Selbstreflexion als Mindeststandard für KI-Systeme

Das Problem

Petition für verbindliche Regeln, damit KI Unsicherheit erkennt, benennt und verantwortungsvoll damit umgeht

Künstliche Intelligenz tritt häufig mit großer Sicherheit auf – auch dann, wenn ihre Antworten unsicher sind.

Dabei handelt es sich nicht um einzelne Fehlfunktionen, sondern um eine systemische Eigenschaft heutiger KI-Systeme. KI ist darauf optimiert, Antworten zu erzeugen. Nicht darauf, die eigene Unsicherheit zu erkennen, abzuwägen oder offenzulegen.

Diese Petition fordert verbindliche Regeln, damit KI-Systeme Unsicherheit erkennen, transparent kommunizieren und in Zweifelsfällen Zurückhaltung zeigen.

Selbstreflexion darf kein optionales Zusatzmerkmal sein, sondern muss ein Mindeststandard werden. Künstliche Intelligenz verfügt über kein eigenes Verständnis und keinen inneren Wissensbestand.

Ihre Antworten entstehen nicht aus Einordnung oder Bewertung, sondern aus der Berechnung statistischer Wahrscheinlichkeiten.

Gleichzeitig wirken viele KI-Ausgaben sprachlich konsistent, logisch aufgebaut und selbstsicher formuliert – auch dann, wenn sie auf unvollständigen Informationen, fehlerhaften Annahmen oder verzerrten Mustern beruhen.

Ein allgemeiner Hinweis, dass KI-generierte Inhalte fehlerhaft sein können, ist hierfür kein ausreichender Schutzmechanismus.

Er ersetzt keine kontextbezogene Selbstbewertung des Systems im konkreten Anwendungsfall.

Diese Petition fordert daher klare regulatorische Mindestanforderungen für KI-Systeme, die Inhalte generieren.

KI-Systeme sollen erkennen können, wann ihre Ausgaben unsicher, unvollständig oder problematisch sind.

Sie sollen diese Unsicherheit sichtbar machen, statt Inhalte mit scheinbarer Gewissheit auszugeben. Und sie sollen in Zweifelsituationen Zurückhaltung zeigen, statt plausible, aber potenziell falsche Aussagen zu erzeugen.

Diese Forderungen zielen nicht auf technische Perfektion. Sie zielen auf Verantwortlichkeit.

Wenn KI-Systeme zunehmend Einfluss auf Information, Meinungsbildung und Entscheidungen haben, müssen sie auch erkennen, wann ihre eigenen Ergebnisse begrenzt oder unsicher sind.

Selbstreflexion ist keine Schwäche von Technologie, sondern eine Voraussetzung für Vertrauen.

Diese Petition richtet sich an alle, die klare, nachvollziehbare Regeln für den Einsatz von KI befürworten und Selbstreflexion als Mindeststandard verantwortungsvoller Technologie verstehen.

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Tanja LorenzPetitionsstarter*in

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Das Problem

Petition für verbindliche Regeln, damit KI Unsicherheit erkennt, benennt und verantwortungsvoll damit umgeht

Künstliche Intelligenz tritt häufig mit großer Sicherheit auf – auch dann, wenn ihre Antworten unsicher sind.

Dabei handelt es sich nicht um einzelne Fehlfunktionen, sondern um eine systemische Eigenschaft heutiger KI-Systeme. KI ist darauf optimiert, Antworten zu erzeugen. Nicht darauf, die eigene Unsicherheit zu erkennen, abzuwägen oder offenzulegen.

Diese Petition fordert verbindliche Regeln, damit KI-Systeme Unsicherheit erkennen, transparent kommunizieren und in Zweifelsfällen Zurückhaltung zeigen.

Selbstreflexion darf kein optionales Zusatzmerkmal sein, sondern muss ein Mindeststandard werden. Künstliche Intelligenz verfügt über kein eigenes Verständnis und keinen inneren Wissensbestand.

Ihre Antworten entstehen nicht aus Einordnung oder Bewertung, sondern aus der Berechnung statistischer Wahrscheinlichkeiten.

Gleichzeitig wirken viele KI-Ausgaben sprachlich konsistent, logisch aufgebaut und selbstsicher formuliert – auch dann, wenn sie auf unvollständigen Informationen, fehlerhaften Annahmen oder verzerrten Mustern beruhen.

Ein allgemeiner Hinweis, dass KI-generierte Inhalte fehlerhaft sein können, ist hierfür kein ausreichender Schutzmechanismus.

Er ersetzt keine kontextbezogene Selbstbewertung des Systems im konkreten Anwendungsfall.

Diese Petition fordert daher klare regulatorische Mindestanforderungen für KI-Systeme, die Inhalte generieren.

KI-Systeme sollen erkennen können, wann ihre Ausgaben unsicher, unvollständig oder problematisch sind.

Sie sollen diese Unsicherheit sichtbar machen, statt Inhalte mit scheinbarer Gewissheit auszugeben. Und sie sollen in Zweifelsituationen Zurückhaltung zeigen, statt plausible, aber potenziell falsche Aussagen zu erzeugen.

Diese Forderungen zielen nicht auf technische Perfektion. Sie zielen auf Verantwortlichkeit.

Wenn KI-Systeme zunehmend Einfluss auf Information, Meinungsbildung und Entscheidungen haben, müssen sie auch erkennen, wann ihre eigenen Ergebnisse begrenzt oder unsicher sind.

Selbstreflexion ist keine Schwäche von Technologie, sondern eine Voraussetzung für Vertrauen.

Diese Petition richtet sich an alle, die klare, nachvollziehbare Regeln für den Einsatz von KI befürworten und Selbstreflexion als Mindeststandard verantwortungsvoller Technologie verstehen.

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Tanja LorenzPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Bundesministerium für Digitales und Verkehr
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Petition am 28. Dezember 2025 erstellt