Sicherstellung angemessener ärztlicher Versorgung in Hamburg

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Kerstin Lingner und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Meine und andere Arztpraxen wurden und werden noch ohne Vorwarnung geschlossen, da sie Opfer von Spekulanten geworden sind.

Infolgedessen stehen tausende Patienten, darunter viele mit chronischen Erkrankungen, plötzlich ohne ärztliche Betreuung da. Diese Situation ist vor allem in Hamburg dramatisch, da der Verlust von Praxen in einem derart bedenklichen Ausmaß kaum getragen werden kann.

Die zuständigen Behörden reagieren nicht und bieten lediglich Listen von Ärzten an, die jedoch größtenteils schon einen Aufnahmestopp verhängt haben. Nun werden dort die ohnehin knappen Kapazitäten durch die sinnlose Anfragenflut arztloser Patienten zusätzlich belastet.

Als Betroffene mit schweren gesundheitlichen Problemen und kaum gehfähig, auf ärztliche Hausbesuche angewiesen, muss ich mich seit Wochen von Arzt zu Arzt schleppend stundenlang in der Schlange anstellen, um wenigstens die nötigsten Medikamente zu erbetteln.

Für "Fremdpatienten" werden nur die Kleinstpackungen verschrieben, ebenso für Physiotherapie u.s.w. nur die Mindestanzahl an Behandlungen verordnet, eine zusätzliche Belastung für Patienten und Praxen, Apotheken, Anwendungseinrichtungen (z.B. Physio-Terminplanung), Pflegedienste usw.

Von meinen zusätzlichen finanziellen Aufwendungen für die Taxifahrten durch die Arztlandschaft will ich gar nicht erst anfangen.

Wenigstens ab und an nehmen mir meine Helferlein mehr oder weniger erfolgreich diese beschwerlichen Wege ab.

Auf ärztliche Betreuung, Überwachung der Blutwerte usw. darf ich nicht mal hoffen.

Ich kann nicht mehr!!!

Und ich bin entsetzt und verzweifelt darüber, dass mein Glaube an die Solidargemeinschaft, zu der ich jahrzehntelang trotz schwerer Behinderung mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung beigetragen habe, dermaßen zunichte gemacht wird.

Lt. Artikel im Hamburger Abendblatt haben sich die Kassenärztl. Vereinigung, Ärztekammer und Sozialbehörde für machtlos erklärt. Die Hamburger Situation gilt im Vergleich mit anderen Bundesländern noch als überversorgt und aktuell sei keine unmittelbare Gefährdung der Versorgung zu erkennen.

Wie kann man nur tausende Patienten derart verhöhnen!!!

Eine Unterversorgung bleibt eine Unterversorgung, auch wenn andere Regionen vielleicht noch größere Probleme haben.

Die unzureichende Versorgungslage gefährdet die Gesundheit und das Leben vieler Patienten.

Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Leiden benötigen dringende und kontinuierliche medizinische Betreuung, die ihnen derzeit verwehrt bleibt.

Es gibt keinen erkennbaren Plan, um die Versorgung dieser Patienten zu sichern, und keine Maßnahmen, um die bereits und noch zu erwartenden verlorenen Praxiskapazitäten durch neue oder bestehende Strukturen auszugleichen.

Wir fordern unverzügliches, aktives Handeln der zuständigen Stellen in Hamburg! 

Konkret erforderlich ist eine effektive Vermittlung der betroffenen Patienten an andere Praxen, die bereit und in der Lage sind, weitere Patienten aufzunehmen. Das sollte angesichts der propagierten Überversorgung doch kein Problem sein.

Des Weiteren sollte ein Förderprogramm aufgelegt werden, um die Einrichtung neuer Arztpraxen zu unterstützen, die die entstandenen und noch entstehenden Lücken schließen können.

Wir bitten die Gesundheitsbehörden in Hamburg, die Dringlichkeit dieser Angelegenheit anzuerkennen und effiziente Lösungen umzusetzen. Die Sicherstellung einer angemessenen ärztlichen Versorgung ist ein grundlegendes Recht und muss priorisiert werden.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um den zuständigen Stellen das Ausmaß des Problems zu verdeutlichen und die dringend benötigten Maßnahmen einzufordern.

Auch Sie könnten plötzlich ohne medizinische Versorgung dastehen!

 

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Sylvia PetzelPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Kerstin Lingner und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Meine und andere Arztpraxen wurden und werden noch ohne Vorwarnung geschlossen, da sie Opfer von Spekulanten geworden sind.

Infolgedessen stehen tausende Patienten, darunter viele mit chronischen Erkrankungen, plötzlich ohne ärztliche Betreuung da. Diese Situation ist vor allem in Hamburg dramatisch, da der Verlust von Praxen in einem derart bedenklichen Ausmaß kaum getragen werden kann.

Die zuständigen Behörden reagieren nicht und bieten lediglich Listen von Ärzten an, die jedoch größtenteils schon einen Aufnahmestopp verhängt haben. Nun werden dort die ohnehin knappen Kapazitäten durch die sinnlose Anfragenflut arztloser Patienten zusätzlich belastet.

Als Betroffene mit schweren gesundheitlichen Problemen und kaum gehfähig, auf ärztliche Hausbesuche angewiesen, muss ich mich seit Wochen von Arzt zu Arzt schleppend stundenlang in der Schlange anstellen, um wenigstens die nötigsten Medikamente zu erbetteln.

Für "Fremdpatienten" werden nur die Kleinstpackungen verschrieben, ebenso für Physiotherapie u.s.w. nur die Mindestanzahl an Behandlungen verordnet, eine zusätzliche Belastung für Patienten und Praxen, Apotheken, Anwendungseinrichtungen (z.B. Physio-Terminplanung), Pflegedienste usw.

Von meinen zusätzlichen finanziellen Aufwendungen für die Taxifahrten durch die Arztlandschaft will ich gar nicht erst anfangen.

Wenigstens ab und an nehmen mir meine Helferlein mehr oder weniger erfolgreich diese beschwerlichen Wege ab.

Auf ärztliche Betreuung, Überwachung der Blutwerte usw. darf ich nicht mal hoffen.

Ich kann nicht mehr!!!

Und ich bin entsetzt und verzweifelt darüber, dass mein Glaube an die Solidargemeinschaft, zu der ich jahrzehntelang trotz schwerer Behinderung mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung beigetragen habe, dermaßen zunichte gemacht wird.

Lt. Artikel im Hamburger Abendblatt haben sich die Kassenärztl. Vereinigung, Ärztekammer und Sozialbehörde für machtlos erklärt. Die Hamburger Situation gilt im Vergleich mit anderen Bundesländern noch als überversorgt und aktuell sei keine unmittelbare Gefährdung der Versorgung zu erkennen.

Wie kann man nur tausende Patienten derart verhöhnen!!!

Eine Unterversorgung bleibt eine Unterversorgung, auch wenn andere Regionen vielleicht noch größere Probleme haben.

Die unzureichende Versorgungslage gefährdet die Gesundheit und das Leben vieler Patienten.

Menschen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Leiden benötigen dringende und kontinuierliche medizinische Betreuung, die ihnen derzeit verwehrt bleibt.

Es gibt keinen erkennbaren Plan, um die Versorgung dieser Patienten zu sichern, und keine Maßnahmen, um die bereits und noch zu erwartenden verlorenen Praxiskapazitäten durch neue oder bestehende Strukturen auszugleichen.

Wir fordern unverzügliches, aktives Handeln der zuständigen Stellen in Hamburg! 

Konkret erforderlich ist eine effektive Vermittlung der betroffenen Patienten an andere Praxen, die bereit und in der Lage sind, weitere Patienten aufzunehmen. Das sollte angesichts der propagierten Überversorgung doch kein Problem sein.

Des Weiteren sollte ein Förderprogramm aufgelegt werden, um die Einrichtung neuer Arztpraxen zu unterstützen, die die entstandenen und noch entstehenden Lücken schließen können.

Wir bitten die Gesundheitsbehörden in Hamburg, die Dringlichkeit dieser Angelegenheit anzuerkennen und effiziente Lösungen umzusetzen. Die Sicherstellung einer angemessenen ärztlichen Versorgung ist ein grundlegendes Recht und muss priorisiert werden.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um den zuständigen Stellen das Ausmaß des Problems zu verdeutlichen und die dringend benötigten Maßnahmen einzufordern.

Auch Sie könnten plötzlich ohne medizinische Versorgung dastehen!

 

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Sylvia PetzelPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Ärztekammer
Ärztekammer
Melanie Schlotzhauer
Melanie Schlotzhauer
Senatorin der Sozialbehörde
Kassenärztliche Vereinigung
Kassenärztliche Vereinigung

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Petition am 2. August 2025 erstellt