Stoppt den Windpark Poppendorf Nord – Schutz für Mensch, Natur und geschützte Lebensräume!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Bernhard Schmidtbauer und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Im Rostocker Umland ist ein gewaltiges Bauprojekt geplant, das erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, Lebensräume seltener Tierarten, die Landwirtschaft und die Natur bedeuten würde. Dieses gilt es unbedingt zu stoppen!

Der 2. Entwurf des Raumentwicklungsprogramms des Planungsverbandes der Region Rostock RREP  wurde am 23. September 2025 veröffentlicht, siehe www.planungsverband-rostock.de/

Er beinhaltet einige einschneidende Veränderungen für das Gebiet zwischen Cordshagen, Poppendorf, Vogtshagen, Blankenhagen, Volkenshagen in Küstennähe östlich von Rostock.

Es sind zum einen ein umfangreiches Industrie- und Gewerbegebiet (244 ha) und zum anderen 220 Meter hohe Windkraftanlagen, die zusätzlich eine Fläche von 50 Hektar für sich beanspruchen, geplant.

Außerdem sind die Errichtung einer Wasserstoffpipeline (Anschlussstelle bei Vogtshagen), mehrere straßenbauliche Großmaßnahmen sowie Ortsumgehungen (Mönchhagen/ Rövershagen) und die Zuwegung von Poppendorf zum Hafenerweiterungsgebiet geplant.

Das im Bereich zwischen Vogtshagen und Volkenshagen geplante Windkraftgebiet würde aufgrund seiner Lage und Größe massiv in die Landschaft eindringen. Der Lebensraum von Mensch und Tier würde dadurch einschneidend beeinträchtigt und gefährdet werden.

 

Übersichtskarte: geplante Flächen für Windkraftanlagen und Industriepark

 

Übersichtskarte: geplante Flächen für Windkraftanlagen und Industriepark inmitten von Vogeleinzugsgebieten und idyllischer dörflicher Bebauung

 

Unsere Kritik:

Die Planungsunterlagen des RREP weisen erhebliche Umwelt-, Gesundheits- und Lebensrisiken im Zusammenhang mit der Überbauung des Gebietes auf und gefährden aus Sicht angrenzende Anwohner und befragter Experten den schützenswerten naturnahen Lebensraum.

1. Umweltschutz & rechtliche Verstöße

  • Der geplante Windpark liegt in einem ökologisch hochsensiblen Gebiet, das direkt an Natura‑2000‑Schutzgebiete und ausgewiesene Vogelschutzgebiete angrenzt und teilweise in diese hineinragt.
  • Die EU-Vogelschutzrichtlinie (2009/147/EG) und die FFH-Richtlinie (92/43/EWG) verpflichten die Mitgliedstaaten, Vögel, Fledermäuse und deren Lebensräume wirksam zu schützen.
  • Durch die Errichtung der Windräder drohen Kollisionen, Störungen und Lebensraumverlust für teils streng geschützte Arten.
  • Bisher vorgesehene Ausgleichs- oder Minderungsmaßnahmen sind unzureichend, um die ökologischen Schäden zu vermeiden.

2. Gesundheitsrisiken durch massive Immissionszunahme

  • Permanente Geräuschbelastung und Infraschall können zu Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kopfschmerzen und Schwindel führen.
  • Abrieb hochgiftiger PFAS, die über Wind, Wasser und Ackerpflanzen kilometerweit in der Umgebung verteilt werden, verursacht u.a. erhöhtes Krebsrisiko, Leberschäden, Schwächung des Immunsystems, hormonelle Störungen.
  • Bisphenole können als Xenohormone u.a. zu Herz-Kreislauf-Störungen und Diabetes führen.
  • Aktive Lichtimmissionen durch nächtliche Blinklichter und passive Lichtimmissionen durch den periodischen Schlagschatten können nachweislich gesundheitliche Schäden verursachen.
    Mehr Infos unter https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184 

