

Nachdem die Unionsfraktion im Bundestag ein Sexkaufverbot in Deutschland letzten Dienstag forderte, lehnte es gleich am nächsten Tag Bundesministerin Lisa Paus ab, die Gesetzgebung zur Prostitution zu verschärfen. “Es gibt gegenwärtig keinen Grund dafür, das Gesetz anzufassen, sagte sie. Sie wolle auf die Evaluierung des Prostituiertenschutzgesetzes abwarten, dessen Ergebnisse erst im Sommer 2025 zu erwarten sind. Gestern hat sich der Bundekanzler den Fragen des Parlaments gestellt. Dabei wollte Dorothee Bär von ihm wissen, ob er sich wie seine Parteikollegin Leni Breymaier für ein Sexkaufverbot einsetze? Für Scholz sei es nicht akzeptabel, wenn Männer Frauen kaufen. Das habe ihn schon immer moralisch empört und deshalb finde er es richtig, dass in der Gesetzbebung geschaut werde, „wie man es am besten zurückdrängen kann“. „Auch Familienministerin Paus sei es ein Herzensanliegen, gegen den Kauf von Frauen von Männern, die Sex haben wollen, vorzugehen“, so Scholz.
Was nun Frau Paus?