Schulprojekt „Genehmigung einer Gesamtschule mit Montessori-Pädagogik in Lippstadt"

Schulprojekt „Genehmigung einer Gesamtschule mit Montessori-Pädagogik in Lippstadt"

Das Problem

Ja! Zu unserer Gesamtschule in den Zukunftsschulen Lippstadt!

Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Genehmigung für unsere Gesamtschule zum Schuljahr 2024/25 endlich zu erteilen. Jedes Kind sollte das Recht haben, seine Bildung an der Schule seiner Wahl fortzusetzen.

Ausgangslage:

Wir sind eine Elterngemeinschaft und vertreten unsere Kinder in ihrem Wunsch Klarheit über ihre schulische Zukunft zu erhalten.

Wir, die Elterngemeinschaft der Zukunftsschulen Lippstadt, begleiten das Schulprojekt rund um den Ausbau der Grundschule zur weiterführenden Gesamtschule mit viel Energie und Zuversicht. Der Schulträger steht seit Antragsstellung im Dezember 2022 (!) im Genehmigungsverfahren der Gesamtschule im engen Austausch mit der Bezirksregierung Arnsberg. Nach der überraschenden Ablehnung zum Schulstart im letzten Sommer 2023, sind nunmehr alle davon ausgegangen, den Unterrichtsbetrieb in der von ihnen mitgestalteten Gesamtschule zum aktuellen Schuljahr aufnehmen zu können. Doch bis heute am 11.08.24 (Schulstart 21.08.24) liegt immer noch keine Genehmigung durch die Bezirksregierung vor.  Es ist für uns nicht zu verstehen, warum die Bezirksregierung die Genehmigung ohne sachlich begründbaren Grund verweigert, obwohl alle erforderlichen Nachweise vorliegen und alle Bedingungen erfüllt sind!

Die Situation so kurz vor Beginn des neuen Schuljahres ist für alle Beteiligten mehr als unbefriediegend. Seit Jahren arbeiten Schulträger, Kollegium und Eltern gemeinsam und mit Herzblut engagiert am Projekt der Zukunftsschulen. Auch die Stadt Lippstadt steht aufgrund der Schülerzahlen einer weiteren Gesamtschule positiv gegenüber. Es ist an der Zeit unseren Kindern endlich Sicherheit zu geben, dass sie auch in den nächsten Jahren gemeinsam mit ihren Freunden und Schulkameraden den gewählten Weg an den Zukunftsschulen weitergehen können.

Um mehr über uns und unsere Schule zu erfahren, schaut doch einmal auf die homepage: www. kinder-der-zukunft.de

Die Schule hat nachweislich in den letzten 5 Jahren Grundschul- und Kinderhausarbeit bewiesen, dass sie fachlich und organisatorisch mit rund 120 Kindern und entsprechenden Lernbegleitern und Erzieherinnen einen reibungslosen Betrieb anbieten kann.

Forderung:

Es liegen aus unserer Sicht keine formellen Hürden vor, die gegen eine grundsätzliche Genehmigung der Gesamtschule zum Schulstart 2024/ 2025 sprechen. Die Schule sollte nunmehr schnellstmöglich genehmigt werden. 

Der Schulträger hat zwischenzeitlich ein gerichtliches Eilverfahren zur Genehmigung beim Verwaltungsgericht in Arnsberg  angestrengt. Wir hoffen auf eine zeitnahe und rechtzeitige (positive) Entscheidung!

Um dem Projekt noch einmal öffentlichkeitswirksam mehr Unterstützung zukommen zu lassen, bitten wir um Unterstützung unserer Forderung für eine zeitnahe Genehmigung des weiterführenden Schulbetriebs!

