hautnah miterlebt, wie wichtig eine gründliche und umfassende Ausbildung für neue Fahranfänger ist. Die vorgeschlagene Reform des Führerscheinsystems in Deutschland stellt für mich und viele meiner Kollegen ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Sie bedroht nicht nur die Qualität unserer Arbeit, sondern auch die Sicherheit auf unseren Straßen.
Mit der geplanten Reform soll der Erwerb des Führerscheins vereinfacht und günstiger gemacht werden. Zum Beispiel durch weniger Fragen in der Theorieprüfung, durch den verstärkten Einsatz von Fahrsimulatoren oder durch weniger Sonderfahrten etwa nachts oder auf Autobahnen. Dieses Vorhaben mag auf den ersten Blick attraktiv wirken, birgt jedoch die Gefahr, dass die Qualität der Fahrausbildung erheblich leidet. Weniger Ausbildung bedeutet, dass Fahranfänger schlechter auf die Herausforderungen des Straßenverkehrs vorbereitet werden.
Laut ADAC starben letztes Jahr 2780 Menschen auf unseren Straßen – eine Zahl, die nicht durch unzureichend qualifizierte Neulinge weiter gesteigert werden darf. „Der Reformvorschlag ist absolut entsetzend“, sagte Kurt Bartels, Vize-Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände. Auch der TÜV Verband warnt vor der pauschalen Absenkung von Anforderungen. Diese könne die Verkehrssicherheit gefährden (Quelle: rp-online.de).
Darüber hinaus fühlen sich viele Fahrlehrer durch die Reform in ihrem Beruf entwertet. Die Expertise und die verantwortungsvolle Aufgabe, neue Fahrer sicher auszubilden, wird durch die Reform geschwächt und strukturell infrage gestellt. Der Beruf des Fahrlehrers ist essenziell für die Verkehrssicherheit und verdient daher die notwendige Anerkennung und Unterstützung durch ein solides Ausbildungssystem.
Die Reform mag aus finanzieller Sicht Vorteile bringen, aber Einsparungen dürfen niemals auf Kosten der Sicherheit gehen. Wir fordern die Entscheidungsträger auf, die vorgeschlagenen Änderungen zu überdenken und das bestehende Ausbildungssystem beizubehalten, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.
Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um die qualitativ hochwertige Ausbildung zukünftiger Fahrer und damit die Sicherheit auf unseren Straßen zu schützen - für uns alle und insbesondere für unsere Kinder!
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Das Problem
Seit Jahren bin ich als Fahrlehrerin tätig und habe hautnah miterlebt, wie wichtig eine gründliche und umfassende Ausbildung für neue Fahranfänger ist. Die vorgeschlagene Reform des Führerscheinsystems in Deutschland stellt für mich und viele meiner Kollegen ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Sie bedroht nicht nur die Qualität unserer Arbeit, sondern auch die Sicherheit auf unseren Straßen.
Mit der geplanten Reform soll der Erwerb des Führerscheins vereinfacht und günstiger gemacht werden. Zum Beispiel durch weniger Fragen in der Theorieprüfung, durch den verstärkten Einsatz von Fahrsimulatoren oder durch weniger Sonderfahrten etwa nachts oder auf Autobahnen. Dieses Vorhaben mag auf den ersten Blick attraktiv wirken, birgt jedoch die Gefahr, dass die Qualität der Fahrausbildung erheblich leidet. Weniger Ausbildung bedeutet, dass Fahranfänger schlechter auf die Herausforderungen des Straßenverkehrs vorbereitet werden.
Laut ADAC starben letztes Jahr 2780 Menschen auf unseren Straßen – eine Zahl, die nicht durch unzureichend qualifizierte Neulinge weiter gesteigert werden darf. „Der Reformvorschlag ist absolut entsetzend“, sagte Kurt Bartels, Vize-Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände. Auch der TÜV Verband warnt vor der pauschalen Absenkung von Anforderungen. Diese könne die Verkehrssicherheit gefährden (Quelle: rp-online.de).
Darüber hinaus fühlen sich viele Fahrlehrer durch die Reform in ihrem Beruf entwertet. Die Expertise und die verantwortungsvolle Aufgabe, neue Fahrer sicher auszubilden, wird durch die Reform geschwächt und strukturell infrage gestellt. Der Beruf des Fahrlehrers ist essenziell für die Verkehrssicherheit und verdient daher die notwendige Anerkennung und Unterstützung durch ein solides Ausbildungssystem.
Die Reform mag aus finanzieller Sicht Vorteile bringen, aber Einsparungen dürfen niemals auf Kosten der Sicherheit gehen. Wir fordern die Entscheidungsträger auf, die vorgeschlagenen Änderungen zu überdenken und das bestehende Ausbildungssystem beizubehalten, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.
Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um die qualitativ hochwertige Ausbildung zukünftiger Fahrer und damit die Sicherheit auf unseren Straßen zu schützen - für uns alle und insbesondere für unsere Kinder!
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 11. Februar 2026 erstellt
