Spielraum lassen! Bürgerrechte schützen und Sportanlage in Berlin Zehlendorf erhalten!

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Das Problem

"Spielraum lassen" - Bürgerrechte schützen und Sportanlage in Berlin Zehlendorf erhalten!

 Wir, die Bürgerinitiative „Spielraum lassen“ bitten Sie um Ihre Unterstützung für unsere Petition an den Berliner Senat!

Der Plan des Senats, die aktuell letzten, noch als Notunterkünfte genutzten, Sporthallen der Bezirke freizuziehen und den Geflüchteten angemessene Unterkünfte zur Verfügung zu stellen, bekommt unsere volle Unterstützung. Schutzbedürftige sollen gut untergebracht, aufgenommen und integriert werden. Sportanlagen sollen wieder bestimmungsgemäß für Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen. In unserem Kiez wurden dementsprechend bereits letztes Jahr Aktivitäten für das naheliegende Flüchtlingsheim Hohentwielsteig durchgeführt.

Was sich der Bezirk Steglitz-Zehlendorf allerdings dabei gedacht hat, den Sportplatz in der Lissabonallee 6 (Karte) gegenüber dem Senat für die Errichtung von Temphomes vorzuschlagen, ist ziemlich absurd und die Vorgehensweise eine absolute Frechheit:

Die Idee des Bezirksamts ist es tatsächlich, für die Räumung der nur noch wenigen, belegten Sporthallen, den einzig frei nutzbaren Sportplatz der umliegenden Ortsteile zu zerstören!

Dabei gäbe es auch in der näheren Umgebung alternative Tempohome-Standorte. Aber für eine Diskussion steht der Bezirk nicht zur Verfügung! Außerdem ist man im Bezirksamt auch offiziell der Auffassung, Bürger und direkte Anwohner erst zu informieren, wenn die Planung abgeschlossen ist. Dann darf man noch über die Farbe der Container mitreden, oder wie ist das zu verstehen!?

Wir Anwohner haben von den Plänen nur zufällig erfahren, uns daraufhin zusammengeschlossen, recherchiert und konkret nachgefragt. Die Widersprüchlichkeit der Aussagen und das Hin- und Herschieben von Zuständigkeiten unter den Verantwortlichen sind haarsträubend und lassen das letzte Vertrauen in die Politik schwinden.

Neben der widersprüchlichen Idee, eine Sportanlage für den Freizug einer anderen zu opfern trotz alternativer Möglichkeiten, sind wir aus mehreren Gründen gegen das Vorhaben des Bezirks. Wir stützen uns auf Versäumnisse, bauplanerische Fehler und Willkür des Bezirksamts sowie auf die Verletzung von konkreten Bürgerrechten. Dabei ist nicht ausschlaggebend, ob es hier um die Unterbringung Geflüchteter oder um herkömmliche Wohnbebauung geht.

Lesen Sie die ausführlichen Argumente auf unserer Homepage!

Um nun noch einmal auf die Frage zurückzukommen, was sich der Bezirk bei diesem Vorschlag gedacht hat: entweder, im "besseren" Fall, einfach nicht viel –  oder aber man hat nachgedacht und es wäre eine vorsätzliche Verschleierungstaktik für ein unrechtmäßiges Verfahren. Beides wäre ein Unding.

Noch ist der fragwürdige Vorschlag des Bezirks von der Senatsverwaltung für Finanzen nicht endgültig beschlossen. Daher wollen wir unseren Argumenten gegenüber dem Senat Nachdruck verleihen. Das schaffen wir nur mit Ihnen als Unterstützer! Helfen Sie uns, damit wenigstens die abschließende Entscheidung auf Basis der tatsächlichen Fakten beruht, Interessen der Bürger gewahrt werden und die Sportanlage erhalten bleibt!

Unterzeichnen Sie unsere Petition und teilen Sie diese mit möglichst vielen Freunden und Bekannten!

Hier, der an die Entscheidungsträger adressierte Petitionsbrief.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website spielraum-lassen.info

 Ihre Bürgerinitiative „Spielraum lassen“ – für den Erhalt der Sportanlage Lissabonallee

Die Entscheidungsträger*innen

Senator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen (Senatsverwaltung für Finanzen Berlin)
Senator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen (Senatsverwaltung für Finanzen Berlin)
BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH)
BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten)
LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten)
und weitere Entscheidungsträger
und weitere Entscheidungsträger

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