Bebauung Planungsgebiet 7 Eichen gemäss Absprachen mit der Bevölkerung

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lothar Bendix und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Hallo Herr Helterhoff,

Hallo Herr Magazowski,


nach der letzten Bürgerbeteiligung im Rahmen der Planung des Baugebietes 7 Eichen kam bei etlichen das Gefühl auf, dass die Anliegen der Anwohner nicht ausreichend berücksichtigt werden und sich von Seiten der Stadt - teilweise auch bewusst - nicht an vorherige Absprachen gehalten wird.


Folgende Punkte sind uns dabei aufgefallen:


Verkehr:

Das am 23.03.2021 vorgestellte Konzept für den gesamten Verkehr der neuen ca. 500 Wohneinheiten widerspricht jeder Vernunft. 

Äußeres Verkehrskonzept: 
Knotenpunkte (z.B. Wilhelm-Buschplatz – Segeberger Chaussee) haben jetzt schon mangelhafte Qualität, und es bilden  sich lange Rückstaus. Dieses wird selbst im Verkehrskonzept bestätigt, und es werden drei  Maßnahmen genannt, von denen eine gewählt werden muss, um einen ausreichenden Verkehrsfluss gewährleisten zu können. 


Bevor man an die Erschließung des Baugebietes geht, sollten doch erst einmal die verkehrsrechtlichen Grundlagen dafür geschaffen sein.

Fahrradfahren: 
Im Verkehrskonzept wird festgehalten, dass der Fahrradverkehr auf dem Glashütter Damm sehr gering ist. Diesem stimmen wir durchaus zu, allerdings liegt dies wohl auch daran, dass aufgrund der Breite der Straße, des fehlenden Mittelstreifens und häufig auf der Straße parkender Autos die Situation für Fahrradfahrer äußerst gefährlich ist. Es wird darauf verwiesen, dass Radfahrer über die Strecke Grundweg/Bargweg ausweichen können; zugleich wird darauf verwiesen, dass auch Autofahrer diese Strecke bevorzugen könnten, weil die Einmündung in die Segeberger Chaussee am Grundweg ampelgesteuert ist und daher viel einfacher nach links abgebogen werden kann als an der Einmündung Wilhelm-Busch-Platz. Nicht berücksichtigt wird, dass dabei zusätzliche Konflikte zwischen Radfahrern und Autofahrern auf sehr engen, teils einseitig oder gar auf beiden Seiten zugeparkten und eigentlich verkehrsberuhigten Straßen (30-km/h-Zone) entstehen.

Daher fordern wir, bevor ein Bebauungsplan aufgestellt und verabschiedet wird, erst ein realistisches Verkehrskonzept für alle Verkehrsteilnehmer erarbeitet und umgesetzt wird. 

 

Bebauungsplanung:


Bebauung in der Höhe: 
3 vs. 4 (5) geschossig. Gemäß dem Protokoll des Workshops vom 16.11.2016 gab es gegensätzliche Erwartungen an das Planungsgebiet. DH und EF vs. DH, EF und maximal 2-3-geschossige  Mehrfamilienhäuser. In den folgenden Sitzungen hatte man sich dann maximal auf 2 Vollgeschosse plus Staffel oder 3 Gesamtgeschosse geeinigt. 
Diese Vereinbarung wird in dem am 23.03.2021 vorgestellten Entwurf komplett ignoriert, und es wurden Wohnbunker mit 5 Gesamtgeschossen vorgestellt (4 Vollgeschosse plus Staffelgeschoss).

Dieses passt nicht in die Gegend und bricht klar mit allem, was abgesprochen war. Wenn so eine Bürgerbeteiligung in Norderstedt aussieht, ist sie nichts weiter als Augenwischerei . Hier fordern wir, sich an die Vereinbarung von maximal 3 Gesamtgeschossen zu halten. 


Bebauung an den Randflächen.
Es wurde in den vorhergehenden Sitzungen immer zugesagt, dass an den Randflächen nur DH und EH gebaut werden. Dieses wurde nicht komplett eingehalten und muss konsequent zur Anwendung kommen.

Wege an der Randlage:
An der Randlage ist ein  Grünstreifen auf der Seite zum Neubaugebiet (Kreuzweg) eingeplant, während die existierenden Häuser (Jägerlauf) direkt einen Weg an den Gartenzaun bekommen sollen. Hier fordern wir, dass auch an der Randlage zum Jägerlauf einen Grünstreifen angelegt wird. 

Zusammenfassend noch einmal die Forderungen zur Anpassung des Rahmenplans:


Erarbeiten Sie ein tragfähiges Verkehrskonzept, bei dem ganz klar festgelegt wird, welche Maßnahmen die Stadt durchführt, um:
die Knotenpunkte zu entlasten,
eine realistisches ÖPNV Anbindung zu gewährleisten und
ein sicheres Fahrradfahren zu ermöglichen.

Einhalten der Absprachen:
Maximal 3 Geschosse.
Bebauung an den Randflächen nur EH und DH.
Grünstreifen auch zur Seite Jägerlauf.

Weiterhin würden wir Sie bitten, spätestens bis zur nächsten Bürgerbeteiligung darzulegen, wie sich die neuen 500 Wohneinheiten auf die anliegenden Schul- und Kitakapazitäten auswirken.

Viele Anwohner haben das Gefühl, dass die Kapazitäten in den beiden (dem Planungsgebiet anliegenden) Grundschulen jetzt schon erschöpft sind. Über einen Ausbau dieser Kapazitäten ist nichts bekannt. 


