Stoppt den größten Etikettenschwindel der Tierindustrie: „Freilandeier“

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Alexander Röck und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Freiheit auf der Verpackung - Elend im Stall

„Freiland“ verkauft ein Bild: Sonne, Gras, glückliche Hühner.
Die Realität hat damit nichts zu tun. 

Du glaubst, etwas Besseres zu kaufen.
In Wahrheit finanzierst du systematisches Leid. Ohne es zu wissen. 

Freilandhaltung ist industrielle Massentierhaltung - mit tausenden Tieren, eingesperrt in riesigen künstlich abgedunkelten Ställen, und einem Ausgang, den viele nie benutzen können.

Nicht, weil sie nicht wollen.
Sondern weil sie Angst haben.

So sieht das Leben einer „Freiland“-Henne wirklich aus

In Freilandbetrieben leben in der Regel mehrere tausend bis über 10.000 Hennen gleichzeitig in einem Stall.

Hühner sind dafür nicht gemacht. 

Sie:

  • brauchen überschaubare Gruppen
  • erkennen nur eine begrenzte Anzahl anderer Tiere
  • organisieren ihr Leben über eine strenge Hackordnung

Schon in kleinen Gruppen kommt es zu Stress und Verletzungen. Bei tausenden Tieren bricht jede soziale Ordnung zusammen.

Das Ergebnis:

  • permanenter Stress
  • Aggression
  • Federpicken
  • blutige Verletzungen
  • Unterdrückung der Schwächeren

Das ist kein Ausnahmezustand.
Das ist der Normalbetrieb.

„Freiland“ heißt: Die Tür nach draußen ist da.
Mehr nicht.

In der Realität:

  • Nur die stärksten, ranghöchsten Hennen trauen sich raus
  • Sie blockieren Wege und Zugänge
  • Schwächere, verletzte oder ängstliche Tiere bleiben zurück

Nicht freiwillig.
Sondern weil sie gelernt haben:

Wer sich bewegt, wird gepickt.
Wer auffällt, wird angegriffen.

Viele dieser Hennen:

  • trauen sich nicht zu Futter
  • trauen sich nicht zu Wasser
  • bleiben im Dunkeln und bewegen sich kaum
  • leben in permanenter Panik

Sie nehmen zu wenig Futter und Wasser auf, werden verletzt und sterben oft unbemerkt im Stall. 

Ihre Körper werden tagtäglich von den Mitarbeitern eingesammelt 
und wie Abfall entsorgt. 
Das ist kein Skandal, sondern Routine.

Gezüchtet für Leistung - bis ihr Körper zerbricht

Diese Tiere sind keine „normalen Hühner“.

Sie sind so gezüchtet, dass sie:

  • fast täglich ein Ei legen
  • ihren eigenen Körper auszehren 

Die Folgen:

  • entmineralisierte Knochen
  • schmerzhafte Entzündungen
  • Legedarmvorfälle
  • offene Wunden, die weitere Angriffe auslösen

Blut wirkt wie ein Signal.
Andere Hennen hacken weiter.

Tote Hühner gehören zum System - und werden einkalkuliert

In Freilandställen:

  • werden jeden Tag tote und verstümmelte Tiere eingesammelt
  • gelten Verluste als „normal“
  • ist Leid kein Unfall, sondern Kostenfaktor

Ein Durchgang startet mit tausenden Hennen
und endet mit tausenden toten Körpern.

Diese Verluste sind einkalkuliert und betriebswirtschaftlich eingeplant.

Das wird nicht verschwiegen, weil es niemand weiß. Sondern weil man es nicht sehen soll.

Und am Ende: der Tod im Akkord

Nach 12-18 Monaten sind die Tiere körperlich am Ende. Die Legeleistung sinkt und die Tiere sind nicht mehr wirtschaftlich genug. 

Die Überlebenden werden:

  • eingefangen
  • in Transportkisten gepfercht
  • in industrielle Schlachthöfe gebracht

Dort werden sie im Akkord getötet und enden als billiges Suppenhuhn oder Tierfutter. 
Das ist das Ende eines Lebens, das nie Freiheit kannte - trotz des Wortes auf der Verpackung.

Wenn wir ehrlich wären, dürften wir dieses System nicht "Freiland" nennen. 
Ein Haltungssystem, in dem mehrere tausend Hennen gleichzeitig in einem Stall leben, ist per Definition Massentierhaltung. 

Deshalb fordern wir:

1. Verbot der Bezeichnung „Freiland“ für Haltungen mit tausenden Tieren pro Stall 
2. Verpflichtende Offenlegung der realen Gruppengröße direkt auf der Verpackung
3. Verpflichtende Veröffentlichung von Verlust- und Mortalitätszahlen 
4. Verbot von Werbebildern und Begriffen, die mit der Realität nichts zu tun haben
5. Klare rechtliche Einstufung von „Freiland“ als Massentierhaltung

Freilandeier sind kein Kompromiss.
Sie sind der größte Etikettenschwindel der Tierindustrie. 

