Stoppt die geplanten Baumfällungen von 131 Bäumen an der L155 in Posthausen!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Anna Magdalena Schmid und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Anwohnerinnen und Anwohner der L155 in Stellenfelde, Hintzendorf und Allerdorf, 
liebe Menschen, denen unsere Natur und Umwelt am Herzen liegt,

mit großer Sorge nehmen wir die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der L155 zwischen Posthausen und Allerdorf sowie die damit verbundenen Entscheidungen zur Fällung zahlreicher alter Bäume wahr.

Im Zuge der Sanierungsplanung hat die Niedersächsische Landesstraßenbauverwaltung bei der Gemeinde Ottersberg eine Befreiung von planrechtlichen Baumerhaltungsvorschriften beantragt. Der Gemeinderat hat daraufhin mehrheitlich der Fällung von bis zunächst 70 Laubbäumen im Alter von etwa 60 bis 70 Jahren zugestimmt. Kurz nach der Entscheidung im Gemeinderat  wurde nun sogar noch die Fällung weiterer Bäume beschlossen, sodass insgesamt bis zu 131 Bäume betroffen sind, während zusätzlich 81 Bäume auf ihren Erhaltungszustand überprüft werden sollen. Dieses Ausmaß kommt einem Kahlschlag gleich. 

Die geplanten Bauarbeiten sehen vor, die oberen 0,7 bis 1,2 Meter der Straßentrasse auszuheben, den moorhaltigen Untergrund in Geovlies einzubetten und anschließend einen neuen Straßenaufbau zu errichten. Diese weitreichende Maßnahme wurde kurzfristig beschlossen, ohne dass alternative, baumschonendere Sanierungsverfahren – wie etwa der Einsatz von Geozellen – ausreichend geprüft wurden, obwohl entsprechende Vorschläge frühzeitig eingebracht wurden.

Besonders kritisch ist, dass die angekündigten Neuanpflanzungen die ökologischen, klimatischen und landschaftsprägenden Funktionen der bestehenden Altbäume nicht annähernd ersetzen können – zumal sie nicht einmal zwingend entlang der L155 erfolgen müssen.

Zudem besteht die berechtigte Sorge, dass im Zuge der Maßnahme eine Verbreiterung der Straße sowie eine Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h, evtl sogar auf 100 km/h angestrebt wird – trotz nachweislich starken Wildwechsels (Hirsche, Wildschweine) in diesem Gebiet.

Die betroffenen Bäume, insbesondere die alten Eichen, prägen das Landschaftsbild des Hellweger Moores in einzigartiger Weise. Sie stehen sinnbildlich für den historischen Findorff-Charakter der Region und sind somit identitätsstiftend für die Orte Hintzendorf, Stellenfelde und Allerdorf. Darüber hinaus erfüllen sie eine unverzichtbare ökologische Funktion:

Sie speichern erhebliche Mengen klimaschädliches CO₂ und tragen damit aktiv zum Klimaschutz bei.

Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten und fördern daher die Biodiversität.

Sie sorgen für eine natürliche Kühlung und verbessern das Mikroklima.

Zudem ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass auch der Anblick von Straßenbäumen sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, indem u.a.  Stress reduziert wird, wodurch sich die Lebensqualität erhöht.

Diese gewachsenen Strukturen sind durch Neupflanzungen in absehbarer Zeit nicht zu ersetzen.

Wir fordern daher:

Die unabhängige Prüfung alternativer, baumschonender Sanierungsverfahren (z. B. Geozellen-Technologie).

Die Einbindung zusätzlicher externer Fachgutachter in den Entscheidungsprozess.

Zukünftig mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bei allen weiteren Planungen.

Den langfristigen Schutz des landschaftsprägenden Baumbestandes im Hellweger Moor - hier an der L155 zwischen Posthausen und Völkersen.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h.

Der Schutz dieser Bäume ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern eine Verpflichtung gegenüber dem Klima, der Artenvielfalt und den kommenden Generationen.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger des Flecken Ottersberg, alle Familien sowie alle naturverbundenen Menschen dazu auf:
Unterstützen Sie diese Petition für den Erhalt unserer wertvollen Lebensgrundlagen und teilen Sie dieses Anliegen bitte weiter. 