3. Schädigung von Flora, Fauna und Biotopen

  • Die Region liegt im ökologisch sensiblen Einzugsgebiet der Ostseeküste und enthält wertvolle Biotope, Landschaftsstrukturen und Gewässer wie den Twiestelbach, Wallbach und zahlreiche belebte Sölle.
  • Die RREP Pläne weisen erhebliche Auswirkungen auf seltene und zum Teil geschützte Arten auf und zerstören wichtige natürliche Lebensräume: Knoblauchkröte, Libellen und Teichmolche werden verdrängt.
  • Rotmilane, Schleiereule und Rebhühner verlieren durch die anvisierte Überbauung ihre Habitate und Brutstätten.
  • Kraniche und Gänse werden von ihren Rast- und Futterplätzen vertrieben, der mittig im Dorf ansässige Storch findet keine Nahrung mehr für seine Nestlinge. 
    Kraniche rasten im Planungsgebiet (Foto: Waltraud Names) Foto: Kraniche rasten im Planungsgebiet (©Waltraud Names)

4. Wasser-, Grundwasser- und Bodenschutz

  • Die Windkraftanlagen und die zugehörige Infrastruktur würden unsere Böden austrocknen, lebenswichtige Feuchtgebiete verändern und den Grundwasserspiegel beeinflussen.
  • Die Versiegelung von Flächen, Trassenbau und Fundamentierungen würden lokale Wasserschutzgebiete und unsere Wasserversorgung in ernste Gefahr bringen.
  • Besonders sensible Feuchtgebiete wären durch Entwässerungseffekte bedroht. Langfristige ökologische Schäden sind die Folge.
  • Das Einbringen hochgiftiger PFAS durch den Bau und Betrieb der Windkraftanlagen in dieses sensible Gebiet würden zur Gefahr für die Gesundheit jedes Einzelnen werden.
    Weitere Infos unter https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184

 

5. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Faktoren

  • Lärm, Schattenwurf, visuelle Dominanz - Die Anlagen würden das ländliche Landschaftsbild stark prägen und die Lebensqualität der Anwohner in erheblichem Maß beeinträchtigen.
  • Naherholung, Tourismus und regionale Landwirtschaft würden unter der Nähe zu den riesigen Windkraftanlagen, die tief ins Erdreich reichen, erheblich leiden.
  • Ein deutlicher Wertverfall der Immobilien mit dem einhergehenden Attraktivitätsverlust der unmittelbaren Umgebung ist absehbar.
  • Die Ansiedelung von Industrie- und Windkraftanlagen befördert die alarmierende Tendenz, einzeln stehende Gehöfte und kleine Dörfer zu verdrängen.

Die bauliche Umschließung von Vogtshagen durch Windkraftanlagen und Industriegebiet zerstückelt nicht nur ein ökologisch wertvolles Gebiet: Auch die Anwohner wären massivst von der Segmentierung betroffen. Ihnen bliebe nur eine traurige Insel auf der Industriebrache. Die Grundstücke und Häuser der Anlieger würden in ihrem Wert drastisch gemindert, Lebensqualität und regionaler Erholungswert zunichte gemacht!

Die lokale Bevölkerung wurde bisher nur sehr einseitig informiert und nicht ausreichend in die Planung einbezogen.

Wir wenden uns daher entschieden gegen die im RREP vorgesehene Ausweisung eines Windparks in Poppendorf Nord.

Unsere Forderungen: 

  1. Sofortiger Planungsstopp für den Windpark Poppendorf Nord
  2. Vollständige Umwelt- und Gesundheitsprüfungen
  3. Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft nördlich von Poppendorf
  4. Keine Versiegelung weiterer landwirtschaftlicher Flächen
  5. Verpflichtende Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe

Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Errichtung des Windparks Poppendorf Nord nach §1 BImSchG umgehend zu stoppen.

Wir fordern die sofortige Aussetzung des Bauvorhabens und die Prüfung alternativer Standorte, die keine Natura‑2000‑ oder Vogelschutzgebiete betreffen. Der Schutz der Natur, der Tierwelt und der Lebensqualität der Menschen muss Vorrang haben.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Stimme, den einmaligen Lebensraum von Mensch und Tier am Rande der Rostocker Heide als artenreiche Landschaft zu bewahren!

