Stoppt den Cut - Keine Kürzungen an der Kunsthochschule Kassel!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Anja Marquardt und 12 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

2025: Seit 70 Jahren gibt es die documenta in Kassel. In zwei Jahren wird die documenta 16 stattfinden. 2027 wird ein weiteres bedeutendes Jubiläum in Kassel gefeiert: 250 Jahre Kunsthochschule Kassel. Doch statt dieses bevorstehende Jubiläum zu feiern, müssen wir uns auf katastrophale Sparbedingungen einstellen.


Die Kunsthochschule Kassel ist in Gefahr, so wie die restliche Kulturlandschaft unseres Landes. Die Kürzungen des Landes Hessen durch den neuen Hochschulpakt sind fatal für unsere Gesellschaft. Was jetzt in Bildung und Kultur eingespart wird, wird sich am stärksten auf die kulturelle Bildung der künftigen Generationen auswirken.


Es kann nicht sein, dass eine Stadt, die sich documenta-Stadt Kassel nennt, ihre Kunsthochschule in den Ruin treibt. In kaum einer anderen Stadt kann man so deutlich erleben, wie sehr eine lebendige Kunst- und Kulturszene die Lebensqualität eines Ortes steigert. Kassel ohne Kultur ist tot.


Wer sich eine zeitgenössische Kunst wünscht, die aktuell und aktiv ist, die tief in der Gesellschaft verankert ist und über die traditionellen Grenzen der hohen Künste hinaus denkt, die in direktem Austausch mit der Stadt und ihren Bewohner*innen steht und für den Kulturstandort Kassel wirbt, der kann nicht dulden, dass die Kunsthochschule weiter reduziert wird.


Durch ihre besondere Struktur passt die Kunsthochschule nicht in die Metriken, mit denen versucht wird, entbehrliche Kosten zu sparen. Sie ist eine der großen Kunsthochschulen Deutschlands und arbeitet bereits jetzt im Vergleich zu anderen Kunsthochschulen und -akademien extrem sparsam und effizient. Diese Effizienz wird nun bestraft, da die angeordneten Kürzungen im Wesentlichen nur noch beim Lehrpersonal eingespart werden können — ohne sie ist die Qualität der Lehre und das Weiterbestehen kleinerer Studiengänge wie dem Produktdesign und der Kunstwissenschaft in Gefahr.


Wir wollen mit unserer Petition die Kürzungen an unserer Kasseler Kunsthochschule verhindern, doch verhindern wollen wir dies nicht unseretwegen, sondern wegen aller künftigen Studierenden.


Ohne Kunsthochschule gibt es keine Künstler*innen, die neue Kunstwerke schaffen; keine Kurator*innen, die Ausstellungen gestalten; keine Kunstpädagog*innen und Kunstvermittler*innen, die historische wie zeitgenössische Kunst für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zugänglich machen, Führungen und Workshops anbieten; keine Autor*innen, die Texte über Kunst verfassen; keine Designer*innen und Illustrator*innen, die die visuelle Identität lokaler Initiativen, Museen und Galerien prägen; keine Produktdesigner*innen, die Lösungsansätze für alle Bereiche des Lebens bieten, deren Entwürfe den Alltag der Bewohner*innen in Form von Möbeln, Mode, und Gebrauchsgegenständen begleiten; ein Verlust an Menschen, die sicherstellen, dass auch außerhalb der documenta das Kasseler Stadtleben bunt und lebendig ist.


An der Kultur darf gerade in diesen Zeiten nicht gespart werden! Helfen Sie uns, ein Zeichen für die Kunsthochschule zu setzen! Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, um den Entscheidungstragenden zu zeigen, dass die Kunsthochschule Kassel nicht einfach weggekürzt werden kann!

1.237

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Anja Marquardt und 12 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

2025: Seit 70 Jahren gibt es die documenta in Kassel. In zwei Jahren wird die documenta 16 stattfinden. 2027 wird ein weiteres bedeutendes Jubiläum in Kassel gefeiert: 250 Jahre Kunsthochschule Kassel. Doch statt dieses bevorstehende Jubiläum zu feiern, müssen wir uns auf katastrophale Sparbedingungen einstellen.


Die Kunsthochschule Kassel ist in Gefahr, so wie die restliche Kulturlandschaft unseres Landes. Die Kürzungen des Landes Hessen durch den neuen Hochschulpakt sind fatal für unsere Gesellschaft. Was jetzt in Bildung und Kultur eingespart wird, wird sich am stärksten auf die kulturelle Bildung der künftigen Generationen auswirken.


Es kann nicht sein, dass eine Stadt, die sich documenta-Stadt Kassel nennt, ihre Kunsthochschule in den Ruin treibt. In kaum einer anderen Stadt kann man so deutlich erleben, wie sehr eine lebendige Kunst- und Kulturszene die Lebensqualität eines Ortes steigert. Kassel ohne Kultur ist tot.


Wer sich eine zeitgenössische Kunst wünscht, die aktuell und aktiv ist, die tief in der Gesellschaft verankert ist und über die traditionellen Grenzen der hohen Künste hinaus denkt, die in direktem Austausch mit der Stadt und ihren Bewohner*innen steht und für den Kulturstandort Kassel wirbt, der kann nicht dulden, dass die Kunsthochschule weiter reduziert wird.


Durch ihre besondere Struktur passt die Kunsthochschule nicht in die Metriken, mit denen versucht wird, entbehrliche Kosten zu sparen. Sie ist eine der großen Kunsthochschulen Deutschlands und arbeitet bereits jetzt im Vergleich zu anderen Kunsthochschulen und -akademien extrem sparsam und effizient. Diese Effizienz wird nun bestraft, da die angeordneten Kürzungen im Wesentlichen nur noch beim Lehrpersonal eingespart werden können — ohne sie ist die Qualität der Lehre und das Weiterbestehen kleinerer Studiengänge wie dem Produktdesign und der Kunstwissenschaft in Gefahr.


Wir wollen mit unserer Petition die Kürzungen an unserer Kasseler Kunsthochschule verhindern, doch verhindern wollen wir dies nicht unseretwegen, sondern wegen aller künftigen Studierenden.


Ohne Kunsthochschule gibt es keine Künstler*innen, die neue Kunstwerke schaffen; keine Kurator*innen, die Ausstellungen gestalten; keine Kunstpädagog*innen und Kunstvermittler*innen, die historische wie zeitgenössische Kunst für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zugänglich machen, Führungen und Workshops anbieten; keine Autor*innen, die Texte über Kunst verfassen; keine Designer*innen und Illustrator*innen, die die visuelle Identität lokaler Initiativen, Museen und Galerien prägen; keine Produktdesigner*innen, die Lösungsansätze für alle Bereiche des Lebens bieten, deren Entwürfe den Alltag der Bewohner*innen in Form von Möbeln, Mode, und Gebrauchsgegenständen begleiten; ein Verlust an Menschen, die sicherstellen, dass auch außerhalb der documenta das Kasseler Stadtleben bunt und lebendig ist.


An der Kultur darf gerade in diesen Zeiten nicht gespart werden! Helfen Sie uns, ein Zeichen für die Kunsthochschule zu setzen! Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, um den Entscheidungstragenden zu zeigen, dass die Kunsthochschule Kassel nicht einfach weggekürzt werden kann!

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition