Stoppt das Schlachten trächtiger Tiere – für ein echtes Verbot ohne Ausnahmen


Stoppt das Schlachten trächtiger Tiere – für ein echtes Verbot ohne Ausnahmen
Das Problem
Allein in Deutschland werden laut Bundestierärztekammer jedes Jahr bis zu 180.000 trächtige Rinder geschlachtet. Gerade Milchkühe, die nach wenigen Jahren Hochleistung körperlich erschöpft sind, landen oft trächtig auf dem Schlachthof. Das bedeutet: ihre ungeborenen Kälber sterben mit ihnen im Mutterleib.
Was viele nicht wissen: Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie fast permanent trächtig sein. Nach jeder Geburt wird sie erneut künstlich besamt, um weiter Milch zu liefern. Sobald ihre Leistung nachlässt, zählt nur noch der Profit - dann wird sie, oft noch tragend, aussortiert und geschlachtet.
Warum ist das so? - Das System Milch
Wirtschaftlicher Zwang: Milchviehbetriebe kämpfen in Deutschland mit ruinös niedrigen Erzeugerpreisen. Eine Kuh weiter durchzufüttern, obwohl sie „wirtschaftlich nicht mehr rentabel“ ist, kann sich kaum ein Betrieb leisten. Die Industrie drückt die Preise und die Tiere zahlen den Preis.
Keine echte Kontrolle: Laut Gesetz ist das Schlachten von Rindern und Schweinen im letzten Drittel der Trächtigkeit verboten. Bei Ziegen und Schafen gibt es bis heute überhaupt kein Verbot! Sie dürfen in jedem Stadium der Trächtigkeit legal geschlachtet werden, sogar unter Wehen.
Systematische Praxis: Diese Grausamkeit ist kein Einzelfall, sondern Teil unseres Wirtschaftssystems. Die meisten Milchkühe erleben nur wenige Jahre, werden permanent zwangsbesamt und nach kurzer Zeit erschöpft aussortiert - oft mit Kalb im Bauch.
Das Leid der trächtigen Tiere ist seit Jahren auch der Politik bekannt und wurde mehrfach im Bundestag diskutiert. Trotzdem gibt es bis heute nur ein Teilverbot: Das Schlachten trächtiger Rinder und Schweine ist lediglich im letzten Drittel der Trächtigkeit untersagt - und selbst das wird selten kontrolliert und bei Verstößen kaum geahndet.
Die Bundesregierung begründet das immer wieder mit „wirtschaftlicher Notwendigkeit“: Für die Betriebe sei es angeblich unzumutbar, Tiere weiter durchzufüttern, wenn sie keine Leistung mehr bringen. Tierwohl bleibt auf der Strecke, und bei Verstößen drohen oft nur kleine Strafen - echte Abschreckung gibt es nicht.
Unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft
- Ein vollständiges und wirksames Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere - ohne Ausnahmen, für alle Säugetiere, unabhängig von Tierart oder wirtschaftlicher Notlage!
- Verpflichtende und kontrollierte Trächtigkeitsuntersuchungen bei jeder Anlieferung zum Schlachthof - mit lückenloser Dokumentation und empfindlichen Strafen bei Verstößen.
- Faire Preise, artgerechte Tierhaltung und Förderung tierfreundlicher Alternativen, damit wirtschaftlicher Druck nicht länger auf dem Rücken der Tiere ausgetragen wird.
Jetzt ist der Moment, das System zu ändern
Diese Petition will mehr als ein Gesetz: sie fordert, dass wir Verantwortung übernehmen - für die unsichtbaren, stummen Opfer unserer Essgewohnheiten und unserer Wirtschaft. Nur gemeinsam können wir verhindern, dass Kälber, Lämmer und Zicklein noch im Mutterleib für Milch und Fleisch sterben müssen.
Wusstest du schon? Das Schlachten trächtiger Tiere ist nur eine von vielen grausamen und verschwiegenen Praktiken der Tierindustrie.
Wir fordern: Zeigt die Wahrheit hinter Tierprodukten!
