

Stoppt die Abschaffung der Schulsozialarbeit an Niederkasseler Schulen


Stoppt die Abschaffung der Schulsozialarbeit an Niederkasseler Schulen
Das Problem
Aus Sparmaßnahmen möchte die Stadt Niederkassel am 26.09.2023 beschließen die Schulsozialarbeit und die Jugendberufshilfe (JbH) an vielen Schulen zu streichen. Das muss verhindert werden!
Unsere Kinder brauchen Unterstützung zur sinnvollen Gestaltung ihrer Zukunft - ohne die Hilfe der Schulsozialarbeit und JbH geht das nicht, da sie die Kinder, Eltern und Lehrer:innen in ungeheurem Maße unterstützt:
- In Krisensituationen ist Schulsozialarbeit schnell vor Ort, um Schlimmeres zu verhindern
- Sie kann viele Probleme im Keim ersticken
- Sie leistet Vertrauensarbeit mit Jugendlichen und Kindern, die weit über die der Lehrer:innen hinausgeht
- Fängt Kinder auf, die nicht von anderen Hilfen, wie beispielsweise KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) profitieren können
- Berät Eltern, die Hilfe bei Anträgen und integrativen Maßnahmen benötigen
- Leistet immense Hilfe bei Integration von geflüchteten Kindern und deren Familien und fängt sie auf
Die Laurentiusschule (Förderschule) wird auslaufend geschlossen! Daraus ergibt sich in der logischen Folge, dass der Förderbedarf an Regelschulen immens ansteigen wird. Wie kann man das mit der Abschaffung der Schulsozialarbeit vereinen?
Informationen der Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt:
Es werden an den 3 größten Grundschulen (R.Werth, Lülsdorf, Niederkassel Ort) mit 0,5 Stellen pro Schule Schulsozialarbeiter:innen eingesetzt werden. In NDK Ort muss die Stelle neu aufgebaut werden, hier besteht seit Jahren wegen Kürzungen keine Präsenz. In der Realschule und der Förderschule wird es dann keine Schulsozialarbeit mehr geben. Hier geht es um 22 Stunden in der Realschule und 9 in der Laurentiusschule.
Die Jugendberufshilfe soll, bis auf einen kleinen Stellenanteil, wegfallen. Zur Zeit gibt es 16 Stunden an der Förderschule, 3 an der Realschule und eine halbe Stelle als offenes Angebot in der Beratungsstelle der Karl-Hass Straße. Als wertigen Ersatz für die Schulsozialarbeit benannte der Sozialdezernent die freiwillige Leistung der Schulpsychologie, die Beratungsstelle der Stadt sowie die halbe Stelle im Kinderschutz. Hier sei man dank guter Gespräche überzeugt, die fehlenden Stellen kompensieren zu können. Als Ersatz für die Jugendberufshilfe wurde KAoA benannt. Nicht berücksichtigt wurde hier die besondere Zielgruppe der Jugendberufshilfe (JbH) sowie deren Umfang. Durch diese können Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren begleitet werden.
Aktuell darf pro halber Stelle eine Schule betreut werden - wir bräuchten also für 5 Grundschulen, die Förderschule und die Realschule im Rahmen der Schulsozialarbeit und Jugendberufshilfe 4,5 Vollzeitstellen!
Auf Grund der stetig wachsenden Krisen die sich weltweit ereignen, ist eine Streichung der präventiven Maßnahmen in Form von Schulsozialarbeit eine katastrophale Entscheidung!
Sollen unsere Kinder und Jugendliche - unsere Zukunft, die zukünftigen Wähler - wirklich so im Stich gelassen werden?
Gemäß dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 30.08.2023 wird unterstellt, dass Schulsozialarbeit durch schulpsychologischen Dienst und Programme wie KAoA ersetzt werden könne. Das ist nicht richtig - sie leistet so viel mehr!
