Änderung des rassistischen Coburger Stadtwappens des "Coburger Mohrs"

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Das Coburger Stadtwappen stellt einen verletzenden, rassistischen, kolonialistischen Stereotype eines Schwarzen Menschen dar. Wir fordern eine Änderung des Wappens, um Schwarzen Menschen den Respekt zu geben, den sie verdienen und sie nicht weiter auf ein diskriminierendes Klischee, das man so aus der Zeit der Sklaverei kennt, zu reduzieren.

Hierbei von Wertschätzung des Schutzpatrons der Stadt Coburg zu sprechen ist absolut eurozentrisch und feige – wie kann man eine Person mit einem rassistischen Bildnis ehren, die man dazu einfach als "Coburger Mohr" abtut?

Denn: Bei dem Begriff "Mohr" handelt es sich um eine klar rassistische, althochdeutsche Bezeichnung für Schwarze Menschen. Von vielen wird der Begriff heute als Pendant zum N-Wort erfahren. Das Wort geht nämlich sowohl auf das griechische "moros", was so viel wie "töricht" und "dumm" bedeutet, zurück, als auch auf das lateinische "maurus", das für "dunkel", "schwarz" und "afrikanisch" steht. Dieser Hintergrund sollte klar machen, wieso diese Wortwahl und Darstellung für BPIOC schmerzhaft und traumatisch ist.

"Allerdings war Mauritius kein Mohr, wurde aber als Afrikaner, wegen seines Namens von den Künstlern des Mittelalters gern als solcher dargestellt", schreibt die Stadt Coburg auf ihrer Webseite und gibt damit offen zu, rassistische Bezeichnungen für den Mann aus Oberägypten auch im Jahr 2020 noch zu zelebrieren.