Sichere FLINTA*-Wagons jetzt, @BVG! #WennIhrUnsLiebt


Sichere FLINTA*-Wagons jetzt, @BVG! #WennIhrUnsLiebt
Das Problem
Sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum ist trauriger Alltag für FLINTA*-Personen!
Seit meiner Kindheit werde ich regelmäßig in öffentlichen Verkehrsmitteln sexuell belästigt, von fremden Endo cis-Männern, die mich anstarren, bedrängen, grapschen wollen oder mir einfach viel zu nahe kommen. Ich bin damit nicht allein. Jede FLINTA*-Person kennt solche Situationen. Und es hört einfach nicht auf.
Deshalb fordere ich jetzt von der BVG: FLINTA*-Abteile in öffentlichen Verkehrsmitteln – in U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen.
Ein klar gekennzeichneter Bereich, der ausschließlich von FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binären, trans* und agender Personen) genutzt werden darf – ein geschützter Raum, in dem wir sicher unterwegs sein können, ohne Angst vor sexueller Belästigung haben zu müssen. Zusätzlich könnten in allen Waggons gut sichtbare Hinweise in lila Schrift auf sexuelle Einwilligung (sexuellen Konsens) aufmerksam machen, als präventive Maßnahme für alle Fahrgäst:innen, besonders für jene, die statistisch am häufigsten übergriffig werden: Männer.
Diese Forderung ist bitter nötig und persönlich!
Ich selbst wurde schon unzählige Male belästigt: Ich wurde verfolgt. Mir wurde unter den Rock gegriffen. Jemand hat sich unter meinem Rock an mir „abgewischt“. Männer fixieren meine Brüste mit gierigen Blicken. Ich kann die Formen sexueller Übergriffe, die ich in öffentlichen Verkehrsmitteln erlebt habe, nicht mehr zählen. Es passiert täglich. Und es passiert uns allen.
Doch das Schlimmste passierte in der Silvesternacht 2014/2015:
Ich stieg aus der U-Bahn, ein Mann folgte mir – und vergewaltigte mich. Er war ein Serientäter und trotzdem war er kein Einzelfall.
Einige Jahre später, erneut an Silvester, erlebte ich einen weiteren erschütternden Moment:
Ein etwa 50-jähriger Mann fotografierte in der U-Bahn einem Mädchen unter den Rock – direkt vor meinen Augen. Ich filmte den Vorfall und zeigte ihn an. Zuerst stritt er alles ab, nannte sich „kein Perverser“. Doch auf seinem Handy: Zwei Fotos. Zwei Bilder von dem Mädchen. Unter ihrem Rock. Ohne ihre Zustimmung.
Deswegen bin ich mittlerweile so weit, dass ich fast nur noch Fahrrad fahre – selbst bei Regen, Schnee und Glätte. Einfach, weil ich es nicht mehr ertrage, jeden Tag diese Angst, diese Ekelgefühle, diese ständige Alarmbereitschaft zu spüren.
Und dabei sind wir FLINTA* diejenigen, die den ÖPNV am meisten nutzen – weil wir im Schnitt weniger verdienen. Und trotzdem sind wir die am wenigsten geschützten.
Deshalb braucht es FLINTA*-Abteile. Zum Beispiel im hinteren Teil eines Fahrzeugs – dort, wo oft übergriffige Männer sitzen. Dort könnten lilafarbene Sitze deutlich machen: Hier ist ein Schutzraum für FLINTA*!
Ein sicherer Ort für alle, die ihn brauchen. Und ein Zeichen gegen die Normalisierung von gewaltvollen, sexuellen Übergriffen.
Öffis müssen für uns alle sicher sein. Und solange das nicht gewährleistet ist, brauchen wir FLINTA*-Wagons. Jetzt, @BVG! #WennIhrUnsLiebt
Unterzeichne meine Petition – für mehr Sicherheit, für mehr Sichtbarkeit und für echte Gleichberechtigung im öffentlichen Raum.
Danke
Eur:e Alex Born To Be Wild & Queermany & Metoo Germany & Conversations On Consent
@alexborntobewildband
Zeitungsartikel:
RBB
Queer.de
https://www.queer.de/detail.php?article_id=53337
https://www.queer.de/detail.php?article_id=53518
Tagesspiegel
Siegessäulemagazin:

24.730
Das Problem
Sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum ist trauriger Alltag für FLINTA*-Personen!
Seit meiner Kindheit werde ich regelmäßig in öffentlichen Verkehrsmitteln sexuell belästigt, von fremden Endo cis-Männern, die mich anstarren, bedrängen, grapschen wollen oder mir einfach viel zu nahe kommen. Ich bin damit nicht allein. Jede FLINTA*-Person kennt solche Situationen. Und es hört einfach nicht auf.
Deshalb fordere ich jetzt von der BVG: FLINTA*-Abteile in öffentlichen Verkehrsmitteln – in U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen.
Ein klar gekennzeichneter Bereich, der ausschließlich von FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binären, trans* und agender Personen) genutzt werden darf – ein geschützter Raum, in dem wir sicher unterwegs sein können, ohne Angst vor sexueller Belästigung haben zu müssen. Zusätzlich könnten in allen Waggons gut sichtbare Hinweise in lila Schrift auf sexuelle Einwilligung (sexuellen Konsens) aufmerksam machen, als präventive Maßnahme für alle Fahrgäst:innen, besonders für jene, die statistisch am häufigsten übergriffig werden: Männer.
Diese Forderung ist bitter nötig und persönlich!
Ich selbst wurde schon unzählige Male belästigt: Ich wurde verfolgt. Mir wurde unter den Rock gegriffen. Jemand hat sich unter meinem Rock an mir „abgewischt“. Männer fixieren meine Brüste mit gierigen Blicken. Ich kann die Formen sexueller Übergriffe, die ich in öffentlichen Verkehrsmitteln erlebt habe, nicht mehr zählen. Es passiert täglich. Und es passiert uns allen.
Doch das Schlimmste passierte in der Silvesternacht 2014/2015:
Ich stieg aus der U-Bahn, ein Mann folgte mir – und vergewaltigte mich. Er war ein Serientäter und trotzdem war er kein Einzelfall.
Einige Jahre später, erneut an Silvester, erlebte ich einen weiteren erschütternden Moment:
Ein etwa 50-jähriger Mann fotografierte in der U-Bahn einem Mädchen unter den Rock – direkt vor meinen Augen. Ich filmte den Vorfall und zeigte ihn an. Zuerst stritt er alles ab, nannte sich „kein Perverser“. Doch auf seinem Handy: Zwei Fotos. Zwei Bilder von dem Mädchen. Unter ihrem Rock. Ohne ihre Zustimmung.
Deswegen bin ich mittlerweile so weit, dass ich fast nur noch Fahrrad fahre – selbst bei Regen, Schnee und Glätte. Einfach, weil ich es nicht mehr ertrage, jeden Tag diese Angst, diese Ekelgefühle, diese ständige Alarmbereitschaft zu spüren.
Und dabei sind wir FLINTA* diejenigen, die den ÖPNV am meisten nutzen – weil wir im Schnitt weniger verdienen. Und trotzdem sind wir die am wenigsten geschützten.
Deshalb braucht es FLINTA*-Abteile. Zum Beispiel im hinteren Teil eines Fahrzeugs – dort, wo oft übergriffige Männer sitzen. Dort könnten lilafarbene Sitze deutlich machen: Hier ist ein Schutzraum für FLINTA*!
Ein sicherer Ort für alle, die ihn brauchen. Und ein Zeichen gegen die Normalisierung von gewaltvollen, sexuellen Übergriffen.
Öffis müssen für uns alle sicher sein. Und solange das nicht gewährleistet ist, brauchen wir FLINTA*-Wagons. Jetzt, @BVG! #WennIhrUnsLiebt
Unterzeichne meine Petition – für mehr Sicherheit, für mehr Sichtbarkeit und für echte Gleichberechtigung im öffentlichen Raum.
Danke
Eur:e Alex Born To Be Wild & Queermany & Metoo Germany & Conversations On Consent
@alexborntobewildband
Zeitungsartikel:
RBB
Queer.de
https://www.queer.de/detail.php?article_id=53337
https://www.queer.de/detail.php?article_id=53518
Tagesspiegel
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24.730
Die Entscheidungsträger*innen

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Petition am 14. April 2025 erstellt