
Liebe Unterstützer*innen, anlässlich des 3. Jahrestages der schrecklichen Flutkatastrophe im Ahrtal machten wir vergangene Woche vor dem Kanzleramt deutlich: Es braucht jetzt umfassenden Extremwetterschutz und eine nachhaltige Klimapolitik! Fordert mit uns den selbsternannten Klimakanzler auf, konkrete Schritte für Extremwetter-Schutz zu unternehmen.
Es sind 3 Jahre seit der Ahrtal-Flut vergangen, in denen Bundeskanzler Scholz auf die zunehmenden Extremwetter-Katastrophen in Deutschland mit vorwärtsgewandter Politik hätte handeln können. Doch statt angemessen zu reagieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen, wird weiterhin auf Versiegelung und Bebauung oder auf „Nichtstun“ gesetzt. Diese Strategie verschärft die Situation und zeigt, dass die Politik nicht genug zum Schutz vor Extremwetter tut. Weitere Flächenversiegelung, das übermäßige Abpumpen von Grundwasser durch Unternehmen oder der unbegrenzte Ausstoß von Treibhausgasen müssen gestoppt werden. Nur so können wir uns vor zukünftigen Extremwetterereignissen schützen!
Konsequente Vorsorge vor Extremwetterlagen erfordert insbesondere eine klimaresiliente Landschaft. Schaffen wir den Wandel von der Entwässerungslandschaft zur Schwammlandschaft nicht, wird die Bundesregierung mit ihren Zielen scheitern, ob bei der Umsetzung des Klimagesetzes, der Nationalen Wasserstrategie oder des gerade in Kraft getretene Klimaanpassungsgesetzes.
Der Kanzler muss daher seine Wahlversprechen einhalten und die Koalition zu einer konsequenten Klimaschutz- und Klimaanpassungspolitik führen. Wir brauchen umgehend ein Sondervermögen für Klimaanpassung, Klimaschutz, Katastrophenschutz sowie örtlich vorbeugende Maßnahmen. Unterstützt unsere Petition zum Schutz vor Dürre und Hochwasser! Die nächste Extremwetterkatastrophe kommt bestimmt – wir wollen vorbereitet sein!
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe.