Sicherheit statt Angst: Warum Umkleidekabinen endlich abschließbar sein müssen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Anita Kanitz und 13 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wie lange wollen wir Kund:innen in Bekleidungsgeschäften noch erheblichen Sicherheitsrisiken aussetzen?

In einer Kieler New Yorker Filiale wurde meine Partnerin am 23.04.2026 Opfer eines sexuellen, voyeuristischen Übergriffs. Vor Angst erstarrt, war sie nicht einmal in der Lage, um Hilfe zu rufen. Und während der Täter wahrscheinlich niemals zur Rechenschaft gezogen wird, lebt sie den Rest ihres Lebens mit dem Trauma.

Aber was ihr passiert ist, hätte durch einen einfachen Schritt verhindert werden können: 

Durch bundesweit verbindliche Sicherheitsnormen für Bekleidungsgeschäfte, die Konzerne dazu auffordern, blickdichte, von innen verschließbare Umkleidekabinen in ihren Filialen zu integrieren.

Denn es ist nicht die Verantwortung der Opfer, sich vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Es ist die Pflicht des Händlers, einen geschützten Raum zur Verfügung zu stellen.

Diverse Umfragen belegen, dass ein Großteil der Kund:innen sich in ihrer Privatsphäre und Sicherheit in Umkleidekabinen bedroht fühlt. Was als unverhältnismäßige Kosteneinsparung seitens der Konzerne getarnt wird, entlarvt ein systemisches Desinteresse daran, Kund:innen vor sexuellen Übergriffen schützen zu wollen. 

Wie lässt sich dieses Desinteresse rechtfertigen, wenn die Investition so lächerlich gering, aber das Ergebnis so fundamental entscheidend wäre?

Deswegen fordern wir das Bundesministerium für Frauen und Familie, den Handelsverband Deutschland und insbesondere die Modekonzerne dazu auf, bundesweit verbindliche Sicherheitsnormen für Umkleidekabinen zu implementieren, die endlich wieder Sicherheit statt Angst bieten.

Was meiner Partnerin passiert ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Aber mit Ihrer Unterschrift können wir unzählige weitere Kund:innen davor beschützen, selbst zu Opfern zu werden.

avatar of the starter
Leo R.Petitionsstarter*inGlücklicher Seelenverwandter, liebevoller Katzenpapa, stolzes Sorgenkind. Und zwischen Candle-Light-Dinner und Kuscheleinheiten stets dabei, unsere Welt ein kleines Stück besser zu hinterlassen.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Anita Kanitz und 13 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wie lange wollen wir Kund:innen in Bekleidungsgeschäften noch erheblichen Sicherheitsrisiken aussetzen?

In einer Kieler New Yorker Filiale wurde meine Partnerin am 23.04.2026 Opfer eines sexuellen, voyeuristischen Übergriffs. Vor Angst erstarrt, war sie nicht einmal in der Lage, um Hilfe zu rufen. Und während der Täter wahrscheinlich niemals zur Rechenschaft gezogen wird, lebt sie den Rest ihres Lebens mit dem Trauma.

Aber was ihr passiert ist, hätte durch einen einfachen Schritt verhindert werden können: 

Durch bundesweit verbindliche Sicherheitsnormen für Bekleidungsgeschäfte, die Konzerne dazu auffordern, blickdichte, von innen verschließbare Umkleidekabinen in ihren Filialen zu integrieren.

Denn es ist nicht die Verantwortung der Opfer, sich vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Es ist die Pflicht des Händlers, einen geschützten Raum zur Verfügung zu stellen.

Diverse Umfragen belegen, dass ein Großteil der Kund:innen sich in ihrer Privatsphäre und Sicherheit in Umkleidekabinen bedroht fühlt. Was als unverhältnismäßige Kosteneinsparung seitens der Konzerne getarnt wird, entlarvt ein systemisches Desinteresse daran, Kund:innen vor sexuellen Übergriffen schützen zu wollen. 

Wie lässt sich dieses Desinteresse rechtfertigen, wenn die Investition so lächerlich gering, aber das Ergebnis so fundamental entscheidend wäre?

Deswegen fordern wir das Bundesministerium für Frauen und Familie, den Handelsverband Deutschland und insbesondere die Modekonzerne dazu auf, bundesweit verbindliche Sicherheitsnormen für Umkleidekabinen zu implementieren, die endlich wieder Sicherheit statt Angst bieten.

Was meiner Partnerin passiert ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Aber mit Ihrer Unterschrift können wir unzählige weitere Kund:innen davor beschützen, selbst zu Opfern zu werden.

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Leo R.Petitionsstarter*inGlücklicher Seelenverwandter, liebevoller Katzenpapa, stolzes Sorgenkind. Und zwischen Candle-Light-Dinner und Kuscheleinheiten stets dabei, unsere Welt ein kleines Stück besser zu hinterlassen.

Die Entscheidungsträger*innen

Eoin Tonge
Eoin Tonge
Chief Executive von Primark
Saskia Esken
SPD, Bundesvorsitzende & MdB
Prof. Dr. Timm Homann
Prof. Dr. Timm Homann
CEO der Ernsting's Family Unternehmensgruppe
Frankie Shadbolt
Frankie Shadbolt
Country Sales Manager für H&M Deutschland
Agnieszka Jaworska
Agnieszka Jaworska
Geschäftsführerin, CCO der KiK Textilien und Non-Food GmbH

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