Vielen Dank!

avatar of the starter
Katrin BurowPetitionsstarter*in

858

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Anna Magdalena Schmid und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Anwohnerinnen und Anwohner der L155 in Stellenfelde, Hintzendorf und Allerdorf, 
liebe Menschen, denen unsere Natur und Umwelt am Herzen liegt,

mit großer Sorge nehmen wir die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der L155 zwischen Posthausen und Allerdorf sowie die damit verbundenen Entscheidungen zur Fällung zahlreicher alter Bäume wahr.

Im Zuge der Sanierungsplanung hat die Niedersächsische Landesstraßenbauverwaltung bei der Gemeinde Ottersberg eine Befreiung von planrechtlichen Baumerhaltungsvorschriften beantragt. Der Gemeinderat hat daraufhin mehrheitlich der Fällung von bis zunächst 70 Laubbäumen im Alter von etwa 60 bis 70 Jahren zugestimmt. Kurz nach der Entscheidung im Gemeinderat  wurde nun sogar noch die Fällung weiterer Bäume beschlossen, sodass insgesamt bis zu 131 Bäume betroffen sind, während zusätzlich 81 Bäume auf ihren Erhaltungszustand überprüft werden sollen. Dieses Ausmaß kommt einem Kahlschlag gleich. 

Die geplanten Bauarbeiten sehen vor, die oberen 0,7 bis 1,2 Meter der Straßentrasse auszuheben, den moorhaltigen Untergrund in Geovlies einzubetten und anschließend einen neuen Straßenaufbau zu errichten. Diese weitreichende Maßnahme wurde kurzfristig beschlossen, ohne dass alternative, baumschonendere Sanierungsverfahren – wie etwa der Einsatz von Geozellen – ausreichend geprüft wurden, obwohl entsprechende Vorschläge frühzeitig eingebracht wurden.

Besonders kritisch ist, dass die angekündigten Neuanpflanzungen die ökologischen, klimatischen und landschaftsprägenden Funktionen der bestehenden Altbäume nicht annähernd ersetzen können – zumal sie nicht einmal zwingend entlang der L155 erfolgen müssen.

Zudem besteht die berechtigte Sorge, dass im Zuge der Maßnahme eine Verbreiterung der Straße sowie eine Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h, evtl sogar auf 100 km/h angestrebt wird – trotz nachweislich starken Wildwechsels (Hirsche, Wildschweine) in diesem Gebiet.

Die betroffenen Bäume, insbesondere die alten Eichen, prägen das Landschaftsbild des Hellweger Moores in einzigartiger Weise. Sie stehen sinnbildlich für den historischen Findorff-Charakter der Region und sind somit identitätsstiftend für die Orte Hintzendorf, Stellenfelde und Allerdorf. Darüber hinaus erfüllen sie eine unverzichtbare ökologische Funktion:

Sie speichern erhebliche Mengen klimaschädliches CO₂ und tragen damit aktiv zum Klimaschutz bei.

Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten und fördern daher die Biodiversität.

Sie sorgen für eine natürliche Kühlung und verbessern das Mikroklima.

Zudem ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass auch der Anblick von Straßenbäumen sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, indem u.a.  Stress reduziert wird, wodurch sich die Lebensqualität erhöht.

Diese gewachsenen Strukturen sind durch Neupflanzungen in absehbarer Zeit nicht zu ersetzen.

Wir fordern daher:

Die unabhängige Prüfung alternativer, baumschonender Sanierungsverfahren (z. B. Geozellen-Technologie).

Die Einbindung zusätzlicher externer Fachgutachter in den Entscheidungsprozess.

Zukünftig mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bei allen weiteren Planungen.

Den langfristigen Schutz des landschaftsprägenden Baumbestandes im Hellweger Moor - hier an der L155 zwischen Posthausen und Völkersen.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h.

Der Schutz dieser Bäume ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern eine Verpflichtung gegenüber dem Klima, der Artenvielfalt und den kommenden Generationen.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger des Flecken Ottersberg, alle Familien sowie alle naturverbundenen Menschen dazu auf:
Unterstützen Sie diese Petition für den Erhalt unserer wertvollen Lebensgrundlagen und teilen Sie dieses Anliegen bitte weiter. 

Vielen Dank!

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Katrin BurowPetitionsstarter*in

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