

Solidarität mit Schutzsuchenden!


Solidarität mit Schutzsuchenden!
Das Problem
Stoppt die Politik der Abschottung und Ausgrenzung!
Beim Namen nennen - denn jeder Mensch hat einen Namen!
Zehntausende Menschen sind in den letzten Jahren auf der Flucht nach Europa gestorben. Sie haben sich auf den Weg gemacht, um Verfolgung und sicherem Tod zu entgehen. Sie sind getrieben von dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit und Würde.
Am 19. und 20 Juni, dem Weltflüchtlingstag, lesen wir die Namen von Menschen, deren Tod seit 1993 in Amsterdam (*) dokumentiert werden konnte. Die meisten von ihnen ertranken im Mittelmeer. Wir erinnern damit an ihr Leben und schaffen einen Ort der Mahnung und Trauer. Ebenso wollen wir unsere Solidarität mit den vielen Menschen zum Ausdruck bringen, die jetzt auf der Flucht sind.
Artikel 1 unseres Grundgesetzes garantiert die Unantastbarkeit der Würde aller Menschen. Wir beklagen, dass dieses Grundrecht für Asylsuchende in unserem Land und an den Europäischen Außengrenzen nicht uneingeschränkt gilt, sondern tagtäglich verletzt wird.
Wir fordern mit unserer Unterschrift die politisch Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene auf, das individuelle Recht auf Asyl uneingeschränkt zu gewähren:
- Jeder Mensch, der Schutz vor Verfolgung, Krieg oder schweren Menschenrechtsverletzungen sucht, muss Zugang zu einem fairen und individuellen Asylverfahren haben.
- Die grund- und menschenrechtlichen Verpflichtungen gegenüber Geflüchteten und Migrant*innen sind umfassend und in sämtlichen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Wohnen, Arbeit und Gesundheit, zu beachten.
- Die EU-Politik der Abschottung und Ausgrenzung muss ein Ende haben.
Beim Namen nennen möchten wir schließlich die aktuelle Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) und das damit verbundene deutsche Anpassungsgesetz. Demnach wird die Bewegungsfreiheit von Schutzsuchenden stark eingeschränkt, selbst Kinder und besonders vulnerable Personen können inhaftiert werden.
Wir fordern mit unserer Unterschrift Cancel Kiziltepe, die Berliner Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, sowie Iris Spranger, Senatorin für Inneres, Digitalisierung und Sport, auf
- keine Beschränkungen der Bewegungsfreiheit und
- keine Asylverfahrenshaft
für Asylsuchende und Schutzbedürftige einzuführen.
(*) In der UNITED List of Refugee Deaths werden seit 1993 in Amsterdam gesicherte Daten über den Tod von Menschen auf der Flucht nach Europa gesammelt. Im Zeitraum von 1993-2025 wurden 66.519 Todesfälle dokumentiert, die auf die Politik der „Festung Europa“ zurückgeführt werden können. Zehntausende Fälle konnten nie erfasst werden.
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Das Problem
Stoppt die Politik der Abschottung und Ausgrenzung!
Beim Namen nennen - denn jeder Mensch hat einen Namen!
Zehntausende Menschen sind in den letzten Jahren auf der Flucht nach Europa gestorben. Sie haben sich auf den Weg gemacht, um Verfolgung und sicherem Tod zu entgehen. Sie sind getrieben von dem Wunsch nach einem Leben in Sicherheit und Würde.
Am 19. und 20 Juni, dem Weltflüchtlingstag, lesen wir die Namen von Menschen, deren Tod seit 1993 in Amsterdam (*) dokumentiert werden konnte. Die meisten von ihnen ertranken im Mittelmeer. Wir erinnern damit an ihr Leben und schaffen einen Ort der Mahnung und Trauer. Ebenso wollen wir unsere Solidarität mit den vielen Menschen zum Ausdruck bringen, die jetzt auf der Flucht sind.
Artikel 1 unseres Grundgesetzes garantiert die Unantastbarkeit der Würde aller Menschen. Wir beklagen, dass dieses Grundrecht für Asylsuchende in unserem Land und an den Europäischen Außengrenzen nicht uneingeschränkt gilt, sondern tagtäglich verletzt wird.
Wir fordern mit unserer Unterschrift die politisch Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene auf, das individuelle Recht auf Asyl uneingeschränkt zu gewähren:
- Jeder Mensch, der Schutz vor Verfolgung, Krieg oder schweren Menschenrechtsverletzungen sucht, muss Zugang zu einem fairen und individuellen Asylverfahren haben.
- Die grund- und menschenrechtlichen Verpflichtungen gegenüber Geflüchteten und Migrant*innen sind umfassend und in sämtlichen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Wohnen, Arbeit und Gesundheit, zu beachten.
- Die EU-Politik der Abschottung und Ausgrenzung muss ein Ende haben.
Beim Namen nennen möchten wir schließlich die aktuelle Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) und das damit verbundene deutsche Anpassungsgesetz. Demnach wird die Bewegungsfreiheit von Schutzsuchenden stark eingeschränkt, selbst Kinder und besonders vulnerable Personen können inhaftiert werden.
Wir fordern mit unserer Unterschrift Cancel Kiziltepe, die Berliner Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, sowie Iris Spranger, Senatorin für Inneres, Digitalisierung und Sport, auf
- keine Beschränkungen der Bewegungsfreiheit und
- keine Asylverfahrenshaft
für Asylsuchende und Schutzbedürftige einzuführen.
(*) In der UNITED List of Refugee Deaths werden seit 1993 in Amsterdam gesicherte Daten über den Tod von Menschen auf der Flucht nach Europa gesammelt. Im Zeitraum von 1993-2025 wurden 66.519 Todesfälle dokumentiert, die auf die Politik der „Festung Europa“ zurückgeführt werden können. Zehntausende Fälle konnten nie erfasst werden.
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Petition am 19. Mai 2026 erstellt