Stoppt die BPS-Sperre

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Das Problem

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

die aktuellen Zulassungsvoraussetzungen für das Betreute Praktische Studienprojekt (BPS) im Bauingenieurwesen sind extrem streng, unfair und gefährden unverschuldet unsere Studienverläufe und existenziellen Grundlagen.

Worum geht es? Laut Vorgaben des Projektprüfungsamtes dürfen uns für den BPS-Antritt maximal 10 CP fehlen. Ausnahmen oder Härtefallregelungen? Gibt es laut SPO explizit nicht. Wer also in einer extremen Prüfungsphase (wie zuletzt bei 41 °C mit drei Klausuren in drei Tagen) mal strauchelt und über diese 10-CP-Grenze rutscht, verliert sofort die BPS-Zulassung.

Die massiven Folgen für uns:

  • Verlust von bereits fest zugesagten und unterschriebenen Praktikumsverträgen.
  • Verschwendung eines kompletten Semesters, da wir oft nicht einmal Module aus dem 6. Semester vorziehen dürfen.
  • Fachliche Vorleistungen (z. B. abgeschlossene Berufsausbildungen oder jahrelange Arbeitserfahrung im Bauwesen) werden absolut null angerechnet.


Wir werden massiv benachteiligt! Ein Blick auf andere Hochschulen in Baden-Württemberg zeigt, dass unsere 10-CP-Grenze völlig unverhältnismäßig ist:

  • HFT Stuttgart (Bauwesen): Max. 10 CP fehlen
  • HTWG Konstanz: Max. 30 CP fehlen (komplettes 4. Semester darf fehlen!)
  • HS Karlsruhe: Max. 30 CP fehlen (komplettes 4. Semester darf fehlen!)
  • HBC Biberach: Max. 45 CP fehlen (es reichen 45 von 60 CP aus Sem. 1 & 2)


Selbst in anderen Studiengängen an unserer eigenen Hochschule (z. B. Informatik) gibt es deutlich flexiblere Regeln!

Unsere Forderungen an das Rektorat und das Projektprüfungsamt: Um diese Situation fairer zu gestalten, fordern wir die zügige Umsetzung von mindestens einer der folgenden Anpassungen:

  1. Härtefall- und Ausnahmeregelungen einführen: Bei bereits vorliegenden Praktikumsverträgen oder unverschuldeten Notsituationen muss eine individuelle Prüfung mit vorläufiger BPS-Zulassung möglich sein.
  2. CP-Toleranzgrenze anheben: Erhöhung der Fehl-CP-Grenze auf mindestens 20 CP (Anpassung an den landesweiten Standard ).
  3. Berufserfahrung anrechnen: Studierende mit einschlägiger Berufsausbildung (z. B. Bauzeichner) und relevanter Arbeitserfahrung müssen sich diese fürs Praxissemester anrechnen lassen können.
  4. Vorziehen von Modulen erlauben: Wer die Zulassung knapp verpasst, muss reguläre Fächer aus dem 6. Semester vorziehen dürfen, um kein Semester tatenlos zu verlieren.


Lasst uns zusammenstehen und zeigen, dass wir diese sinnlose "Null-Toleranz-Regelung" nicht länger hinnehmen!

Jede Unterschrift zählt, um den Druck auf die Hochschulleitung zu erhöhen und faire Bedingungen für uns alle zu schaffen. Teilt den Link in euren Semestergruppen!

Unterschreibt jetzt für ein faires BPS!

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Osama KhaledPetitionsstarter*in

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Petition am 21. Juli 2026 erstellt