Sternenkinder: Ort der Trauer bewahren


Sternenkinder: Ort der Trauer bewahren
Das Problem
Warum wir kämpfen
Ich kämpfe um den letzten Ort, den ich für mein Sternenkind habe.
Am 28.11.2025 habe ich mein Kind im Rahmen einer gemeinschaftlichen Beisetzung auf dem Friedhof St. Hedwig (Berlin) zur letzten Ruhe gelegt. Uns wurde dieser Ort als würdevoller Platz der Trauer vermittelt.
Doch kurz nach der Beisetzung wurde ohne Vorwarnung der Grabstein entfernt – ohne Gespräch, ohne Information, ohne Chance auf Mitgestaltung. Auch die Klinik, die uns begleitet hat, wurde darüber völlig überrumpelt.
Was passiert ist
Die Schilder, die auf die geplante Umgestaltung hinweisen sollten, wurden vermutlich am Tag der Beisetzung entfernt.
Die Gestaltung der Gräber war über Jahre hinweg erlaubt und hat nie Probleme verursacht.
Die Entscheidung über die Umgestaltung wurde bereits vor der Beisetzung getroffen, hätte aber der Klinik kommuniziert werden müssen, damit Eltern die Möglichkeit gehabt hätten, sich für eine andere Beisetzungsform zu entscheiden. Uns wurde diese Wahl genommen.
Nun sollen Eltern auf leere Grabstellen oder zentrale Sammelstellen für Geschenke und Kondolenzbücher verwiesen werden – das ersetzt niemals den direkten Ort der Beisetzung und der persönlichen Trauer.
Warum dieser Ort so wichtig ist
Dieser Platz ist für trauernde Eltern ein zentraler Bestandteil des Trauerprozesses.
Eine zentrale Sammelstelle kann niemals den persönlichen Bezug zu unseren Kindern ersetzen.
Wir fühlen uns:
überrumpelt
alleingelassen
getäuscht
zutiefst respektlos behandelt
Unsere Forderungen
Wir appellieren dringend an die Friedhofsverwaltung und die zuständigen Behörden:
Erhalt der Möglichkeit, Grabstätten für Sternenkinder individuell zu gestalten.
Offene Kommunikation zwischen Friedhofsverwaltung und betroffenen Eltern.
Gemeinsame Entwicklung von Lösungen, die sowohl die Bedürfnisse des Friedhofs als auch die der Familien berücksichtigen.
Wir Eltern sind bereit, uns organisatorisch, finanziell oder durch freiwilliges Engagement einzubringen, um die Pflege der Grabstätten zu unterstützen.
Für unsere Kinder – für uns Eltern
Niemand sollte erleben müssen, dass der Platz, an dem sein Kind liegt, heimlich, ohne Vorwarnung und ohne Mitgefühl verändert oder entfernt wird.
Unsere Kinder verdienen Respekt.
Wir Eltern verdienen Ehrlichkeit und Mitgefühl.

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Das Problem
Warum wir kämpfen
Ich kämpfe um den letzten Ort, den ich für mein Sternenkind habe.
Am 28.11.2025 habe ich mein Kind im Rahmen einer gemeinschaftlichen Beisetzung auf dem Friedhof St. Hedwig (Berlin) zur letzten Ruhe gelegt. Uns wurde dieser Ort als würdevoller Platz der Trauer vermittelt.
Doch kurz nach der Beisetzung wurde ohne Vorwarnung der Grabstein entfernt – ohne Gespräch, ohne Information, ohne Chance auf Mitgestaltung. Auch die Klinik, die uns begleitet hat, wurde darüber völlig überrumpelt.
Was passiert ist
Die Schilder, die auf die geplante Umgestaltung hinweisen sollten, wurden vermutlich am Tag der Beisetzung entfernt.
Die Gestaltung der Gräber war über Jahre hinweg erlaubt und hat nie Probleme verursacht.
Die Entscheidung über die Umgestaltung wurde bereits vor der Beisetzung getroffen, hätte aber der Klinik kommuniziert werden müssen, damit Eltern die Möglichkeit gehabt hätten, sich für eine andere Beisetzungsform zu entscheiden. Uns wurde diese Wahl genommen.
Nun sollen Eltern auf leere Grabstellen oder zentrale Sammelstellen für Geschenke und Kondolenzbücher verwiesen werden – das ersetzt niemals den direkten Ort der Beisetzung und der persönlichen Trauer.
Warum dieser Ort so wichtig ist
Dieser Platz ist für trauernde Eltern ein zentraler Bestandteil des Trauerprozesses.
Eine zentrale Sammelstelle kann niemals den persönlichen Bezug zu unseren Kindern ersetzen.
Wir fühlen uns:
überrumpelt
alleingelassen
getäuscht
zutiefst respektlos behandelt
Unsere Forderungen
Wir appellieren dringend an die Friedhofsverwaltung und die zuständigen Behörden:
Erhalt der Möglichkeit, Grabstätten für Sternenkinder individuell zu gestalten.
Offene Kommunikation zwischen Friedhofsverwaltung und betroffenen Eltern.
Gemeinsame Entwicklung von Lösungen, die sowohl die Bedürfnisse des Friedhofs als auch die der Familien berücksichtigen.
Wir Eltern sind bereit, uns organisatorisch, finanziell oder durch freiwilliges Engagement einzubringen, um die Pflege der Grabstätten zu unterstützen.
Für unsere Kinder – für uns Eltern
Niemand sollte erleben müssen, dass der Platz, an dem sein Kind liegt, heimlich, ohne Vorwarnung und ohne Mitgefühl verändert oder entfernt wird.
Unsere Kinder verdienen Respekt.
Wir Eltern verdienen Ehrlichkeit und Mitgefühl.

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Petition am 6. Dezember 2025 erstellt