Senkung der Öffi-Ticket-Preise

Das Problem

Wir als ÖH der Universität Wien fordern eine sofortige Senkung der Ticketpreise Öffentlicher Verkehrsmittel in Wien und brauchen eure Unterstützung! 


Seit Jänner 2026 kommt es zu drastischen Preiserhöhungen der Öffi-Tickets der Wiener Linien. Besonders in Zeiten, in denen bereits an allen möglichen Ecken gespart wird und Reallöhne kaum ansteigen, ist das ein Skandal. 

Die neuen Tarifstrukturen sehen unter anderem eine deutliche Preisanpassung vor: Der Preis der Jahreskarte ist um 28% - von 365€ auf 461€ - gestiegen. Auch die Senior_innen-Jahreskarte hat sich um 25% verteuert, während Sondertarife für Einzelfahrten für diese Personengruppe ersatzlos gestrichen wurden. So müssen Senior_innen entweder eine Verdopplung des Preises für Einzelfahrten in Kauf nehmen oder ein Jahresticket erwerben, was zu deutlich höheren Kosten führt.

Auch bei den Studierendentarifen gibt es stark spürbare Änderungen: Das Semesterticket für Studierende unter 26 wird gänzlich abgeschafft. Nun müssen sie sich seit Februar 2026 ein Jahresticket um 300€ leisten, während sie bis 2025 für ein Semesterticket 75€ bezahlten und für jedes Ferienmonat Kosten von 29,50 € anfielen. Dies bedeutet rechnerisch eine Preiserhöhung von 12%, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass alle Ferienmonate in Wien verbracht und kostenpflichtige Ferien-Monatskarten genutzt wurden. Für Studierende, die sich ausschließlich während des Semesters in Wien aufhalten, verdoppeln sich die Kosten hingegen von 150€ auf 300€: eine Preiserhöhung von 100%.

 

So sehen wir als größte Wiener Hochschulvertretung und damit gewählte Interessensvertretung von Studierenden diese Preiserhöhungen aus sozial-ökologischer Sicht besonders problematisch:

Studieren ist nicht für jede_n möglich, weil der Bildungs-, Familien und Klassenhintergrund eine erhebliche Rolle spielt. Die massiven Preiserhöhungen der Wiener Linien erschweren es vielen Menschen umso mehr. 

Studierende und Senior_innen verfügen im Durchschnitt über ein deutlich geringeres Einkommen als Vollzeit-Erwerbstätige und sind daher auf leistbare öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Eine derart starke Verteuerung der Öffi-Tickets belastet Studierende und Senior_innen wie auch viele betroffene Wiener_innen unverhältnismäßig und verschärft soziale Ungleichheiten, da Mobilität zunehmend vom finanziellen Hintergrund abhängt. 

Gleichzeitig widerspricht die Maßnahme zentralen klimapolitischen Zielen: teure öffentliche Verkehrsmittel senken die Attraktivität des umweltfreundlichen Verkehrs und erhöhen den Anreiz, auf das Auto auszuweichen. Dies führt zu mehr Individualverkehr, höheren CO₂-Emissionen und einer stärkeren Belastung des urbanen Raums. 

 

Anstatt den öffentlichen Verkehr als sozial gerechte und ökologische Alternative zu stärken, wird er durch die neuen Tarifstrukturen für viele unzugänglicher gemacht. Damit untergraben die Preiserhöhungen sowohl soziale als auch ökologische Zielsetzungen einer nachhaltigen Mobilitätspolitik. Die Maßnahmen, die hier ergriffen wurden, stehen einer sozial-ökologischen Transformation klar im Weg! Wir verurteilen dies aufs Schärfste!

Bitte unterschreibt und teilt diese Petition und fordert mit uns eine sofortige Senkung der Preise!


 Quellen: https://www.wienerlinien.at/news/neue-tarifstruktur-ab-1-januar-2026

avatar of the starter
Cael KickPetitionsstarter*in

25

Das Problem

Wir als ÖH der Universität Wien fordern eine sofortige Senkung der Ticketpreise Öffentlicher Verkehrsmittel in Wien und brauchen eure Unterstützung! 


Seit Jänner 2026 kommt es zu drastischen Preiserhöhungen der Öffi-Tickets der Wiener Linien. Besonders in Zeiten, in denen bereits an allen möglichen Ecken gespart wird und Reallöhne kaum ansteigen, ist das ein Skandal. 

Die neuen Tarifstrukturen sehen unter anderem eine deutliche Preisanpassung vor: Der Preis der Jahreskarte ist um 28% - von 365€ auf 461€ - gestiegen. Auch die Senior_innen-Jahreskarte hat sich um 25% verteuert, während Sondertarife für Einzelfahrten für diese Personengruppe ersatzlos gestrichen wurden. So müssen Senior_innen entweder eine Verdopplung des Preises für Einzelfahrten in Kauf nehmen oder ein Jahresticket erwerben, was zu deutlich höheren Kosten führt.

Auch bei den Studierendentarifen gibt es stark spürbare Änderungen: Das Semesterticket für Studierende unter 26 wird gänzlich abgeschafft. Nun müssen sie sich seit Februar 2026 ein Jahresticket um 300€ leisten, während sie bis 2025 für ein Semesterticket 75€ bezahlten und für jedes Ferienmonat Kosten von 29,50 € anfielen. Dies bedeutet rechnerisch eine Preiserhöhung von 12%, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass alle Ferienmonate in Wien verbracht und kostenpflichtige Ferien-Monatskarten genutzt wurden. Für Studierende, die sich ausschließlich während des Semesters in Wien aufhalten, verdoppeln sich die Kosten hingegen von 150€ auf 300€: eine Preiserhöhung von 100%.

 

So sehen wir als größte Wiener Hochschulvertretung und damit gewählte Interessensvertretung von Studierenden diese Preiserhöhungen aus sozial-ökologischer Sicht besonders problematisch:

Studieren ist nicht für jede_n möglich, weil der Bildungs-, Familien und Klassenhintergrund eine erhebliche Rolle spielt. Die massiven Preiserhöhungen der Wiener Linien erschweren es vielen Menschen umso mehr. 

Studierende und Senior_innen verfügen im Durchschnitt über ein deutlich geringeres Einkommen als Vollzeit-Erwerbstätige und sind daher auf leistbare öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Eine derart starke Verteuerung der Öffi-Tickets belastet Studierende und Senior_innen wie auch viele betroffene Wiener_innen unverhältnismäßig und verschärft soziale Ungleichheiten, da Mobilität zunehmend vom finanziellen Hintergrund abhängt. 

Gleichzeitig widerspricht die Maßnahme zentralen klimapolitischen Zielen: teure öffentliche Verkehrsmittel senken die Attraktivität des umweltfreundlichen Verkehrs und erhöhen den Anreiz, auf das Auto auszuweichen. Dies führt zu mehr Individualverkehr, höheren CO₂-Emissionen und einer stärkeren Belastung des urbanen Raums. 

 

Anstatt den öffentlichen Verkehr als sozial gerechte und ökologische Alternative zu stärken, wird er durch die neuen Tarifstrukturen für viele unzugänglicher gemacht. Damit untergraben die Preiserhöhungen sowohl soziale als auch ökologische Zielsetzungen einer nachhaltigen Mobilitätspolitik. Die Maßnahmen, die hier ergriffen wurden, stehen einer sozial-ökologischen Transformation klar im Weg! Wir verurteilen dies aufs Schärfste!

Bitte unterschreibt und teilt diese Petition und fordert mit uns eine sofortige Senkung der Preise!


 Quellen: https://www.wienerlinien.at/news/neue-tarifstruktur-ab-1-januar-2026

avatar of the starter
Cael KickPetitionsstarter*in
Jetzt unterstützen

25


Die Entscheidungsträger*innen

Wiener Linien & Stadt Wien
Wiener Linien & Stadt Wien
Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 20. März 2026 erstellt