Stoppt Abschiebungen in den Irak!

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Das Problem

Wir von Start with a Friend e.V. brauchen eure Hilfe. Unser Freund Hoger Mohammed Ahmed sitzt in diesem Moment in Abschiebehaft. Zusammen mit vielen anderen Iraker*innen soll er im Laufe des Monats in den Irak abgeschoben werden. Das ist unverantwortlich. 

Die Sicherheitslage im Irak ist nach wie vor äußerst instabil und gefährlich. Trotzdem werden seit letztem Herbst wieder mehr Iraker*innen ausgewiesen. Denn die irakische Regierung hat sich bereit erklärt, wieder mehr Menschen “zurückzunehmen” (vgl. Bayerischer Flüchtlingsrat 2024). Menschen, die in den Irak abgeschoben werden, müssen dort aber weiterhin um ihr Leben fürchten. Der sogenannte Islamische Staat (IS) ist weiterhin im Irak aktiv. Ein Abzug amerikanischer Truppen könnte zu einer Zunahme von Anschlägen führen, die Zivilist*innen gefährden (vgl. UN Security Council 2023). Zudem bombardieren der Iran und die Türkei Gebiete im Nordirak, was die Lage zusätzlich verschärft (vgl. Tagesschau 2024​; Tagesschau 2024a). Der Irak ist KEIN sicheres Herkunftsland!

Hoger hat auf Schutz in Deutschland (genauer in Mannheim) gehofft. Er hat selbstständig Deutsch gelernt, weil ihm das BAMF keinen Integrationskurs bewilligt hat. Er arbeitet Vollzeit, trotz der vielen Hindernisse, die ihm die Bürokratie in den Weg legt. Er hat neue Freund*innen kennengelernt. Mannheim ist mittlerweile sein Zuhause geworden. 

Wir fordern die Landesregierung Baden-Württemberg dazu auf, Abschiebungen in den Irak zu stoppen! Unsere Gesellschaft ist in der Lage, Menschen aufzunehmen und ihnen ein sicheres Leben zu ermöglichen. Lasst uns auch hier zeigen, was Menschlichkeit und Solidarität bedeutet. Für Hoger, unsere Freund*innen und alle Menschen, die in Deutschland Schutz suchen. 

Was könnt ihr tun? Teilt bitte unsere Petition und helft uns, dieses Unrecht zu stoppen. 

 

Abbildung: Tschop! Tschop! Redaktion

Lizenz: CC-BY-NC-SA 2.0

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