Stoppen - Nein zur EHS-Schadstoffdeponie Kostebrau / Lauchhammer !

Stoppen - Nein zur EHS-Schadstoffdeponie Kostebrau / Lauchhammer !

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jutta Lange und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition / Unterschriftensammlung gegen dieses LMBV-Vorhaben:

 

1. Worum geht es?

Gemeinsam gegen Planung und Bau der Eisen-Hydroxid-Schlamm Deponie, kurz: EHS-Deponie Kostebrau, zwischen 01979 Kostebrau und 01993 Schipkau durch die LMBV. EHS ist ein gelb-brauner Eisenocker-Schlamm - ein Schadstoff, der Gewässer und Grundwasser verunreinigt. EHS und dessen Stäube enthalten die Begleitelemente Arsen, Kadmium und viele andere. Über die Wirkung und Beeinträchtigung der Gifte Arsen, Kadmium u.a. ist in den einschlägigen Quellen nachzulesen.

 

2. Wer ist betroffen?

Die Orte Kostebrau, Schipkau, Lauchhammer, Schwarzheide und Klettwitz und die L60 müssen sauber bleiben, ohne jede Kontaminierung mit Schlammstaub und Schadstoffen wie Arsen u.a.! Denn der Antransport zum Deponiebetrieb wird von der B169, der L 60 und weiteren Landstraßen durch die Wohngebiete von Lauchhammer, Schwarzheide, Schipkau und Klettwitz erfolgen! Täglich sind mindestens 20 Fahrten (Angabe der LMBV) hin und 20 Fahrten zurück zu erwarten. Kostebrauer müssen in jedem Falle als Zufahrt die L 60 nutzen.

Wir sind dagegen, unmittelbar neben Kostebrau, OT von Lauchhammer, in nur 900 m Entfernung von der Wohnbebauung diesen Schadstoffdeponie-Betrieb errichten zu wollen, der so groß wie unser Ort ist! 

 

3. Was steht auf dem Spiel?

Wir befürchten massive Schäden für Mensch, Tiere, Grundstücke, Gebäude, Umwelt sowie unsere Fahrzeuge einschließlich deren Wertverlust.

Zwischen Kostebrau und Schipkau sind die Förderbrückenkippe und der Tagebau-Randschlauch bereits mit Kiesböden abgedeckt. Die Renaturierung weist bereits einen guten, starken, jungen Mischwaldbestand auf, siehe Bildhintergrund. Wild, Vögel, Amphibien und Reptilien sind inzwischen auf dem ehemaligen „Baggerfeld 116“ und Umgebung heimisch. Diese real existierende Renaturierung ist zu fördern und nicht durch die LMBV-Planungen zu zerstören! Das Bild zeigt den geplanten künftigen Einfahrtbereich zum Deponiebetrieb von der L 60 her.

 

4. Warum ist es wichtig, gerade jetzt aktiv zu werden? 

Erst nachdem die Verbringung des EHS infolge massiver Bürgerproteste unter Leitung der zuständigen Bürgermeister im Altdöberner, im Großräschener und dem Meuroer See 2019 scheiterte, erdachte die LMBV das „Endlager Kostebrau“ ohne die Bürger zu informieren, als ob letztere nicht da wären. Seit diesem Zeitpunkt plant und arbeitet die LMBV unter Verwendung von Steuergeldern wissentlich an den Bürgern vorbei an einem Vorhaben, das die Bürger hier nicht haben wollen. Mit der Verschwendung von Steuergeldern muss endlich Schluss sein! Die Bürger sind treue Steuerzahler; ihr Wille ist zu beachten und zu respektieren! Mit dieser Petition empfehlen wir und sind dafür, dass der EHS im noch aktiven und fördernden Bergbau auf den unsanierten Förderbrückenkippen der Lausitz deponiert wird.

Seit über 120 Jahren unter dem Bergbau leidend, wollen die Kostbrauer endlich Ruhe, den Abschluss der Sanierungsmaßnahmen, eine intakte Umwelt und keine neue Belästigung. Der Schutz unseres schönen Bergdorfes Kostebrau und der unmittelbaren Umgebung steht für uns an erster Stelle! 

 

Nachdem bereits ein hoher Bestand handschriftlich erstellter Listen mit Unterschriften gegen die Deponie vorliegt, wollen wir Kostebrauer und bisherigen Unterzeichner nun auch noch weitere Besucher, Urlauber, Natur- und Heimatfreunde auf diesem Wege ansprechen, uns bei der Abwehr der Deponie zu unterstützen. .

 

5. Dank

Wir danken für Ihre Unterstützung. Besonderer Dank gilt den Helfern der Handsammlung.  

 

Stoppen! Nur gemeinsam sind wir stark. Für unser Bergdorf Kostebrau und die Umwelt! Nein zur EHS-Deponie ! 

 

Norbert Löhnert, Kostebrau, den 29.06.2023

avatar of the starter
Norbert LöhnertPetitionsstarter*inIch bin in dieser Bergbaugegend aufgewachsen, duale Ausbildung: Abitur und Beruf, Studium, dann an Groß-Baggern mitgewirkt, diese betreut und inspiziert. Jetzt fasziniert mich die Renaturierung der Bergbauflächen. Zurück zur Natur.

2.160

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jutta Lange und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition / Unterschriftensammlung gegen dieses LMBV-Vorhaben:

 

1. Worum geht es?

Gemeinsam gegen Planung und Bau der Eisen-Hydroxid-Schlamm Deponie, kurz: EHS-Deponie Kostebrau, zwischen 01979 Kostebrau und 01993 Schipkau durch die LMBV. EHS ist ein gelb-brauner Eisenocker-Schlamm - ein Schadstoff, der Gewässer und Grundwasser verunreinigt. EHS und dessen Stäube enthalten die Begleitelemente Arsen, Kadmium und viele andere. Über die Wirkung und Beeinträchtigung der Gifte Arsen, Kadmium u.a. ist in den einschlägigen Quellen nachzulesen.

 

2. Wer ist betroffen?

Die Orte Kostebrau, Schipkau, Lauchhammer, Schwarzheide und Klettwitz und die L60 müssen sauber bleiben, ohne jede Kontaminierung mit Schlammstaub und Schadstoffen wie Arsen u.a.! Denn der Antransport zum Deponiebetrieb wird von der B169, der L 60 und weiteren Landstraßen durch die Wohngebiete von Lauchhammer, Schwarzheide, Schipkau und Klettwitz erfolgen! Täglich sind mindestens 20 Fahrten (Angabe der LMBV) hin und 20 Fahrten zurück zu erwarten. Kostebrauer müssen in jedem Falle als Zufahrt die L 60 nutzen.

Wir sind dagegen, unmittelbar neben Kostebrau, OT von Lauchhammer, in nur 900 m Entfernung von der Wohnbebauung diesen Schadstoffdeponie-Betrieb errichten zu wollen, der so groß wie unser Ort ist! 

 

3. Was steht auf dem Spiel?

Wir befürchten massive Schäden für Mensch, Tiere, Grundstücke, Gebäude, Umwelt sowie unsere Fahrzeuge einschließlich deren Wertverlust.

Zwischen Kostebrau und Schipkau sind die Förderbrückenkippe und der Tagebau-Randschlauch bereits mit Kiesböden abgedeckt. Die Renaturierung weist bereits einen guten, starken, jungen Mischwaldbestand auf, siehe Bildhintergrund. Wild, Vögel, Amphibien und Reptilien sind inzwischen auf dem ehemaligen „Baggerfeld 116“ und Umgebung heimisch. Diese real existierende Renaturierung ist zu fördern und nicht durch die LMBV-Planungen zu zerstören! Das Bild zeigt den geplanten künftigen Einfahrtbereich zum Deponiebetrieb von der L 60 her.

 

4. Warum ist es wichtig, gerade jetzt aktiv zu werden? 

Erst nachdem die Verbringung des EHS infolge massiver Bürgerproteste unter Leitung der zuständigen Bürgermeister im Altdöberner, im Großräschener und dem Meuroer See 2019 scheiterte, erdachte die LMBV das „Endlager Kostebrau“ ohne die Bürger zu informieren, als ob letztere nicht da wären. Seit diesem Zeitpunkt plant und arbeitet die LMBV unter Verwendung von Steuergeldern wissentlich an den Bürgern vorbei an einem Vorhaben, das die Bürger hier nicht haben wollen. Mit der Verschwendung von Steuergeldern muss endlich Schluss sein! Die Bürger sind treue Steuerzahler; ihr Wille ist zu beachten und zu respektieren! Mit dieser Petition empfehlen wir und sind dafür, dass der EHS im noch aktiven und fördernden Bergbau auf den unsanierten Förderbrückenkippen der Lausitz deponiert wird.

Seit über 120 Jahren unter dem Bergbau leidend, wollen die Kostbrauer endlich Ruhe, den Abschluss der Sanierungsmaßnahmen, eine intakte Umwelt und keine neue Belästigung. Der Schutz unseres schönen Bergdorfes Kostebrau und der unmittelbaren Umgebung steht für uns an erster Stelle! 

 

Nachdem bereits ein hoher Bestand handschriftlich erstellter Listen mit Unterschriften gegen die Deponie vorliegt, wollen wir Kostebrauer und bisherigen Unterzeichner nun auch noch weitere Besucher, Urlauber, Natur- und Heimatfreunde auf diesem Wege ansprechen, uns bei der Abwehr der Deponie zu unterstützen. .

 

5. Dank

Wir danken für Ihre Unterstützung. Besonderer Dank gilt den Helfern der Handsammlung.  

 

Stoppen! Nur gemeinsam sind wir stark. Für unser Bergdorf Kostebrau und die Umwelt! Nein zur EHS-Deponie ! 

 

Norbert Löhnert, Kostebrau, den 29.06.2023

avatar of the starter
Norbert LöhnertPetitionsstarter*inIch bin in dieser Bergbaugegend aufgewachsen, duale Ausbildung: Abitur und Beruf, Studium, dann an Groß-Baggern mitgewirkt, diese betreut und inspiziert. Jetzt fasziniert mich die Renaturierung der Bergbauflächen. Zurück zur Natur.

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 29. Juni 2023 erstellt