Schwangerschaftsabbrüche & Aufklärung legalisieren, jetzt!

Das Problem

„Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." - §218 StGB

Immer mehr Kolleg:innen entscheiden sich - auch aufgrund der unklaren Regelung - keine Schwangerschaftsabbrüche mehr anzubieten: 2018 waren es nur noch 1.200 Praxen und Kliniken. Das ist ein Rückgang von über 40% in den letzten 15 Jahren! Gerade in ländlichen Gebieten verschlechtert sich die Versorgungssituation für schwangere Personen weiter: Die Wahl zu haben zwischen 200km Autofahrt oder Schwangerschaftsabbruch im Ausland ist nicht akzeptabel!

In Dänemark können schwangere Personen schon seit Jahren eigenständig entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft beenden. Sie werden von den ausführenden Gynäkolog:innen beraten & ausführlich informiert. 

In Deutschland werden Ärzt:innen wie Kristina Hänel strafrechtlich verfolgt und verurteilt, weil sie sachliche Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellen.

Ärzt:innen dürfen in Deutschland auf ihren Webseiten über alles mögliche informieren, auch über Operationen wie zum Beispiel die „Wiederherstellung des Jungfernhäutchens" oder „Verkleinerung der Schamlippen". Aber: Welche Möglichkeiten des Abbruchs gibt es und wie werden sie durchgeführt? Diese Informationen sind strafbar.

Der internationale Vergleich zeigt: Eine legalisierte, flächendeckende und leicht zugängliche Durchführbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen erhöht nicht deren Anzahl, sondern die Sicherheit des Eingriffs.

Was wir daher brauchen ist eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafgesetzbuches (StGB).

Schwangere Personen brauchen 150 Jahre nach Inkrafttreten des Schwangerschaftsabbruchverbots endlich das Recht, selbst über ihre Körper bestimmen zu dürfen!

Their bodies, their choice. #WegMit218 #WegMit219a

Malina Helms, Ärztin

_____


Bitte unterschreibt auch die Petitionen von:

Kristina Hänel: Change.org/219a
Kate & Adriana: Change.org/WegMit218


Quellen & Informationen:

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__219a.html

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/paragraf-219a-der-frauenkoerper-als-politischer-kampfplatz-li.142459

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw08-de-schwangerschaftsabbruch-do-594758

https://www.gruene-bundestag.de/themen/frauen/weg-mit-219a

https://www.frauenrechte.de/informationen/nachrichten-aktuelles/aktuelles-zu-frauenrechten-allgemein/4547-paragraf-219a-a-wie-abschaffen

 

avatar of the starter
Malina HelmsPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 126.327 Unterschriften erreicht

Das Problem

„Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." - §218 StGB

Immer mehr Kolleg:innen entscheiden sich - auch aufgrund der unklaren Regelung - keine Schwangerschaftsabbrüche mehr anzubieten: 2018 waren es nur noch 1.200 Praxen und Kliniken. Das ist ein Rückgang von über 40% in den letzten 15 Jahren! Gerade in ländlichen Gebieten verschlechtert sich die Versorgungssituation für schwangere Personen weiter: Die Wahl zu haben zwischen 200km Autofahrt oder Schwangerschaftsabbruch im Ausland ist nicht akzeptabel!

In Dänemark können schwangere Personen schon seit Jahren eigenständig entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft beenden. Sie werden von den ausführenden Gynäkolog:innen beraten & ausführlich informiert. 

In Deutschland werden Ärzt:innen wie Kristina Hänel strafrechtlich verfolgt und verurteilt, weil sie sachliche Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellen.

Ärzt:innen dürfen in Deutschland auf ihren Webseiten über alles mögliche informieren, auch über Operationen wie zum Beispiel die „Wiederherstellung des Jungfernhäutchens" oder „Verkleinerung der Schamlippen". Aber: Welche Möglichkeiten des Abbruchs gibt es und wie werden sie durchgeführt? Diese Informationen sind strafbar.

Der internationale Vergleich zeigt: Eine legalisierte, flächendeckende und leicht zugängliche Durchführbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen erhöht nicht deren Anzahl, sondern die Sicherheit des Eingriffs.

Was wir daher brauchen ist eine Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafgesetzbuches (StGB).

Schwangere Personen brauchen 150 Jahre nach Inkrafttreten des Schwangerschaftsabbruchverbots endlich das Recht, selbst über ihre Körper bestimmen zu dürfen!

Their bodies, their choice. #WegMit218 #WegMit219a

Malina Helms, Ärztin

_____


Bitte unterschreibt auch die Petitionen von:

Kristina Hänel: Change.org/219a
Kate & Adriana: Change.org/WegMit218


Quellen & Informationen:

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__219a.html

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/paragraf-219a-der-frauenkoerper-als-politischer-kampfplatz-li.142459

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw08-de-schwangerschaftsabbruch-do-594758

https://www.gruene-bundestag.de/themen/frauen/weg-mit-219a

https://www.frauenrechte.de/informationen/nachrichten-aktuelles/aktuelles-zu-frauenrechten-allgemein/4547-paragraf-219a-a-wie-abschaffen

 

avatar of the starter
Malina HelmsPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Jens Spahn
Bundesminister für Gesundheit
Dr. Franziska Giffey
Ehem. Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2018-2021)
Christine Lambrecht
Bundesministerin der Verteidigung

Neuigkeiten zur Petition