 

Das können Sie außerdem tun:


Infos & Dokumentvorlagen zum Download unter
https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184

 

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Mathilde HelmPetitionsstarter*in

665

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Bernhard Schmidtbauer und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Im Rostocker Umland ist ein gewaltiges Bauprojekt geplant, das erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, Lebensräume seltener Tierarten, die Landwirtschaft und die Natur bedeuten würde. Dieses gilt es unbedingt zu stoppen!

Der 2. Entwurf des Raumentwicklungsprogramms des Planungsverbandes der Region Rostock RREP  wurde am 23. September 2025 veröffentlicht, siehe www.planungsverband-rostock.de/

Er beinhaltet einige einschneidende Veränderungen für das Gebiet zwischen Cordshagen, Poppendorf, Vogtshagen, Blankenhagen, Volkenshagen in Küstennähe östlich von Rostock.

Es sind zum einen ein umfangreiches Industrie- und Gewerbegebiet (244 ha) und zum anderen 220 Meter hohe Windkraftanlagen, die zusätzlich eine Fläche von 50 Hektar für sich beanspruchen, geplant.

Außerdem sind die Errichtung einer Wasserstoffpipeline (Anschlussstelle bei Vogtshagen), mehrere straßenbauliche Großmaßnahmen sowie Ortsumgehungen (Mönchhagen/ Rövershagen) und die Zuwegung von Poppendorf zum Hafenerweiterungsgebiet geplant.

Das im Bereich zwischen Vogtshagen und Volkenshagen geplante Windkraftgebiet würde aufgrund seiner Lage und Größe massiv in die Landschaft eindringen. Der Lebensraum von Mensch und Tier würde dadurch einschneidend beeinträchtigt und gefährdet werden.

 

Übersichtskarte: geplante Flächen für Windkraftanlagen und Industriepark

 

Übersichtskarte: geplante Flächen für Windkraftanlagen und Industriepark inmitten von Vogeleinzugsgebieten und idyllischer dörflicher Bebauung

 

Unsere Kritik:

Die Planungsunterlagen des RREP weisen erhebliche Umwelt-, Gesundheits- und Lebensrisiken im Zusammenhang mit der Überbauung des Gebietes auf und gefährden aus Sicht angrenzende Anwohner und befragter Experten den schützenswerten naturnahen Lebensraum.

1. Umweltschutz & rechtliche Verstöße

  • Der geplante Windpark liegt in einem ökologisch hochsensiblen Gebiet, das direkt an Natura‑2000‑Schutzgebiete und ausgewiesene Vogelschutzgebiete angrenzt und teilweise in diese hineinragt.
  • Die EU-Vogelschutzrichtlinie (2009/147/EG) und die FFH-Richtlinie (92/43/EWG) verpflichten die Mitgliedstaaten, Vögel, Fledermäuse und deren Lebensräume wirksam zu schützen.
  • Durch die Errichtung der Windräder drohen Kollisionen, Störungen und Lebensraumverlust für teils streng geschützte Arten.
  • Bisher vorgesehene Ausgleichs- oder Minderungsmaßnahmen sind unzureichend, um die ökologischen Schäden zu vermeiden.

2. Gesundheitsrisiken durch massive Immissionszunahme

  • Permanente Geräuschbelastung und Infraschall können zu Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kopfschmerzen und Schwindel führen.
  • Abrieb hochgiftiger PFAS, die über Wind, Wasser und Ackerpflanzen kilometerweit in der Umgebung verteilt werden, verursacht u.a. erhöhtes Krebsrisiko, Leberschäden, Schwächung des Immunsystems, hormonelle Störungen.
  • Bisphenole können als Xenohormone u.a. zu Herz-Kreislauf-Störungen und Diabetes führen.
  • Aktive Lichtimmissionen durch nächtliche Blinklichter und passive Lichtimmissionen durch den periodischen Schlagschatten können nachweislich gesundheitliche Schäden verursachen.
    Mehr Infos unter https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184 

