
Liebe Unterstützer*innen, unsere Umwelt & unser Klima verändern sich. Die intensive Flächennutzung und der Verlust des natürlichen Raumes bedingen nicht nur das Bienensterben, sondern auch Hochwasserkatastrophen, wie aktuell in Deutschland. Fordert jetzt die Regierung zu einer nachhaltigen Klimapolitik auf – zum Schutz vor Extremwetter-Ereignissen!
Die jüngsten Ereignisse in Süddeutschland, bei denen immer wieder von einem „Jahrhunderthochwasser" gesprochen wird, machen den Ernst der Lage deutlich. Dabei kann längst nicht mehr von einem „Jahrhunderthochwasser“ gesprochen werden, denn: Es ist bereits das vierte „Jahrhunderthochwasser" in nur einem Jahrhundert! Die Zeit des Zusehens ist also allemal vorbei!
Diese Vorfälle verdeutlichen, wie verschiedene Wetterextreme zusammenhängen. Die Wasserkrise wird durch versiegelte Böden, zerstörte Moore, begradigte Flüsse und ein Netz von Drainagen in Wiesen, Feldern und Wäldern verstärkt. Diese Faktoren führen dazu, dass Wasser viel zu schnell in Richtung Meer abfließt. In Zeiten der Trockenheit verschwindet es förmlich, während es bei anhaltendem Regen zu gefährlichen Flutwellen in den Niederungen führt. Hochwasser und Fluten sind somit direkte Folgen einer unnatürlichen Wasserverteilung. Dabei hängen verschiedene Wetterextreme eng mit der Wasserkrise zusammen – man könnte sagen, dass Dürren und Überschwemmungen durch ein unsichtbares Band namens „Klimakrise“ verbunden sind.
Statt unsere Landschaft zu renaturieren und Flüssen mehr Raum zu geben, wird weiterhin auf Versiegelung und Bebauung gesetzt. Diese Strategie verschärft die Situation und zeigt, dass die Politik nicht genug zum Schutz vor Extremwetter tut. Es ist an der Zeit, aktiv zu werden und den Kurs zu ändern! Wir brauchen von der Regierung umgehend ein Sondervermögen für Klimaanpassung, Klimaschutz und Katastrophenschutz!
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe.