Sofortiger Rücktritt von Burkard Baschek


Sofortiger Rücktritt von Burkard Baschek
The Issue
Petition: Sofortiger Rücktritt von Burkard Baschek
Seit dem 30. März 2026 befand sich ein Buckelwal vor der Insel Poel in einer akuten Notsituation. Bis einschließlich 16. April 2026 – über einen Zeitraum von 17 Tagen – wurden keine ausreichenden Maßnahmen zur Rettung, Versorgung oder Bergung des Tieres eingeleitet.
Eine zentrale Grundlage für dieses Nichthandeln war eine fachliche Einschätzung von Dr. Burkard Baschek. Diese wurde am 7. April 2026 durch das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht (siehe unten) und von ihm selbst im Rahmen einer Pressekonferenz bestätigt. Darin wurde erklärt, dass das Tier nicht überlebensfähig sei und keine realistische Rettungsperspektive bestehe.
Bereits zuvor, am 2. April 2026, veröffentlichte das von ihm geleitete Deutsche Meeresmuseum eine Pressemitteilung (siehe unten), in der von der Bergung des Kadavers eines Buckelwals vor Poel die Rede war. Zusätzlich äußerte sich Dr. Baschek am 7. April öffentlich zum vermeintlichen Skelett des Tieres.
Diese Aussagen und Veröffentlichungen vermitteln ein klares Bild: Das Tier wurde frühzeitig als verloren betrachtet – zu einem Zeitpunkt, an dem es noch lebte.
Die Konsequenzen waren gravierend: Ein lebendes, geschütztes Tier blieb über mehr als zwei Wochen hinweg ohne die notwendige Hilfe.
Die tatsächliche Entwicklung widerlegt diese Einschätzungen unwiderruflich. Am 28. April 2026 wurde der Wal lebend geborgen und wird seitdem in die Nordsee verbracht.
Damit steht fest: Die Einschätzungen und öffentlichen Darstellungen im Zeitraum vom 2. April bis zum 16. April 2026 bildeten die Grundlage für ein Ausbleiben notwendiger Maßnahmen.
Dieser Vorgang wirft erhebliche rechtliche und ethische Fragen auf. Insbesondere steht der Verdacht im Raum, dass durch das unterlassene Handeln gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wurde, das verbietet, einem Tier ohne vernünftigen Grund vermeidbare Leiden zuzufügen. Ebenso sind mögliche Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz zu prüfen.
Darüber hinaus hat dieser Fall international Aufmerksamkeit erregt und ein fatales Bild vermittelt: Deutschland, ein Land mit hohen Ansprüchen im Natur- und Tierschutz, hat es zugelassen, dass einem geschützten Meeressäuger über 17 Tage hinweg keine Hilfe geleistet wurde. Dieses Signal wirkt weit über die Landesgrenzen hinaus und beschädigt das Vertrauen in den praktischen Umgang mit Natur- und Artenschutz.
Dr. Burkard Baschek trug mit seiner fachlichen Bewertung und seinen öffentlichen Aussagen maßgeblich zur Entscheidungsgrundlage bei. Auch wenn seine direkte Einbindung nach dem 16. April 2026 endete, bleibt seine Verantwortung für die Folgen seiner Einschätzung in diesem Zeitraum bestehen. Eine Fehleinschätzung mit derart weitreichenden Konsequenzen – verbunden mit öffentlichen Aussagen über einen vermeintlichen Kadaver und ein Skelett eines zu diesem Zeitpunkt lebenden Tieres – darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Wir fordern daher:
- Den sofortigen Rücktritt von Dr. Burkard Baschek
- Eine unabhängige und transparente Aufarbeitung der Ereignisse im Zeitraum vom 30. März bis zum 16. April 2026
- Die rechtliche Prüfung möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz
- Klare personelle Konsequenzen
Es geht um Verantwortung, Glaubwürdigkeit und den Schutz von Lebewesen.
Jetzt ist der Moment, Konsequenzen zu ziehen.
https://www.deutsches-meeresmuseum.de/presse/meldungen/post/wissenschaftliche-obduktion-des-buckelwales-wird-vorbereitet
* Foto: Stefan Sauer (DPA)

