Schwimmen ist ein Menschenrecht! Neubau einer Schwimmhalle im südlichen Stormarn!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gaby Kollmann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

 

www.h2o-sport.de

 

Schwimmen ist ein Menschenrecht!

"Wir müssen verhindern, dass Menschen aller Alterstufen ihr Gesundheits- und Lebenselixier  Schwimmen nicht mehr pflegen können, weil das Bäder-Netzwerk gravierende Lücken aufweist."

Diese Äußerung stammt aus 2004 vom damaligen Präsidenten des deutschen olympischen Sportbundes (DOSB )Manfred von Richthofen!

Verbessert hat sich an der Bäderinfrastruktur seither nichts, im Gegenteil. Und leider gilt das auch insbesondere für Stormarn!

So hat sich das Land Schleswig-Holstein 2017/18 einen Sportentwicklungsplan gegeben. In ihrem Leitbild  (schleswig-holstein.de - Leitbild) schreibt die Landesregierung dazu (letzte Aktualisierung 08.12.21):

"Sport und Bewegung sind Teil unseres Lebens.

Wir wollen eine nachhaltige Sport- und Bewegungskultur in allen Lebenswelten der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner verankern und die besondere Bedeutung und den hohen Stellenwert des Sports für alle Bereiche des Zusammenlebens deutlich machen."

Unter den 5 dort aufgeführten Prinzipien, gibt man zum Prinzip 3 "Schwimmen und Schwimm-Sportstätten" 20 Handlungsempfehlungen. Dabei wähnt man sich bei der Empfehlung 63 (Voraussetzung für bedarfsgerechte Anzahl an Schwimmkursen ist die entsprechend vorhandene Infrastruktur an ganzjährig nutzbaren Schwimmsportstätten und Lehrschwimmbecken) "auf dem Weg".

In den folgenden drei Empfehlungen (zumutbare Entfernung einer ganzjährig nutzbaren und geeigneten Schwimmhalle) sei man ebenfalls "auf dem Weg" dazu, dass eine solche Schwimmhalle zum Schwimmenlernen in zumutbarer Entfernung zur Verfügung stehe.

Dem können wir in unserer Region (Ahrensburg/Bargteheide/Trittau) nicht folgen. Hier leben ca. 180.000 Menschen. Ihnen steht gerade einmal 1 (ein) ganzjährig nutzbares Schwimmbad zur Verfügung. Im Sommer gibt es vier Freibäder (das Hallenbad im badlantic hat dann 6 Wochen geschlossen) und die Badestellen an Großensee und Lütjensee.

Gerade der Umstand, dass es nur das badlantic als Hallenschwimmbad gibt, ist für die Schulen, Vereine und andere Sporttreibende außerhalb Ahrensburgs nicht mehr hinzunehmen. Die fehlenden Wasserflächen führen dazu, dass es immer weniger Lehrer an den Schulen gibt, die eine für das Schulschwimmen nötige Zusatzausbildung haben. Den Schwimmvereinen fehlt mangels Wasserzeiten der Nachwuchs an Schwimmern und Trainern. Der DLRG fehlen die Ausbildungsmöglichkeiten, die sozial engagierten Verbände können immer weniger (Gesundheits-)Kurse im Wasser anbieten.

Bäder gehören zur Daseinsvorsorge! Schwimmen ist eine bedeutsame Kulturtechnik - wie Lesen und Schreiben. Schwimmen macht und hält gesund, dient der Prävention und Rehabilitation. Das sichere Schwimmen ist in einem wasserreichen Bundesland wie Schleswig-Holstein Voraussetzung, um alle weiteren Wassersportarten zu erlernen und betreiben zu können.

Um das zu ändern haben wir die Bürgerinitiative H2O SPORT gegründet:

Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht die Förderung der gesundheitsorientierten Daseinsvorsorge. Unser Ziel ist es, eine Schwimmhalle zu errichten, die der gesamten Bevölkerung zugutekommt.

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Süd-Stormarns haben derzeit keinen einfachen und schnellen Zugang zu einem Hallenbad, was insbesondere Kinder, Schüler, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen betrifft.

Wir fordern deshalb die Politik im Kreis Stormarn und insbesondere die Landesregierung mit der zuständigen Innenministerin Frau Dr. Sütterlin-Waack auf, den Neubau einer nachhaltigen und zweckmäßigen Schwimmhalle finanziell zu fördern. Auch wenn im Haushalt des Landes lediglich Mittel für die Sanierung von Sportstätten eingestellt sind. Was selbstverständlich nicht dazu beiträgt eine fast nicht mehr vorhandene Infrastruktur aufzubauen.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.

Götz Reppel
Vorsitzender des Förder- und Betreiberverein e.V.
(www.h2o-sport.de

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Götz ReppelPetitionsstarter*in

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Schwimmen ist ein Menschenrecht!