3. Schädigung von Flora, Fauna und Biotopen

  • Die Region liegt im ökologisch sensiblen Einzugsgebiet der Ostseeküste und enthält wertvolle Biotope, Landschaftsstrukturen und Gewässer wie den Twiestelbach, Wallbach und zahlreiche belebte Sölle.
  • Die RREP Pläne weisen erhebliche Auswirkungen auf seltene und zum Teil geschützte Arten auf und zerstören wichtige natürliche Lebensräume: Knoblauchkröte, Libellen und Teichmolche werden verdrängt.
  • Rotmilane, Schleiereule und Rebhühner verlieren durch die anvisierte Überbauung ihre Habitate und Brutstätten.
  • Kraniche und Gänse werden von ihren Rast- und Futterplätzen vertrieben, der mittig im Dorf ansässige Storch findet keine Nahrung mehr für seine Nestlinge. 
    Kraniche rasten im Planungsgebiet (Foto: Waltraud Names) Foto: Kraniche rasten im Planungsgebiet (©Waltraud Names)

4. Wasser-, Grundwasser- und Bodenschutz

  • Die Windkraftanlagen und die zugehörige Infrastruktur würden unsere Böden austrocknen, lebenswichtige Feuchtgebiete verändern und den Grundwasserspiegel beeinflussen.
  • Die Versiegelung von Flächen, Trassenbau und Fundamentierungen würden lokale Wasserschutzgebiete und unsere Wasserversorgung in ernste Gefahr bringen.
  • Besonders sensible Feuchtgebiete wären durch Entwässerungseffekte bedroht. Langfristige ökologische Schäden sind die Folge.
  • Das Einbringen hochgiftiger PFAS durch den Bau und Betrieb der Windkraftanlagen in dieses sensible Gebiet würden zur Gefahr für die Gesundheit jedes Einzelnen werden.
    Weitere Infos unter https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184

 

5. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Faktoren

  • Lärm, Schattenwurf, visuelle Dominanz - Die Anlagen würden das ländliche Landschaftsbild stark prägen und die Lebensqualität der Anwohner in erheblichem Maß beeinträchtigen.
  • Naherholung, Tourismus und regionale Landwirtschaft würden unter der Nähe zu den riesigen Windkraftanlagen, die tief ins Erdreich reichen, erheblich leiden.
  • Ein deutlicher Wertverfall der Immobilien mit dem einhergehenden Attraktivitätsverlust der unmittelbaren Umgebung ist absehbar.
  • Die Ansiedelung von Industrie- und Windkraftanlagen befördert die alarmierende Tendenz, einzeln stehende Gehöfte und kleine Dörfer zu verdrängen.

Die bauliche Umschließung von Vogtshagen durch Windkraftanlagen und Industriegebiet zerstückelt nicht nur ein ökologisch wertvolles Gebiet: Auch die Anwohner wären massivst von der Segmentierung betroffen. Ihnen bliebe nur eine traurige Insel auf der Industriebrache. Die Grundstücke und Häuser der Anlieger würden in ihrem Wert drastisch gemindert, Lebensqualität und regionaler Erholungswert zunichte gemacht!

Die lokale Bevölkerung wurde bisher nur sehr einseitig informiert und nicht ausreichend in die Planung einbezogen.

Wir wenden uns daher entschieden gegen die im RREP vorgesehene Ausweisung eines Windparks in Poppendorf Nord.

Unsere Forderungen: 

  1. Sofortiger Planungsstopp für den Windpark Poppendorf Nord
  2. Vollständige Umwelt- und Gesundheitsprüfungen
  3. Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft nördlich von Poppendorf
  4. Keine Versiegelung weiterer landwirtschaftlicher Flächen
  5. Verpflichtende Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe

Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Errichtung des Windparks Poppendorf Nord nach §1 BImSchG umgehend zu stoppen.

Wir fordern die sofortige Aussetzung des Bauvorhabens und die Prüfung alternativer Standorte, die keine Natura‑2000‑ oder Vogelschutzgebiete betreffen. Der Schutz der Natur, der Tierwelt und der Lebensqualität der Menschen muss Vorrang haben.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Stimme, den einmaligen Lebensraum von Mensch und Tier am Rande der Rostocker Heide als artenreiche Landschaft zu bewahren!

 

Das können Sie außerdem tun:


Infos & Dokumentvorlagen zum Download unter
https://tinyurl.com/industriegebiet-stoppen-18184

 

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Mathilde HelmPetitionsstarter*in

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