Petition updateSchweinehochhaus muss schließen!Erneute Schreckensbilder aus einer Schweinemast – diesmal bei einem Tönnies-Zulieferer!
Jan PeiferGermany
Jul 23, 2020

Das Schweinehochhaus ist derzeit leer und das hoffentlich ein für alle Mal. Aber auch andernorts erleben Schweine die Hölle auf Erden. Uns erreichte Bildmaterial aus einem Tönnies-Zulieferbetrieb, das wir am gestern vor dem Hauptsitz von Tönnies auf einer Leinwand veröffentlichen konnten. Bitte unterstütze uns bei unseren Undercover-Recherchen mit Deiner Spende und hilf mit, die Grausamkeiten aufzudecken, die Schweine ihr Leben lang ertragen müssen.

Seit dem Corona-Ausbruch in Deutschlands größtem Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück schaut die ganze Republik auf Tönnies. Die scharfe Kritik an Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter*innen ist gerechtfertigt. Neben den Menschen werden durch Tönnies aber auch millionenfach Tiere ausgebeutet und gequält. Alleine auf dem Standort in Rheda-Wiedenbrück hat Tönnies in der Vergangenheit bis zu 30.000 Schweine pro Tag (!) geschlachtet. Weit über 100 Tiertransporter fuhren täglich in den Schlachthof. Nach Wiedereröffnung finden hier derzeit 10.000 Schweine täglich ihren Tod.

Aber der Alptraum der Schweine beginnt schon viel früher. Das uns vorliegende Bildmaterial stammt aus einem Schweinemastbetrieb in Rheda-Wiedenbrück und laut Aussagen des Betreibers, werden die hier gemästeten Schweine bei Tönnies geschlachtet. Die Zustände in der Mastanlage sind grausam. Zu sehen sind viele schmerzhafte, unbehandelte Verletzungen, unzählige blutig gebissene Schwänze und Ohren und vieles mehr. Solche Zustände entwickeln sich nicht über Nacht und lassen vermuten, dass der verantwortliche Mäster seiner Fürsorgepflicht und Verantwortung bei weitem nicht nachkommt. Auch die hygienischen Zustände sind, wie die Aufnahmen zeigen, besorgniserregend.

Wir haben gegen den Tönnies-Zulieferer umgehend Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

Mit unserer Kampagne „Tönnies tötet – Menschen leiden, Tiere sterben“ wollen wir daran erinnern, dass, egal woher das Fleisch bezogen wird, es zu 95 % aus eben solchen Betrieben stammt, nämlich aus der Massentierhaltung. Denn so hoch ist der Anteil der Tiere, die in Deutschland in der Massentierhaltung leben und leiden müssen.

Herzliche Grüße, Jan vom Deutschen Tierschutzbüro e.V.

PS: Teile den Link gerne mit deinen Freund*innen, damit jede*r von den grausamen Zuständen in der deutschen Schweinemast erfährt und die systematische Tierquälerei gemeinsam beendet werden kann: www.tierschutzbuero.de/toennies-toetet

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