"Wir müssen verhindern, dass Menschen aller Alterstufen ihr Gesundheits- und Lebenselixier  Schwimmen nicht mehr pflegen können, weil das Bäder-Netzwerk gravierende Lücken aufweist."

Diese Äußerung stammt aus 2004 vom damaligen Präsidenten des deutschen olympischen Sportbundes (DOSB )Manfred von Richthofen!

Verbessert hat sich an der Bäderinfrastruktur seither nichts, im Gegenteil. Und leider gilt das auch insbesondere für Stormarn!

So hat sich das Land Schleswig-Holstein 2017/18 einen Sportentwicklungsplan gegeben. In ihrem Leitbild  (schleswig-holstein.de - Leitbild) schreibt die Landesregierung dazu (letzte Aktualisierung 08.12.21):

"Sport und Bewegung sind Teil unseres Lebens.

Wir wollen eine nachhaltige Sport- und Bewegungskultur in allen Lebenswelten der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner verankern und die besondere Bedeutung und den hohen Stellenwert des Sports für alle Bereiche des Zusammenlebens deutlich machen."

Unter den 5 dort aufgeführten Prinzipien, gibt man zum Prinzip 3 "Schwimmen und Schwimm-Sportstätten" 20 Handlungsempfehlungen. Dabei wähnt man sich bei der Empfehlung 63 (Voraussetzung für bedarfsgerechte Anzahl an Schwimmkursen ist die entsprechend vorhandene Infrastruktur an ganzjährig nutzbaren Schwimmsportstätten und Lehrschwimmbecken) "auf dem Weg".

In den folgenden drei Empfehlungen (zumutbare Entfernung einer ganzjährig nutzbaren und geeigneten Schwimmhalle) sei man ebenfalls "auf dem Weg" dazu, dass eine solche Schwimmhalle zum Schwimmenlernen in zumutbarer Entfernung zur Verfügung stehe.

Dem können wir in unserer Region (Ahrensburg/Bargteheide/Trittau) nicht folgen. Hier leben ca. 180.000 Menschen. Ihnen steht gerade einmal 1 (ein) ganzjährig nutzbares Schwimmbad zur Verfügung. Im Sommer gibt es vier Freibäder (das Hallenbad im badlantic hat dann 6 Wochen geschlossen) und die Badestellen an Großensee und Lütjensee.

Gerade der Umstand, dass es nur das badlantic als Hallenschwimmbad gibt, ist für die Schulen, Vereine und andere Sporttreibende außerhalb Ahrensburgs nicht mehr hinzunehmen. Die fehlenden Wasserflächen führen dazu, dass es immer weniger Lehrer an den Schulen gibt, die eine für das Schulschwimmen nötige Zusatzausbildung haben. Den Schwimmvereinen fehlt mangels Wasserzeiten der Nachwuchs an Schwimmern und Trainern. Der DLRG fehlen die Ausbildungsmöglichkeiten, die sozial engagierten Verbände können immer weniger (Gesundheits-)Kurse im Wasser anbieten.

Bäder gehören zur Daseinsvorsorge! Schwimmen ist eine bedeutsame Kulturtechnik - wie Lesen und Schreiben. Schwimmen macht und hält gesund, dient der Prävention und Rehabilitation. Das sichere Schwimmen ist in einem wasserreichen Bundesland wie Schleswig-Holstein Voraussetzung, um alle weiteren Wassersportarten zu erlernen und betreiben zu können.

Um das zu ändern haben wir die Bürgerinitiative H2O SPORT gegründet:

Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht die Förderung der gesundheitsorientierten Daseinsvorsorge. Unser Ziel ist es, eine Schwimmhalle zu errichten, die der gesamten Bevölkerung zugutekommt.

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Süd-Stormarns haben derzeit keinen einfachen und schnellen Zugang zu einem Hallenbad, was insbesondere Kinder, Schüler, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen betrifft.

Wir fordern deshalb die Politik im Kreis Stormarn und insbesondere die Landesregierung mit der zuständigen Innenministerin Frau Dr. Sütterlin-Waack auf, den Neubau einer nachhaltigen und zweckmäßigen Schwimmhalle finanziell zu fördern. Auch wenn im Haushalt des Landes lediglich Mittel für die Sanierung von Sportstätten eingestellt sind. Was selbstverständlich nicht dazu beiträgt eine fast nicht mehr vorhandene Infrastruktur aufzubauen.

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Götz Reppel
Vorsitzender des Förder- und Betreiberverein e.V.
(www.h2o-sport.de

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Die Entscheidungsträger*innen

Innenministerin des Landes Schleswig-Holstein, Frau Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU)
Innenministerin des Landes Schleswig-Holstein, Frau Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU)
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