Unterstütze auch unsere Hauptpetition für echte Transparenz und ein Ende der Verbrauchertäuschung: https://www.change.org/p/schluss-mit-der-täuschung-zeigt-die-wahrheit-über-tierprodukte
30.120
Das Problem
Allein in Deutschland werden laut Bundestierärztekammer jedes Jahr bis zu 180.000 trächtige Rinder geschlachtet. Gerade Milchkühe, die nach wenigen Jahren Hochleistung körperlich erschöpft sind, landen oft trächtig auf dem Schlachthof. Das bedeutet: ihre ungeborenen Kälber sterben mit ihnen im Mutterleib.
Was viele nicht wissen: Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie fast permanent trächtig sein. Nach jeder Geburt wird sie erneut künstlich besamt, um weiter Milch zu liefern. Sobald ihre Leistung nachlässt, zählt nur noch der Profit - dann wird sie, oft noch tragend, aussortiert und geschlachtet.
Warum ist das so? - Das System Milch
Wirtschaftlicher Zwang: Milchviehbetriebe kämpfen in Deutschland mit ruinös niedrigen Erzeugerpreisen. Eine Kuh weiter durchzufüttern, obwohl sie „wirtschaftlich nicht mehr rentabel“ ist, kann sich kaum ein Betrieb leisten. Die Industrie drückt die Preise und die Tiere zahlen den Preis.
Keine echte Kontrolle: Laut Gesetz ist das Schlachten von Rindern und Schweinen im letzten Drittel der Trächtigkeit verboten. Bei Ziegen und Schafen gibt es bis heute überhaupt kein Verbot! Sie dürfen in jedem Stadium der Trächtigkeit legal geschlachtet werden, sogar unter Wehen.
Systematische Praxis: Diese Grausamkeit ist kein Einzelfall, sondern Teil unseres Wirtschaftssystems. Die meisten Milchkühe erleben nur wenige Jahre, werden permanent zwangsbesamt und nach kurzer Zeit erschöpft aussortiert - oft mit Kalb im Bauch.
Das Leid der trächtigen Tiere ist seit Jahren auch der Politik bekannt und wurde mehrfach im Bundestag diskutiert. Trotzdem gibt es bis heute nur ein Teilverbot: Das Schlachten trächtiger Rinder und Schweine ist lediglich im letzten Drittel der Trächtigkeit untersagt - und selbst das wird selten kontrolliert und bei Verstößen kaum geahndet.
Die Bundesregierung begründet das immer wieder mit „wirtschaftlicher Notwendigkeit“: Für die Betriebe sei es angeblich unzumutbar, Tiere weiter durchzufüttern, wenn sie keine Leistung mehr bringen. Tierwohl bleibt auf der Strecke, und bei Verstößen drohen oft nur kleine Strafen - echte Abschreckung gibt es nicht.
Unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft
- Ein vollständiges und wirksames Verbot der Schlachtung trächtiger Tiere - ohne Ausnahmen, für alle Säugetiere, unabhängig von Tierart oder wirtschaftlicher Notlage!
- Verpflichtende und kontrollierte Trächtigkeitsuntersuchungen bei jeder Anlieferung zum Schlachthof - mit lückenloser Dokumentation und empfindlichen Strafen bei Verstößen.
- Faire Preise, artgerechte Tierhaltung und Förderung tierfreundlicher Alternativen, damit wirtschaftlicher Druck nicht länger auf dem Rücken der Tiere ausgetragen wird.
Jetzt ist der Moment, das System zu ändern
Diese Petition will mehr als ein Gesetz: sie fordert, dass wir Verantwortung übernehmen - für die unsichtbaren, stummen Opfer unserer Essgewohnheiten und unserer Wirtschaft. Nur gemeinsam können wir verhindern, dass Kälber, Lämmer und Zicklein noch im Mutterleib für Milch und Fleisch sterben müssen.
Wusstest du schon? Das Schlachten trächtiger Tiere ist nur eine von vielen grausamen und verschwiegenen Praktiken der Tierindustrie.
Wir fordern: Zeigt die Wahrheit hinter Tierprodukten!
Unterstütze auch unsere Hauptpetition für echte Transparenz und ein Ende der Verbrauchertäuschung: https://www.change.org/p/schluss-mit-der-täuschung-zeigt-die-wahrheit-über-tierprodukte
30.120
Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 10. Juli 2025 erstellt