Stoppt die Abschaffung der 1-Jahres-Frist für Krypto-Gewinne in Deutschland

Das Problem

Die SPD fordert derzeit in den Koalitionsverhandlungen die Abschaffung der Einjahresfrist für Krypto-Gewinne.
Als jemand, der langfristig in Kryptowährungen investiert – nicht zur Spekulation, sondern als Teil einer nachhaltigen Vermögensstrategie – halte ich diesen Schritt für fatal.

Die Einjahresfrist sorgt für Fairness, Rechtssicherheit und Innovation.
Sie belohnt Weitblick und verantwortungsbewusstes Handeln – Eigenschaften, die in einer schnelllebigen Finanzwelt ohnehin selten geworden sind.
Ihre Abschaffung wäre ein Rückschritt: Sie würde langfristige Anleger bestrafen und kurzfristige Spekulation fördern.

 
Warum das Thema wichtig ist
Die Bundesregierung würde damit denselben Fehler wiederholen, den sie schon 2024 begangen hat:
Damals verkaufte das Bundeskriminalamt (BKA) im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Dresden rund 49.858 Bitcoin, die aus dem Movie2k-Verfahren beschlagnahmt worden waren – im Durchschnitt zu etwa 57.900 US-Dollar pro Stück.
Nur wenige Monate später lag der Kurs bei über 104.000 US-Dollar.
Das bedeutet: Ein entgangener Gewinn von rund 2,3 Milliarden US-Dollar, also mehr als 2 Milliarden Euro.
Diese Episode zeigt, wie wenig die politische Führung den langfristigen Wert digitaler Assets verstanden hat.

Wenn nun auch private Investoren für langfristiges Denken steuerlich bestraft werden, sendet Deutschland erneut das falsche Signal:
Statt Zukunft und Innovation zu fördern, wird auf Kontrolle und Kurzfristdenken gesetzt.

Bereits 2020 hielten laut Statista rund 2 Millionen Deutsche Kryptowährungen.
Die Mehrheit davon verfolgt mittel- bis langfristige Anlageziele – ähnlich wie bei Aktien oder Immobilien.


Die Abschaffung der Einjahresfrist würde nicht nur zu enormen finanziellen Belastungen führen, sondern auch das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Deutschland untergraben.

 
Unsere Forderung
Wir fordern die Bundesregierung auf:

Beibehaltung der Einjahresfrist gemäß § 23 EStG für private Krypto-Veräußerungsgeschäfte.
Keine rückwirkende Besteuerung oder pauschale Gleichstellung mit Kapitalerträgen.
Eine transparente und innovationsfreundliche Regulierung, die Deutschland als Technologiestandort stärkt.
Eine öffentliche Anhörung mit Experten, Anlegern und Wirtschaftsforschern, bevor gesetzliche Änderungen beschlossen werden.
 
Ein Appell an Vernunft und Zukunft
Kryptowährungen sind längst kein Randphänomen mehr, sondern ein zentraler Bestandteil der digitalen Finanzwelt.
Wer heute die steuerliche Grundlage für Innovation zerstört, riskiert, dass Kapital, Wissen und Fortschritt Deutschland verlassen.
Wir brauchen Verlässlichkeit statt Willkür, Mut statt Misstrauen und eine Politik, die die Chancen der Zukunft erkennt.

Ich appelliere an die Bundesregierung:
Lernen Sie aus Ihren Fehlern – und beenden Sie die Kurzsichtigkeit in der Finanzpolitik.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift.
Für aktuelle Entwicklungen und Hintergrundinfos finden Sie mich auf Twitter unter @BitSepp.

 
Quellen / Nachweise
Heise Online (23. Juli 2024): „The last German government Bitcoin is gone“
https://www.heise.de/en/news/The-last-German-government-bitcoin-is-gone-9800250.html
BTC-Echo (26. Juli 2024): „Deutsche Regierung verkauft beschlagnahmte Bitcoin“
https://www.btc-echo.de/news/deutschland-verkauft-bitcoin-der-movie2k-beschlagnahmung-214887
Pintu News (August 2024): „German Government Misses Out on $2.3 Billion After Selling Bitcoin at $57,000“
https://pintu.co.id/en/news/159668-german-government-misses-out-on-2-3-billion-after-selling-bitcoin-at-57000
CryptoDnes (2024): „Germany’s Bitcoin Sale Backfires as Missed Gains Top $2 Billion“
https://cryptodnes.bg/en/germanys-bitcoin-sale-backfires-as-missed-gains-top-2-billion
BTC-Echo (2025): „SPD will Bitcoin-Einjahresfrist abschaffen“
https://www.btc-echo.de/news/krypto-steuer-spd-will-bitcoin-einjahresfrist-abschaffen-204487
Statista (2020): „Anzahl der Krypto-Investoren in Deutschland“
https://www.statista.com/statistics/1274527/crypto-investors-germany

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Josef BauerPetitionsstarter*in

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Das Problem

Die SPD fordert derzeit in den Koalitionsverhandlungen die Abschaffung der Einjahresfrist für Krypto-Gewinne.
Als jemand, der langfristig in Kryptowährungen investiert – nicht zur Spekulation, sondern als Teil einer nachhaltigen Vermögensstrategie – halte ich diesen Schritt für fatal.