Unterschreibe.
Teile.
Mach sichtbar, was absichtlich verborgen wird. 

avatar of the starter
Nadja NilssonPetitionsstarter*in

6.549

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Alexander Röck und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Freiheit auf der Verpackung - Elend im Stall

„Freiland“ verkauft ein Bild: Sonne, Gras, glückliche Hühner.
Die Realität hat damit nichts zu tun. 

Du glaubst, etwas Besseres zu kaufen.
In Wahrheit finanzierst du systematisches Leid. Ohne es zu wissen. 

Freilandhaltung ist industrielle Massentierhaltung - mit tausenden Tieren, eingesperrt in riesigen künstlich abgedunkelten Ställen, und einem Ausgang, den viele nie benutzen können.

Nicht, weil sie nicht wollen.
Sondern weil sie Angst haben.

So sieht das Leben einer „Freiland“-Henne wirklich aus

In Freilandbetrieben leben in der Regel mehrere tausend bis über 10.000 Hennen gleichzeitig in einem Stall.

Hühner sind dafür nicht gemacht. 

Sie:

  • brauchen überschaubare Gruppen
  • erkennen nur eine begrenzte Anzahl anderer Tiere
  • organisieren ihr Leben über eine strenge Hackordnung

Schon in kleinen Gruppen kommt es zu Stress und Verletzungen. Bei tausenden Tieren bricht jede soziale Ordnung zusammen.

Das Ergebnis:

  • permanenter Stress
  • Aggression
  • Federpicken
  • blutige Verletzungen
  • Unterdrückung der Schwächeren

Das ist kein Ausnahmezustand.
Das ist der Normalbetrieb.

„Freiland“ heißt: Die Tür nach draußen ist da.
Mehr nicht.

In der Realität:

  • Nur die stärksten, ranghöchsten Hennen trauen sich raus
  • Sie blockieren Wege und Zugänge
  • Schwächere, verletzte oder ängstliche Tiere bleiben zurück

Nicht freiwillig.
Sondern weil sie gelernt haben:

Wer sich bewegt, wird gepickt.
Wer auffällt, wird angegriffen.

Viele dieser Hennen:

  • trauen sich nicht zu Futter
  • trauen sich nicht zu Wasser
  • bleiben im Dunkeln und bewegen sich kaum
  • leben in permanenter Panik

Sie nehmen zu wenig Futter und Wasser auf, werden verletzt und sterben oft unbemerkt im Stall. 

Ihre Körper werden tagtäglich von den Mitarbeitern eingesammelt 
und wie Abfall entsorgt. 
Das ist kein Skandal, sondern Routine.

Gezüchtet für Leistung - bis ihr Körper zerbricht

Diese Tiere sind keine „normalen Hühner“.

Sie sind so gezüchtet, dass sie:

  • fast täglich ein Ei legen
  • ihren eigenen Körper auszehren 

Die Folgen:

  • entmineralisierte Knochen
  • schmerzhafte Entzündungen
  • Legedarmvorfälle
  • offene Wunden, die weitere Angriffe auslösen

Blut wirkt wie ein Signal.
Andere Hennen hacken weiter.

Tote Hühner gehören zum System - und werden einkalkuliert

In Freilandställen:

  • werden jeden Tag tote und verstümmelte Tiere eingesammelt
  • gelten Verluste als „normal“
  • ist Leid kein Unfall, sondern Kostenfaktor

Ein Durchgang startet mit tausenden Hennen
und endet mit tausenden toten Körpern.

Diese Verluste sind einkalkuliert und betriebswirtschaftlich eingeplant.

Das wird nicht verschwiegen, weil es niemand weiß. Sondern weil man es nicht sehen soll.

Und am Ende: der Tod im Akkord

Nach 12-18 Monaten sind die Tiere körperlich am Ende. Die Legeleistung sinkt und die Tiere sind nicht mehr wirtschaftlich genug. 

Die Überlebenden werden:

  • eingefangen
  • in Transportkisten gepfercht
  • in industrielle Schlachthöfe gebracht

Dort werden sie im Akkord getötet und enden als billiges Suppenhuhn oder Tierfutter. 
Das ist das Ende eines Lebens, das nie Freiheit kannte - trotz des Wortes auf der Verpackung.

Wenn wir ehrlich wären, dürften wir dieses System nicht "Freiland" nennen. 
Ein Haltungssystem, in dem mehrere tausend Hennen gleichzeitig in einem Stall leben, ist per Definition Massentierhaltung. 

Deshalb fordern wir:

1. Verbot der Bezeichnung „Freiland“ für Haltungen mit tausenden Tieren pro Stall 
2. Verpflichtende Offenlegung der realen Gruppengröße direkt auf der Verpackung
3. Verpflichtende Veröffentlichung von Verlust- und Mortalitätszahlen 
4. Verbot von Werbebildern und Begriffen, die mit der Realität nichts zu tun haben
5. Klare rechtliche Einstufung von „Freiland“ als Massentierhaltung

Freilandeier sind kein Kompromiss.
Sie sind der größte Etikettenschwindel der Tierindustrie. 

Unterschreibe.
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Nadja NilssonPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
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