Mit freundlichen Grüßen

1.274

Aktuelle Unterzeichner*innen:
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Das Problem

Hallo Herr Helterhoff,

Hallo Herr Magazowski,


nach der letzten Bürgerbeteiligung im Rahmen der Planung des Baugebietes 7 Eichen kam bei etlichen das Gefühl auf, dass die Anliegen der Anwohner nicht ausreichend berücksichtigt werden und sich von Seiten der Stadt - teilweise auch bewusst - nicht an vorherige Absprachen gehalten wird.


Folgende Punkte sind uns dabei aufgefallen:


Verkehr:

Das am 23.03.2021 vorgestellte Konzept für den gesamten Verkehr der neuen ca. 500 Wohneinheiten widerspricht jeder Vernunft. 

Äußeres Verkehrskonzept: 
Knotenpunkte (z.B. Wilhelm-Buschplatz – Segeberger Chaussee) haben jetzt schon mangelhafte Qualität, und es bilden  sich lange Rückstaus. Dieses wird selbst im Verkehrskonzept bestätigt, und es werden drei  Maßnahmen genannt, von denen eine gewählt werden muss, um einen ausreichenden Verkehrsfluss gewährleisten zu können. 


Bevor man an die Erschließung des Baugebietes geht, sollten doch erst einmal die verkehrsrechtlichen Grundlagen dafür geschaffen sein.

Fahrradfahren: 
Im Verkehrskonzept wird festgehalten, dass der Fahrradverkehr auf dem Glashütter Damm sehr gering ist. Diesem stimmen wir durchaus zu, allerdings liegt dies wohl auch daran, dass aufgrund der Breite der Straße, des fehlenden Mittelstreifens und häufig auf der Straße parkender Autos die Situation für Fahrradfahrer äußerst gefährlich ist. Es wird darauf verwiesen, dass Radfahrer über die Strecke Grundweg/Bargweg ausweichen können; zugleich wird darauf verwiesen, dass auch Autofahrer diese Strecke bevorzugen könnten, weil die Einmündung in die Segeberger Chaussee am Grundweg ampelgesteuert ist und daher viel einfacher nach links abgebogen werden kann als an der Einmündung Wilhelm-Busch-Platz. Nicht berücksichtigt wird, dass dabei zusätzliche Konflikte zwischen Radfahrern und Autofahrern auf sehr engen, teils einseitig oder gar auf beiden Seiten zugeparkten und eigentlich verkehrsberuhigten Straßen (30-km/h-Zone) entstehen.

Daher fordern wir, bevor ein Bebauungsplan aufgestellt und verabschiedet wird, erst ein realistisches Verkehrskonzept für alle Verkehrsteilnehmer erarbeitet und umgesetzt wird. 

 

Bebauungsplanung:


Bebauung in der Höhe: 
3 vs. 4 (5) geschossig. Gemäß dem Protokoll des Workshops vom 16.11.2016 gab es gegensätzliche Erwartungen an das Planungsgebiet. DH und EF vs. DH, EF und maximal 2-3-geschossige  Mehrfamilienhäuser. In den folgenden Sitzungen hatte man sich dann maximal auf 2 Vollgeschosse plus Staffel oder 3 Gesamtgeschosse geeinigt. 
Diese Vereinbarung wird in dem am 23.03.2021 vorgestellten Entwurf komplett ignoriert, und es wurden Wohnbunker mit 5 Gesamtgeschossen vorgestellt (4 Vollgeschosse plus Staffelgeschoss).

Dieses passt nicht in die Gegend und bricht klar mit allem, was abgesprochen war. Wenn so eine Bürgerbeteiligung in Norderstedt aussieht, ist sie nichts weiter als Augenwischerei . Hier fordern wir, sich an die Vereinbarung von maximal 3 Gesamtgeschossen zu halten. 


Bebauung an den Randflächen.
Es wurde in den vorhergehenden Sitzungen immer zugesagt, dass an den Randflächen nur DH und EH gebaut werden. Dieses wurde nicht komplett eingehalten und muss konsequent zur Anwendung kommen.

Wege an der Randlage:
An der Randlage ist ein  Grünstreifen auf der Seite zum Neubaugebiet (Kreuzweg) eingeplant, während die existierenden Häuser (Jägerlauf) direkt einen Weg an den Gartenzaun bekommen sollen. Hier fordern wir, dass auch an der Randlage zum Jägerlauf einen Grünstreifen angelegt wird. 

Zusammenfassend noch einmal die Forderungen zur Anpassung des Rahmenplans:


Erarbeiten Sie ein tragfähiges Verkehrskonzept, bei dem ganz klar festgelegt wird, welche Maßnahmen die Stadt durchführt, um:
die Knotenpunkte zu entlasten,
eine realistisches ÖPNV Anbindung zu gewährleisten und
ein sicheres Fahrradfahren zu ermöglichen.

Einhalten der Absprachen:
Maximal 3 Geschosse.
Bebauung an den Randflächen nur EH und DH.
Grünstreifen auch zur Seite Jägerlauf.

Weiterhin würden wir Sie bitten, spätestens bis zur nächsten Bürgerbeteiligung darzulegen, wie sich die neuen 500 Wohneinheiten auf die anliegenden Schul- und Kitakapazitäten auswirken.

Viele Anwohner haben das Gefühl, dass die Kapazitäten in den beiden (dem Planungsgebiet anliegenden) Grundschulen jetzt schon erschöpft sind. Über einen Ausbau dieser Kapazitäten ist nichts bekannt. 


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Die Entscheidungsträger*innen

Stadt Norderstedt
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Christoph Magazowski
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