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The Issue
Petition: Sofortiger Rücktritt von Burkard Baschek
Seit dem 30. März 2026 befand sich ein Buckelwal vor der Insel Poel in einer akuten Notsituation. Bis einschließlich 16. April 2026 – über einen Zeitraum von 17 Tagen – wurden keine ausreichenden Maßnahmen zur Rettung, Versorgung oder Bergung des Tieres eingeleitet.
Eine zentrale Grundlage für dieses Nichthandeln war eine fachliche Einschätzung von Dr. Burkard Baschek. Diese wurde am 7. April 2026 durch das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht (siehe unten) und von ihm selbst im Rahmen einer Pressekonferenz bestätigt. Darin wurde erklärt, dass das Tier nicht überlebensfähig sei und keine realistische Rettungsperspektive bestehe.
Bereits zuvor, am 2. April 2026, veröffentlichte das von ihm geleitete Deutsche Meeresmuseum eine Pressemitteilung (siehe unten), in der von der Bergung des Kadavers eines Buckelwals vor Poel die Rede war. Zusätzlich äußerte sich Dr. Baschek am 7. April öffentlich zum vermeintlichen Skelett des Tieres.
Diese Aussagen und Veröffentlichungen vermitteln ein klares Bild: Das Tier wurde frühzeitig als verloren betrachtet – zu einem Zeitpunkt, an dem es noch lebte.
Die Konsequenzen waren gravierend: Ein lebendes, geschütztes Tier blieb über mehr als zwei Wochen hinweg ohne die notwendige Hilfe.
Die tatsächliche Entwicklung widerlegt diese Einschätzungen unwiderruflich. Am 28. April 2026 wurde der Wal lebend geborgen und wird seitdem in die Nordsee verbracht.
Damit steht fest: Die Einschätzungen und öffentlichen Darstellungen im Zeitraum vom 2. April bis zum 16. April 2026 bildeten die Grundlage für ein Ausbleiben notwendiger Maßnahmen.
Dieser Vorgang wirft erhebliche rechtliche und ethische Fragen auf. Insbesondere steht der Verdacht im Raum, dass durch das unterlassene Handeln gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wurde, das verbietet, einem Tier ohne vernünftigen Grund vermeidbare Leiden zuzufügen. Ebenso sind mögliche Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz zu prüfen.
Darüber hinaus hat dieser Fall international Aufmerksamkeit erregt und ein fatales Bild vermittelt: Deutschland, ein Land mit hohen Ansprüchen im Natur- und Tierschutz, hat es zugelassen, dass einem geschützten Meeressäuger über 17 Tage hinweg keine Hilfe geleistet wurde. Dieses Signal wirkt weit über die Landesgrenzen hinaus und beschädigt das Vertrauen in den praktischen Umgang mit Natur- und Artenschutz.
Dr. Burkard Baschek trug mit seiner fachlichen Bewertung und seinen öffentlichen Aussagen maßgeblich zur Entscheidungsgrundlage bei. Auch wenn seine direkte Einbindung nach dem 16. April 2026 endete, bleibt seine Verantwortung für die Folgen seiner Einschätzung in diesem Zeitraum bestehen. Eine Fehleinschätzung mit derart weitreichenden Konsequenzen – verbunden mit öffentlichen Aussagen über einen vermeintlichen Kadaver und ein Skelett eines zu diesem Zeitpunkt lebenden Tieres – darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Wir fordern daher:
- Den sofortigen Rücktritt von Dr. Burkard Baschek
- Eine unabhängige und transparente Aufarbeitung der Ereignisse im Zeitraum vom 30. März bis zum 16. April 2026
- Die rechtliche Prüfung möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz
- Klare personelle Konsequenzen
Es geht um Verantwortung, Glaubwürdigkeit und den Schutz von Lebewesen.
Jetzt ist der Moment, Konsequenzen zu ziehen.
https://www.deutsches-meeresmuseum.de/presse/meldungen/post/wissenschaftliche-obduktion-des-buckelwales-wird-vorbereitet
* Foto: Stefan Sauer (DPA)

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Petition created on April 29, 2026