Sparen bei der Jugend ist Sparen an der Zukunft - Nein zum ka-LIBER aus!


Sparen bei der Jugend ist Sparen an der Zukunft - Nein zum ka-LIBER aus!
Das Problem
Wir wenden uns heute als Jugendvorstand des ka-LIBER Kulturvereins an euch, weil wir fassungslos und enttäuscht sind. Während in den aktuellen Haushaltsplanberatungen über nackte Zahlen diskutiert wird, geht es für uns um unsere Existenz: Uns wurde signalisiert, dass in der Jugendarbeit massiv gespart werden soll – rund 100.000 Euro stehen im Raum. Das bittere Ende dieser Rechnung? Das ka-LIBER soll bis Ende 2027 geschlossen werden.
Das fühlt sich für uns wie ein Schlag ins Gesicht für eine ganze Generation an.
Wir sind diejenigen, die hier Tag für Tag das Licht anmachen. Das ka-LIBER ist kein Projekt, das anonym von oben gesteuert wird – wir sind junge Menschen, die sich hier selbst organisieren und Verantwortung übernehmen. Wir trainieren uns gegenseitig, wir stehen an der Technik, wir schmeißen die Partys und wir sorgen dafür, dass Kamp-Lintfort ein Herz für junge Kultur behält.
Besonders stolz sind wir auf unsere Projekte, die allen Jugendlichen offenstehen: Ob wir gemeinsam Vogelhäuser bauen oder beim Kürbisschnitzen kreativ werden – bei uns ist jeder jederzeit willkommen. Wir sind auch außerhalb unserer Räume aktiv, etwa wenn wir mit voller Energie beim Karnevalszug dabei sind und zeigen, wie lebendig unsere Jugendkultur ist.
Zusammen mit unseren Tanzkursen, die so kalkuliert sind, dass sie sich wirklich jeder leisten kann, und den erschwinglichen Vorabiturfeiern leisten wir eine Arbeit, die man nicht einfach mit einer Streichung im Haushalt ersetzen kann. Unser offenes Café ist für viele ein zweites Wohnzimmer. Hier spielt es keine Rolle, wie viel Geld die Eltern verdienen. Das ka-LIBER ist ein Ankerpunkt. Auf jedes Kind, das bei uns eine Anlaufstelle findet, kommt oft auch ein Erwachsener, für den dieser Ort ein wichtiger Bezugspunkt im Alltag ist.
Warum wird dieser Wert plötzlich ignoriert?
Jahrelang wurde unsere Arbeit geschätzt und gestützt. Wir sind mit der Zeit gegangen, haben den Strukturwandel begleitet und uns selbst durch die harten Herausforderungen der Corona-Pandemie mit neuen Ideen gekämpft. Wir erfüllen die Vereinbarungen, die wir mit der Stadt getroffen haben, und sind ein verlässlicher Teil der Jugendarbeit dieser Stadt. Dass wir nun als reiner „Kostenfaktor“ abgestempelt werden, trifft uns hart.
Man kann soziale Strukturen und jahrelang gewachsene Kultur nicht einfach „pausieren“. Wenn das ka-LIBER 2027 schließt, stirbt ein Stück Identität, das so schnell nicht wiederkommt. Es trifft die Mittelschicht genauso wie finanziell schwächere Familien – für sie alle würde ein sicherer Raum und ein Stück Lebensqualität ersatzlos wegfallen.
Wir fordern die Verantwortlichen auf: Überdenkt diese Pläne! Jugendkultur darf nicht das Bauernopfer für Haushaltslöcher sein.
An alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift. Wir müssen gemeinsam laut werden, damit die Politik versteht, dass das ka-LIBER unverzichtbar ist.
Wir sind der Jugendvorstand des ka-LIBER Kulturvereins. Wir sind ein Teil der Zukunft dieser Stadt. Und wir lassen uns nicht wegsparen.
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Das Problem
Wir wenden uns heute als Jugendvorstand des ka-LIBER Kulturvereins an euch, weil wir fassungslos und enttäuscht sind. Während in den aktuellen Haushaltsplanberatungen über nackte Zahlen diskutiert wird, geht es für uns um unsere Existenz: Uns wurde signalisiert, dass in der Jugendarbeit massiv gespart werden soll – rund 100.000 Euro stehen im Raum. Das bittere Ende dieser Rechnung? Das ka-LIBER soll bis Ende 2027 geschlossen werden.
Das fühlt sich für uns wie ein Schlag ins Gesicht für eine ganze Generation an.
Wir sind diejenigen, die hier Tag für Tag das Licht anmachen. Das ka-LIBER ist kein Projekt, das anonym von oben gesteuert wird – wir sind junge Menschen, die sich hier selbst organisieren und Verantwortung übernehmen. Wir trainieren uns gegenseitig, wir stehen an der Technik, wir schmeißen die Partys und wir sorgen dafür, dass Kamp-Lintfort ein Herz für junge Kultur behält.
Besonders stolz sind wir auf unsere Projekte, die allen Jugendlichen offenstehen: Ob wir gemeinsam Vogelhäuser bauen oder beim Kürbisschnitzen kreativ werden – bei uns ist jeder jederzeit willkommen. Wir sind auch außerhalb unserer Räume aktiv, etwa wenn wir mit voller Energie beim Karnevalszug dabei sind und zeigen, wie lebendig unsere Jugendkultur ist.
Zusammen mit unseren Tanzkursen, die so kalkuliert sind, dass sie sich wirklich jeder leisten kann, und den erschwinglichen Vorabiturfeiern leisten wir eine Arbeit, die man nicht einfach mit einer Streichung im Haushalt ersetzen kann. Unser offenes Café ist für viele ein zweites Wohnzimmer. Hier spielt es keine Rolle, wie viel Geld die Eltern verdienen. Das ka-LIBER ist ein Ankerpunkt. Auf jedes Kind, das bei uns eine Anlaufstelle findet, kommt oft auch ein Erwachsener, für den dieser Ort ein wichtiger Bezugspunkt im Alltag ist.
Warum wird dieser Wert plötzlich ignoriert?
Jahrelang wurde unsere Arbeit geschätzt und gestützt. Wir sind mit der Zeit gegangen, haben den Strukturwandel begleitet und uns selbst durch die harten Herausforderungen der Corona-Pandemie mit neuen Ideen gekämpft. Wir erfüllen die Vereinbarungen, die wir mit der Stadt getroffen haben, und sind ein verlässlicher Teil der Jugendarbeit dieser Stadt. Dass wir nun als reiner „Kostenfaktor“ abgestempelt werden, trifft uns hart.
Man kann soziale Strukturen und jahrelang gewachsene Kultur nicht einfach „pausieren“. Wenn das ka-LIBER 2027 schließt, stirbt ein Stück Identität, das so schnell nicht wiederkommt. Es trifft die Mittelschicht genauso wie finanziell schwächere Familien – für sie alle würde ein sicherer Raum und ein Stück Lebensqualität ersatzlos wegfallen.
Wir fordern die Verantwortlichen auf: Überdenkt diese Pläne! Jugendkultur darf nicht das Bauernopfer für Haushaltslöcher sein.
An alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift. Wir müssen gemeinsam laut werden, damit die Politik versteht, dass das ka-LIBER unverzichtbar ist.
Wir sind der Jugendvorstand des ka-LIBER Kulturvereins. Wir sind ein Teil der Zukunft dieser Stadt. Und wir lassen uns nicht wegsparen.
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Petition am 25. Februar 2026 erstellt