Um die Lage auf den Punkt zu bringen: RETTET die Schulsozialarbeit, bevor unsere Tonnen anfangen zu brennen!
weitere Informationen und die Sicht der betroffenen Jugendlichen findet man im Instagramprofil:
Erfolg
Das Problem
Aus Sparmaßnahmen möchte die Stadt Niederkassel am 26.09.2023 beschließen die Schulsozialarbeit und die Jugendberufshilfe (JbH) an vielen Schulen zu streichen. Das muss verhindert werden!
Unsere Kinder brauchen Unterstützung zur sinnvollen Gestaltung ihrer Zukunft - ohne die Hilfe der Schulsozialarbeit und JbH geht das nicht, da sie die Kinder, Eltern und Lehrer:innen in ungeheurem Maße unterstützt:
- In Krisensituationen ist Schulsozialarbeit schnell vor Ort, um Schlimmeres zu verhindern
- Sie kann viele Probleme im Keim ersticken
- Sie leistet Vertrauensarbeit mit Jugendlichen und Kindern, die weit über die der Lehrer:innen hinausgeht
- Fängt Kinder auf, die nicht von anderen Hilfen, wie beispielsweise KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) profitieren können
- Berät Eltern, die Hilfe bei Anträgen und integrativen Maßnahmen benötigen
- Leistet immense Hilfe bei Integration von geflüchteten Kindern und deren Familien und fängt sie auf
Die Laurentiusschule (Förderschule) wird auslaufend geschlossen! Daraus ergibt sich in der logischen Folge, dass der Förderbedarf an Regelschulen immens ansteigen wird. Wie kann man das mit der Abschaffung der Schulsozialarbeit vereinen?
Informationen der Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt:
Es werden an den 3 größten Grundschulen (R.Werth, Lülsdorf, Niederkassel Ort) mit 0,5 Stellen pro Schule Schulsozialarbeiter:innen eingesetzt werden. In NDK Ort muss die Stelle neu aufgebaut werden, hier besteht seit Jahren wegen Kürzungen keine Präsenz. In der Realschule und der Förderschule wird es dann keine Schulsozialarbeit mehr geben. Hier geht es um 22 Stunden in der Realschule und 9 in der Laurentiusschule.
Die Jugendberufshilfe soll, bis auf einen kleinen Stellenanteil, wegfallen. Zur Zeit gibt es 16 Stunden an der Förderschule, 3 an der Realschule und eine halbe Stelle als offenes Angebot in der Beratungsstelle der Karl-Hass Straße. Als wertigen Ersatz für die Schulsozialarbeit benannte der Sozialdezernent die freiwillige Leistung der Schulpsychologie, die Beratungsstelle der Stadt sowie die halbe Stelle im Kinderschutz. Hier sei man dank guter Gespräche überzeugt, die fehlenden Stellen kompensieren zu können. Als Ersatz für die Jugendberufshilfe wurde KAoA benannt. Nicht berücksichtigt wurde hier die besondere Zielgruppe der Jugendberufshilfe (JbH) sowie deren Umfang. Durch diese können Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren begleitet werden.
Aktuell darf pro halber Stelle eine Schule betreut werden - wir bräuchten also für 5 Grundschulen, die Förderschule und die Realschule im Rahmen der Schulsozialarbeit und Jugendberufshilfe 4,5 Vollzeitstellen!
Auf Grund der stetig wachsenden Krisen die sich weltweit ereignen, ist eine Streichung der präventiven Maßnahmen in Form von Schulsozialarbeit eine katastrophale Entscheidung!
Sollen unsere Kinder und Jugendliche - unsere Zukunft, die zukünftigen Wähler - wirklich so im Stich gelassen werden?
Gemäß dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 30.08.2023 wird unterstellt, dass Schulsozialarbeit durch schulpsychologischen Dienst und Programme wie KAoA ersetzt werden könne. Das ist nicht richtig - sie leistet so viel mehr!
Um die Lage auf den Punkt zu bringen: RETTET die Schulsozialarbeit, bevor unsere Tonnen anfangen zu brennen!
weitere Informationen und die Sicht der betroffenen Jugendlichen findet man im Instagramprofil:
Erfolg
Jetzt die Petition teilen!
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 8. September 2023 erstellt