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Schutz für den Treptower Park

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Das Lollapalooza-Festival fand vergangenes Jahr auf dem Tempelhofer Feld statt. Da dort jetzt Flüchtlinge untergebracht worden sind, soll das Festival in den Treptower Park verlegt werden. Wie in der Berliner Zeitung berichtet wurde, wird flächenmäßig gesehen ein sehr großer Teil des Parks zum Eventgelände gemacht - dazu gehören die Seite entlang der Spree vom Eingang an der Brücke zur Rummelsburger Insel und die Fläche vor der großen Wiese bis hin zum Russischen Denkmal. Das sind gut ein Drittel des Parks - seht Euch bitte einfach genau das Bild an.

Im vergangenen Jahr feierten rund 45.000 Besucher auf dem Tempelhofer Feld und man kann sich gut ausmalen, wie der Treptower Park unter einer nur ähnlichen Anzahl an Menschen leiden wird (wie der Görlitzer Park am 1. Mai unter nur wenigen tausend). Der Veranstalter hat wohl zugesagt, sich um genügend Sanitäranlagen zu kümmern, aber das ist selbstverständlich. Wobei davon ausgegangen werden darf - wer Festivals kennt, weiß, wovon die Rede ist - dass auch diese Maßnahme kaum etwas helfen wird.

Was aber fehlt und was definitiv weder vom Veranstalter noch vom Bezirksamt gewährleistet werden kann, ist die Sicherheit des Parks - der Schutz der Natur vor Zerstörung und Verschmutzung.

Diese Petition richtet sich NICHT gegen das Lollapalooza-Festival.

Aber sie spricht sich deutlich FÜR den Schutz des Treptower Parks aus.

Es geht darum, Klarheit zu schaffen: was genau der Veranstalter tun möchte, um den Park zu schützen??

Die Wiese und die gesamte Umgebung dürften nach dem Festival buchstäblich "am Boden" sein - wer kümmert sich um die Wiederherstellung??

Wer kümmert sich um die Müllentsorgung? Wir erinnern uns gut an den 1. Mai und den Görlitzer Park DANACH - eine großartige Müllhalde. Den Feiernden ist es einfach egal, wer sich DANACH um IHREN Müll und den Park kümmert. Eine fatale "######egal"-Haltung, die nicht gefördert werden muss.

Falls weder der Veranstalter, noch das Bezirksamt in der Lage sind, durch klare Konzepte und Maßnahmen den Schutz des Treptower Parks zu gewährleisten, richtet sich eine Forderung an beide, sich einen neuen Veranstaltungsort zu suchen. Nur weil der Park im Verhältnis 45.000 Feiernde aufnehmen könnte, heißt das nicht, dass er sie aufnehmen sollte oder gar muss, nur um sich den Event, den touristischen Effekt und natürlich die damit verbundenen Einnahmen zu sichern.

Umweltschutz geht vor Umweltzerstörung.

 

Der Park als innerstädtischer Schutz- und Kulturraum geht VOR Events. Er dient der Erholung der Menschen, Familien und Tiere. Er dient ebenso der Ruhe und dem Schutz der dort befindlichen Natur. 

Der Park als Eventraum ist ein weiterer Schritt in Richtung ungesundes Leben in der Stadt.

Außerdem besteht die Gefahr, dass, wenn das Festival sich erst einmal durchgesetzt hat, andere Festivitäten ebenfalls dort stattfinden können - dann würde aus dem Park ein Eventzentrum und der Erholungswert fiele auf lange Sicht für bestimmte Zeiträume aus. 

Von den Folgen für die Natur und damit uns nicht zu sprechen.

 Hier ein Artikel aus dem Tagesspiel zum Problem auch in anderen Parks:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ostern-im-park-wenn-vor-lauter-muell-das-gruen-verschwindet/4095686.html



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