Die Einjahresfrist sorgt für Fairness, Rechtssicherheit und Innovation.
Sie belohnt Weitblick und verantwortungsbewusstes Handeln – Eigenschaften, die in einer schnelllebigen Finanzwelt ohnehin selten geworden sind.
Ihre Abschaffung wäre ein Rückschritt: Sie würde langfristige Anleger bestrafen und kurzfristige Spekulation fördern.

 
Warum das Thema wichtig ist
Die Bundesregierung würde damit denselben Fehler wiederholen, den sie schon 2024 begangen hat:
Damals verkaufte das Bundeskriminalamt (BKA) im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Dresden rund 49.858 Bitcoin, die aus dem Movie2k-Verfahren beschlagnahmt worden waren – im Durchschnitt zu etwa 57.900 US-Dollar pro Stück.
Nur wenige Monate später lag der Kurs bei über 104.000 US-Dollar.
Das bedeutet: Ein entgangener Gewinn von rund 2,3 Milliarden US-Dollar, also mehr als 2 Milliarden Euro.
Diese Episode zeigt, wie wenig die politische Führung den langfristigen Wert digitaler Assets verstanden hat.

Wenn nun auch private Investoren für langfristiges Denken steuerlich bestraft werden, sendet Deutschland erneut das falsche Signal:
Statt Zukunft und Innovation zu fördern, wird auf Kontrolle und Kurzfristdenken gesetzt.

Bereits 2020 hielten laut Statista rund 2 Millionen Deutsche Kryptowährungen.
Die Mehrheit davon verfolgt mittel- bis langfristige Anlageziele – ähnlich wie bei Aktien oder Immobilien.


Die Abschaffung der Einjahresfrist würde nicht nur zu enormen finanziellen Belastungen führen, sondern auch das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Deutschland untergraben.

 
Unsere Forderung
Wir fordern die Bundesregierung auf:

Beibehaltung der Einjahresfrist gemäß § 23 EStG für private Krypto-Veräußerungsgeschäfte.
Keine rückwirkende Besteuerung oder pauschale Gleichstellung mit Kapitalerträgen.
Eine transparente und innovationsfreundliche Regulierung, die Deutschland als Technologiestandort stärkt.
Eine öffentliche Anhörung mit Experten, Anlegern und Wirtschaftsforschern, bevor gesetzliche Änderungen beschlossen werden.
 
Ein Appell an Vernunft und Zukunft
Kryptowährungen sind längst kein Randphänomen mehr, sondern ein zentraler Bestandteil der digitalen Finanzwelt.
Wer heute die steuerliche Grundlage für Innovation zerstört, riskiert, dass Kapital, Wissen und Fortschritt Deutschland verlassen.
Wir brauchen Verlässlichkeit statt Willkür, Mut statt Misstrauen und eine Politik, die die Chancen der Zukunft erkennt.

Ich appelliere an die Bundesregierung:
Lernen Sie aus Ihren Fehlern – und beenden Sie die Kurzsichtigkeit in der Finanzpolitik.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift.
Für aktuelle Entwicklungen und Hintergrundinfos finden Sie mich auf Twitter unter @BitSepp.

 
Quellen / Nachweise
Heise Online (23. Juli 2024): „The last German government Bitcoin is gone“
https://www.heise.de/en/news/The-last-German-government-bitcoin-is-gone-9800250.html
BTC-Echo (26. Juli 2024): „Deutsche Regierung verkauft beschlagnahmte Bitcoin“
https://www.btc-echo.de/news/deutschland-verkauft-bitcoin-der-movie2k-beschlagnahmung-214887
Pintu News (August 2024): „German Government Misses Out on $2.3 Billion After Selling Bitcoin at $57,000“
https://pintu.co.id/en/news/159668-german-government-misses-out-on-2-3-billion-after-selling-bitcoin-at-57000
CryptoDnes (2024): „Germany’s Bitcoin Sale Backfires as Missed Gains Top $2 Billion“
https://cryptodnes.bg/en/germanys-bitcoin-sale-backfires-as-missed-gains-top-2-billion
BTC-Echo (2025): „SPD will Bitcoin-Einjahresfrist abschaffen“
https://www.btc-echo.de/news/krypto-steuer-spd-will-bitcoin-einjahresfrist-abschaffen-204487
Statista (2020): „Anzahl der Krypto-Investoren in Deutschland“
https://www.statista.com/statistics/1274527/crypto-investors-germany

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