Setzt Threema App zurück in schweizer Hände

Das Problem

In der heutigen digitalen Welt ist der Schutz persönlicher Daten wichtiger denn je. Gerade in der Schweiz, wo Datenschutz, Neutralität und Rechtsstaatlichkeit einen ausserordentlich hohen Stellenwert haben, ist es essenziell, dass sensible Kommunikation nicht zu einer undurchsichtigen Blackbox wird und nicht unter fremde Rechtsordnungen fällt.

Der Markt wird heute von Messaging-Diensten wie WhatsApp, Telegram oder Signal dominiert. Diese Anbieter sind weit verbreitet, doch keiner von ihnen kann glaubhaft für kompromisslosen Datenschutz und vollständige Transparenz stehen.

WhatsApp verwendet zwar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, unterliegt jedoch dem amerikanischen Cloud Act. Dieses Gesetz ermöglicht US-Behörden den Zugriff auf Kundendaten, selbst wenn sich diese ausserhalb der USA befinden. Für Nutzerinnen und Nutzer bleibt völlig intransparent, wann, wie und in welchem Umfang Daten angefordert oder ausgewertet werden. WhatsApp ist damit faktisch eine Blackbox unter US-Recht.

Signal ist quelloffen, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist. Dennoch hat das Unternehmen seinen Sitz in den USA und unterliegt ebenfalls dem Cloud Act. Auch hier gilt: Die rechtliche Kontrolle liegt nicht bei den Nutzerinnen und Nutzern, sondern bei einer ausländischen Gesetzgebung, deren Eingriffe kaum vorhersehbar sind.

Telegram stellt ein besonders grosses Risiko dar. Standardmässig sind Chats nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Inhalte liegen auf Servern, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer volle Kontrolle über ihre Daten haben. Transparenz, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit fehlen weitgehend.

Eine klare Ausnahme bildete bislang die Threema App. Sie wurde nach schweizerischem Recht gegründet und verfolgte von Anfang an eine konsequente Datenschutz-zuerst-Politik. Threema speichert sämtliche Daten in der Schweiz, verzichtet auf die Pflicht zur Angabe von Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und minimiert systematisch die Erhebung personenbezogener Daten.

Diese aussergewöhnlich hohen Sicherheitsstandards sind auch der Grund, weshalb die Schweizer Regierung und weitere staatliche Stellen Threema für den internen Nachrichtenaustausch einsetzen. Behörden benötigen nachweislich sichere, überprüfbare und rechtlich stabile Kommunikationslösungen. Dass sich staatliche Stellen für Threema entschieden haben, ist ein starkes Vertrauenssignal und ein Beleg für die ausserordentliche Qualität und Sicherheit dieser Lösung.

Umso gravierender ist die jüngste Entwicklung: Die Threema App wurde an ein deutsches Unternehmen verkauft. Deutschland gilt in Datenschutzfragen zunehmend als politische Blackbox. Seit Jahren werden dort Bestrebungen wie Chatkontrollen und anlasslose Überwachung diskutiert, welche auf eine flächendeckende Einsicht in private Kommunikation hinauslaufen. Übersetzt bedeutet dies: Der Mensch soll gläsern werden.

Mit dem Verlust der vollständigen schweizerischen Kontrolle entsteht ein erhebliches Risiko für die Nutzerinnen und Nutzer. Selbst wenn technische Massnahmen heute noch bestehen, kann sich die rechtliche Lage jederzeit ändern. Datenschutz darf jedoch kein Versprechen auf Zeit sein.

Die Schweiz benötigt digitale Lösungen, die vollständig in schweizerischen Händen liegen und ausschliesslich dem schweizerischen Recht unterstehen. Nur so lassen sich Transparenz, Verlässlichkeit und langfristiger Schutz der Privatsphäre garantieren.

Deshalb ist es zwingend notwendig, dass Threema wieder zu 100 Prozent in schweizerische Hände übergeht. Dies wäre ein klares Signal gegen Blackbox-Strukturen, gegen fremde Rechtsdurchgriffe und für digitale Souveränität.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um den bedingungslosen Datenschutz zu sichern, die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer zu gewährleisten und Threema wieder vollständig unter schweizerische Kontrolle zu bringen.

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Das Problem

In der heutigen digitalen Welt ist der Schutz persönlicher Daten wichtiger denn je. Gerade in der Schweiz, wo Datenschutz, Neutralität und Rechtsstaatlichkeit einen ausserordentlich hohen Stellenwert haben, ist es essenziell, dass sensible Kommunikation nicht zu einer undurchsichtigen Blackbox wird und nicht unter fremde Rechtsordnungen fällt.

Der Markt wird heute von Messaging-Diensten wie WhatsApp, Telegram oder Signal dominiert. Diese Anbieter sind weit verbreitet, doch keiner von ihnen kann glaubhaft für kompromisslosen Datenschutz und vollständige Transparenz stehen.

WhatsApp verwendet zwar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, unterliegt jedoch dem amerikanischen Cloud Act. Dieses Gesetz ermöglicht US-Behörden den Zugriff auf Kundendaten, selbst wenn sich diese ausserhalb der USA befinden. Für Nutzerinnen und Nutzer bleibt völlig intransparent, wann, wie und in welchem Umfang Daten angefordert oder ausgewertet werden. WhatsApp ist damit faktisch eine Blackbox unter US-Recht.

Signal ist quelloffen, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist. Dennoch hat das Unternehmen seinen Sitz in den USA und unterliegt ebenfalls dem Cloud Act. Auch hier gilt: Die rechtliche Kontrolle liegt nicht bei den Nutzerinnen und Nutzern, sondern bei einer ausländischen Gesetzgebung, deren Eingriffe kaum vorhersehbar sind.

Telegram stellt ein besonders grosses Risiko dar. Standardmässig sind Chats nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Inhalte liegen auf Servern, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer volle Kontrolle über ihre Daten haben. Transparenz, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit fehlen weitgehend.

Eine klare Ausnahme bildete bislang die Threema App. Sie wurde nach schweizerischem Recht gegründet und verfolgte von Anfang an eine konsequente Datenschutz-zuerst-Politik. Threema speichert sämtliche Daten in der Schweiz, verzichtet auf die Pflicht zur Angabe von Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und minimiert systematisch die Erhebung personenbezogener Daten.

Diese aussergewöhnlich hohen Sicherheitsstandards sind auch der Grund, weshalb die Schweizer Regierung und weitere staatliche Stellen Threema für den internen Nachrichtenaustausch einsetzen. Behörden benötigen nachweislich sichere, überprüfbare und rechtlich stabile Kommunikationslösungen. Dass sich staatliche Stellen für Threema entschieden haben, ist ein starkes Vertrauenssignal und ein Beleg für die ausserordentliche Qualität und Sicherheit dieser Lösung.

Umso gravierender ist die jüngste Entwicklung: Die Threema App wurde an ein deutsches Unternehmen verkauft. Deutschland gilt in Datenschutzfragen zunehmend als politische Blackbox. Seit Jahren werden dort Bestrebungen wie Chatkontrollen und anlasslose Überwachung diskutiert, welche auf eine flächendeckende Einsicht in private Kommunikation hinauslaufen. Übersetzt bedeutet dies: Der Mensch soll gläsern werden.

Mit dem Verlust der vollständigen schweizerischen Kontrolle entsteht ein erhebliches Risiko für die Nutzerinnen und Nutzer. Selbst wenn technische Massnahmen heute noch bestehen, kann sich die rechtliche Lage jederzeit ändern. Datenschutz darf jedoch kein Versprechen auf Zeit sein.

Die Schweiz benötigt digitale Lösungen, die vollständig in schweizerischen Händen liegen und ausschliesslich dem schweizerischen Recht unterstehen. Nur so lassen sich Transparenz, Verlässlichkeit und langfristiger Schutz der Privatsphäre garantieren.

Deshalb ist es zwingend notwendig, dass Threema wieder zu 100 Prozent in schweizerische Hände übergeht. Dies wäre ein klares Signal gegen Blackbox-Strukturen, gegen fremde Rechtsdurchgriffe und für digitale Souveränität.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um den bedingungslosen Datenschutz zu sichern, die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer zu gewährleisten und Threema wieder vollständig unter schweizerische Kontrolle zu bringen.

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Petition am 15. Januar 2026 erstellt