Kinderrechte vor Täterrechte!

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Während Gewalttäter hierzulande in der Regel umfassende Hilfen gewährt bekommen, schauen Politik und Öffentlichkeit leider fast ausnahmslos weg, wenn es um Gewaltopfer wie missbrauchte Kinder und deren Belange geht. Kurzum: Rechte von Gewalttätern zählen hier und heute mehr als die Rechte von Kindern!

Und unsere Spitzenpolitiker schrecken vor nichts zurück: während sie anstandslos Millionenbeträge für Gewalttäter und deren Wiedereingliederung (z.B. für Therapien und Eingliederungsmassnahmen) bewilligen, werden deren Opfer noch mithilfe korrupter Gutachter und veralteter Diagnosetechniken um ihre Entschädigungsansprüche betrogen, welche sie aus der Sozialhilfe befreien würden. Dazu erscheint jedes Mittel Recht: im Land Niedersachsen beispielsweise gibt Sozialministerin Reimann mithilfe ihrer hauseigenen Psychiaterin Dr. Ammiche die Parole aus, dass Kinder bei Würgeattacken keine Todesangst erleiden (vgl. https://www.openpr.de/news/1066318/ Überdies erklärt die Medizinerin in ihrer Stellungnahme an das LSG Celle vom 30.09.2019 ganz offen, dass sich Ärzte weder fortbilden müssen noch überhaupt auf Traumakunde spezialisiert zu sein brauchen, um ihre Gutachten zu schreiben. Die Hauptsache scheint zu sein, dass zum Wohle des Landeshaushaltes lieber zehn Anträge zu viel abgelehnt werden als einer zu wenig – es geht schließlich nur um Menschen. Und solange die ungenügend qualifizierten Ärzte ihr Geld bekommen, geht das Spiel ungeniert weiter. Und diese Machenschaften geschehen nicht nur in Niedersachsen!

So lassen sich zur Entlastung des Landeshaushaltes Gewaltüberlebende um ihre Entschädigungsansprüche wie Opferentschädigung und Berufsschadensausgleich prellen. Das gesparte Geld wiederum kann man in die Fürsorge für Gewalttäter stecken. Prima!

Ein weiteres Mal zeigt sich, dass Gewaltüberlebende in Deutschland kaum Rechte haben. Für Täter gibt es umfangreiche Eingliederungsprogramme, Therapien etc., doch die Opfer wirft der Staat schlicht und ergreifend weg... Arme Bundesrepublik Deutschland im Jahre 70!

Wenn Sie nicht wollen, dass die Zustände so bleiben, wie sie sind, unterstützen Sie die Petition! Ab sofort faire Entschädigungsverfahren für Gewaltüberlebende mit transparenter Gutachterauswahl!

Und damit kein Missverständnis im Raum steht: selbstverständlich müssen Gewalttäter auch weiterhin umfassend betreut und versorgt werden. Allerdings dürfen Gewaltopfer in dieser Hinsicht nicht schlechter gestellt werden. Der Petent entschuldigt sich an dieser Stelle für den bewusst provokant verfassten Titel der Petition - doch ehrlich gefragt: Hätten Sie weitergelesen, wenn es "nur" um die Rechte von Kindern und Gewaltopfern gegangen wäre? Ja, womöglich hätten Sie es. Aber so viele hätten dies nicht getan, wie mir meine langen Erfahrungen mit dieser Thematik gezeigt haben...