
Liebe Unterstützer:innen! In einem skrupellosen Wahlkampfmanöver hat Bayerns Landwirtschaftsministerin den Weg für das Töten der geschützten Tiere ohne „aufwendige Einzelgenehmigungen“ freigemacht. Das ist rechtswidrig! Helft dem Fischotter noch heute mit einer Patenschaft!
Leider ist der Fischotter erneut bedroht, weil er an Fischteichen als Konkurrent angesehen wird. Dabei sind die angeführten Schadenshöhen für die Teichwirtschaft wissenschaftlich nicht haltbar. Der Versuch von Markus Söder und Co., den Abschuss des Fischotters als vermeintliche Lösung zu verkaufen, ist nichts anderes als eine Mogelpackung. Der Fischotter ist streng geschützt, hat seine ursprüngliche Verbreitung noch nicht vollständig wieder erreicht und Abschüsse sind keine zielführende Lösung. Historisch betrachtet hat diese Strategie bereits einmal zur fast völligen Ausrottung geführt und gefährdet die bisherigen Erfolge des Artenschutzes. Naturschutzrechtlich gibt es daher keine Grundlage für Sondergenehmigungen. Die bayerische Verordnung ist somit europarechtswidrig. Auch aus Sicht des Tierschutzes ist der Abschuss unverantwortlich, da Otterweibchen ganzjährig Junge führen können. Wird das Muttertier getötet, verenden die Jungen qualvoll.
Zielführender wären Zäune, Ablenkteiche und gesunde Gewässerlandschaften im Umfeld der Teiche, um das natürliche Nahrungsangebot für den Fischotter zu erhöhen. Außerdem müssen naturnah bewirtschaftete Teiche besser gefördert werden!
Die Suche nach wirksamen Lösungen ist Markus Söder zu mühsam. Im Wahlkampf zählen einfache Parolen. Eine solche Politik darf niemals den Weg in die Umsetzung finden. Dagegen werden wir uns entschieden zur Wehr setzen - notfalls auch vor Gericht. Dabei arbeiten wir eng mit dem @bundnaturschutz zusammen.
Bitte unterstützt uns mit einer Patenschaft dabei, diesen Wahnsinn zu stoppen! Nur gemeinsam können wir den Fischotter und unsere Natur erfolgreich verteidigen!
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe