

Umbenennung der Mohrenstraße in Berlin in Günter-Schabowski-Straße
Das Problem
Die Mohrenstraße in Berlin, so benannt im Jahre 1707, ist wegen ihres Namens seit einigen Jahren umstritten.
Dem Begriff "Mohr" und dem Namen der Straße wird vorgeworfen, er sei rassistisch und wecke eine Erinnerungskultur an die preußischen Kolonien. Teile der Einwohner der Stadt mit afrikanischen Migrationshintergrund fühlen sich teils beleidigt, und an Sklaverei ihrer Vorfahren erinnert.
Die Debatte um die Deutung des Begriffs und die Findung eines neuen Namens wird endlos, gereizt und überhitzt geführt werden. Dabei werden Akteure aktiv, die keinen Bezug zur Stadt haben, sondern die Diskussion darüber, organisiert von ausserhalb steuern.
Die positive Stimmung und das "Image" der weltoffenen Stadt und deren Einwohner wird dabei durch polarisierende Interessengruppen in Mitleidenschaft gezogen werden. Es gibt dafür weltweit zahlreiche Beispiele, wie so etwas im schlimmsten Fall enden kann.
Häufig werden dabei Fakten unterschlagen, vermischt und umgedeutet, um das Ziel einer Namensänderung zur erreichen. Als alternative Straßennamen werden die Namen von Personen aus afrikanischen Ländern vorgeschlagen. Diese haben jedoch in Berlin keinerlei Bekanntheit und sind auch sonst nicht mit der Stadt verbunden.
Um allen Seiten, den Befürwortern und Gegnern der Namenänderung, gerecht zu werden, muss eine Lösung gefunden werden, mit der sich alle Berliner gleichermaßen arrangieren können. - Alt-Berliner wie Zugezogene, Wilmersdorfer Witwen wie Hipster aus Kreuzkölln. Yuppies, wie Alternative. Berliner die seit Jahren friedlich zusammenleben und nach ihrer Façon selig werden.
Ich schlage deshalb vor:
- eine Namensänderung der Mohrenstraße in Günter-Schabowski-Straße
Günter Schabowski ist nicht nur jedem Berliner, sondern darüber hinaus auch in Deutschland und in der ganzen Welt bekannt.
Trotz Mitgliedschaft in der Hitlerjugend und einer Partei in einem Unrechtsregime der DDR, ist er in weiten Teilen der Berliner durch die Aussagen während der Pressekonferenz in der Mohrenstraße 36-37, am Abend des 9. November 1989 bekannt geworden und die in Folge zu den dramatschen Szenen an der innerdeutschen Grenze, zum Mauerfall und letztenendes zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt hat.
Der Name Schabowskis auch somit postitiv konnotiert. Der Widerspruch zwischen Funktionär in einem Unrechtsstaat und als Wegbereiter der Abschaffung desselben Staates, spiegelt die komplizierte Geschichte Deutschlands wider ohne diese zu leugnen, politisch aufzuladen, zu verherrlichen oder umzudeuten.
In der Mohrenstraße befindet sich bereits eine Gedenktafel, die nach seinem Tod dort errichtet wurde.
Die Umbenennung der Mohrenstraße in Günter-Schabowski-Straße ist ein konsequenter Schritt, die der Geschichte der Stadt gerecht wird.
Der Senat der Stadt Berlin möge:
- eine Volksbefragung "Soll die Mohrenstraße in Günter-Schabowski-Straße umbenannt werden?" initiieren und durchführen,
- den Wunsch der Berliner respektieren,
- und ggf. die Umbenennung bei positiven Ausgang zeitnah ausführen,
- und wird aufgefordert formale, gesetzliche Hindernisse auszuräumen, falls diese zur Abweisung dieser Petition führen könnten.
Das Abgeordnetenhaus ist aufgefordert:
- diese Petition, die vom Senat initiierte Volksbefragung, den Wunsch der Berliner und ggf. die Namensänderung zu unterstützen,
- und eine breite, öffentliche Diskussion zu fördern.
Die Bürger Berlins sind aufgefordert:
- das Thema zu ergebnisoffen zu diskutieren,
- sich an der Befragung zu beteiligen,
- das Ergebnis der Befragung respektieren,
- und den Streit beizulegen.
Quellen:
1. Vdeo der Presseonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=JbzhHGcEz-E
2. Video: Dramatsche Szenen an der innerdeutschen Grenze n Berln am 9. November 1989: https://youtu.be/kTt4678cmTk?t=198
Das Problem
Die Mohrenstraße in Berlin, so benannt im Jahre 1707, ist wegen ihres Namens seit einigen Jahren umstritten.
Dem Begriff "Mohr" und dem Namen der Straße wird vorgeworfen, er sei rassistisch und wecke eine Erinnerungskultur an die preußischen Kolonien. Teile der Einwohner der Stadt mit afrikanischen Migrationshintergrund fühlen sich teils beleidigt, und an Sklaverei ihrer Vorfahren erinnert.
Die Debatte um die Deutung des Begriffs und die Findung eines neuen Namens wird endlos, gereizt und überhitzt geführt werden. Dabei werden Akteure aktiv, die keinen Bezug zur Stadt haben, sondern die Diskussion darüber, organisiert von ausserhalb steuern.
Die positive Stimmung und das "Image" der weltoffenen Stadt und deren Einwohner wird dabei durch polarisierende Interessengruppen in Mitleidenschaft gezogen werden. Es gibt dafür weltweit zahlreiche Beispiele, wie so etwas im schlimmsten Fall enden kann.
Häufig werden dabei Fakten unterschlagen, vermischt und umgedeutet, um das Ziel einer Namensänderung zur erreichen. Als alternative Straßennamen werden die Namen von Personen aus afrikanischen Ländern vorgeschlagen. Diese haben jedoch in Berlin keinerlei Bekanntheit und sind auch sonst nicht mit der Stadt verbunden.
Um allen Seiten, den Befürwortern und Gegnern der Namenänderung, gerecht zu werden, muss eine Lösung gefunden werden, mit der sich alle Berliner gleichermaßen arrangieren können. - Alt-Berliner wie Zugezogene, Wilmersdorfer Witwen wie Hipster aus Kreuzkölln. Yuppies, wie Alternative. Berliner die seit Jahren friedlich zusammenleben und nach ihrer Façon selig werden.
Ich schlage deshalb vor:
- eine Namensänderung der Mohrenstraße in Günter-Schabowski-Straße
Günter Schabowski ist nicht nur jedem Berliner, sondern darüber hinaus auch in Deutschland und in der ganzen Welt bekannt.
Trotz Mitgliedschaft in der Hitlerjugend und einer Partei in einem Unrechtsregime der DDR, ist er in weiten Teilen der Berliner durch die Aussagen während der Pressekonferenz in der Mohrenstraße 36-37, am Abend des 9. November 1989 bekannt geworden und die in Folge zu den dramatschen Szenen an der innerdeutschen Grenze, zum Mauerfall und letztenendes zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt hat.
Der Name Schabowskis auch somit postitiv konnotiert. Der Widerspruch zwischen Funktionär in einem Unrechtsstaat und als Wegbereiter der Abschaffung desselben Staates, spiegelt die komplizierte Geschichte Deutschlands wider ohne diese zu leugnen, politisch aufzuladen, zu verherrlichen oder umzudeuten.
In der Mohrenstraße befindet sich bereits eine Gedenktafel, die nach seinem Tod dort errichtet wurde.
Die Umbenennung der Mohrenstraße in Günter-Schabowski-Straße ist ein konsequenter Schritt, die der Geschichte der Stadt gerecht wird.
Der Senat der Stadt Berlin möge:
- eine Volksbefragung "Soll die Mohrenstraße in Günter-Schabowski-Straße umbenannt werden?" initiieren und durchführen,
- den Wunsch der Berliner respektieren,
- und ggf. die Umbenennung bei positiven Ausgang zeitnah ausführen,
- und wird aufgefordert formale, gesetzliche Hindernisse auszuräumen, falls diese zur Abweisung dieser Petition führen könnten.
Das Abgeordnetenhaus ist aufgefordert:
- diese Petition, die vom Senat initiierte Volksbefragung, den Wunsch der Berliner und ggf. die Namensänderung zu unterstützen,
- und eine breite, öffentliche Diskussion zu fördern.
Die Bürger Berlins sind aufgefordert:
- das Thema zu ergebnisoffen zu diskutieren,
- sich an der Befragung zu beteiligen,
- das Ergebnis der Befragung respektieren,
- und den Streit beizulegen.
Quellen:
1. Vdeo der Presseonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=JbzhHGcEz-E
2. Video: Dramatsche Szenen an der innerdeutschen Grenze n Berln am 9. November 1989: https://youtu.be/kTt4678cmTk?t=198
Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
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Petition am 4. Juli 2020 erstellt