Danke an alle Unterstützer

Die Eltern und Kinder der Zukunftsschulen Lippstadt

Ergänzung vom 12.08.2024

Auf Grund eingehender Nachfragen erweitern wir gerne den Petitionstext: 

Kinderhaus und Zukunftsschulen Lippstadt arbeiten seit 2019 nach der Montessori-Pädagogik, einem reformpädagogischen Ansatz, der bereits vor über 100 Jahren von der italienischen Ärztin Maria Montessori entwickelt wurde. Gerade in der heutigen Zeit, geprägt von Fachkräftemangel durch fehlende Orientierung, sozialer Unsicherheit und einer stetig wachsenden Anzahl von Kindern, die im Schulsystem verloren gehen, zeigt sich der besondere Wert der Idee Montessoris. Sie begegnet Kindern auf Augenhöhe, fördert Eigenständigkeit und begleitet, anstatt sie zu formen. Sowohl staatliche als auch Ersatzschulen in ganz Deutschland – ja sogar weltweit – arbeiten nach diesem Konzept. Herausragend ist für uns als Eltern dabei die soziale Kompetenz, das Miteinander der Kinder. Sie sind kreativ, wissbegierig und dürfen ihre Fähigkeiten in ihrem eigenen Tempo anwenden und fortbilden, um ihren ganz eigenen Bildungsprozess als mündige Bürger von morgen zu gestalten. Das möchten wir als Eltern unseren Kindern auch in der weiterführenden Gesamtschule ermöglichen, in der nach Montessori mit dem Leitgedanken „Hilf mir, meinen Platz in der Welt zu finden“ gearbeitet wird.

Die zum Schuljahresabschluss wiederkehrende Veranstaltung „von Kindern für Kinder“ berührt Lernbegleiter:innen und Eltern jedes Jahr erneut. Hier zeigen die Kinder auf der Bühne, vor großem Publikum, was sie sich erarbeitet haben, spielen oder tanzen etwas vor, sind kreativ und voller Stolz in ihrem Element. Niemand hat ihnen vorgegeben, was und wie, sie werden einfach nur in ihren Ideen und Prozessen begleitet – mit herausragenden Ergebnissen, an denen die Kleinen, die Großen, die Mutigen und die Zurückhaltenden und auch diejenigen, die Unterstützung benötigen, wie selbstverständlich teilhaben – als Gemeinschaft.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist der Bildungsauftrag von Kinderhaus und Zukunftsschulen. BNE ist zwar in aller Munde, Bildungseinrichtungen sollen die Inhalte in den Unterricht einbinden, doch bleiben die hehren Zielsetzungen häufig auf der Strecke – und das in einer Welt, in der nicht nur Nachhaltigkeit im Sinne des Umweltschutzes, sondern auch im Sinne des Sozialen, des Miteinanders und des Friedens mehr und mehr gefördert werden sollte. Im Kinderhaus und in den Zukunftsschulen wird BNE daher im Alltag „gelebt“ – unsere Kinder sind draußen, in der Natur: im Obstgarten, im Tipi und im Wald. Sie lernen und erfahren dort ganz praktisch, wie das Große Ganz funktioniert. Eine Idee, die auch schon Montessori mit der Kosmischen Erziehung vor 100 Jahren in ihrem pädagogischen Konzept vornean gestellt hat. 

Beides, Montessori und BNE, sind herausragende Merkmale einer altersübergreifenden Bildungseinrichtung, die vom Kinderhaus bis zum Schulabschluss alles aus einer Hand und nach einer Idee anbietet. Dies ist ein Elternprojekt, hier zeigen Eltern seit fünf Jahren sehr erfolgreich, wie sie sich die Begleitung und Bildung ihrer Kinder wünschen. Zufriedene, glückliche, selbstbewusste und human gebildete Kinder zeigen jeden Tag erneut, dass es ihnen gut tut, was an diesem besonderen Ort geschieht.

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Norman PrillPetitionsstarter*in

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Das Problem

Ja! Zu unserer Gesamtschule in den Zukunftsschulen Lippstadt!

Wir fordern die zuständigen Behörden auf, die Genehmigung für unsere Gesamtschule zum Schuljahr 2024/25 endlich zu erteilen. Jedes Kind sollte das Recht haben, seine Bildung an der Schule seiner Wahl fortzusetzen.

Ausgangslage:

Wir sind eine Elterngemeinschaft und vertreten unsere Kinder in ihrem Wunsch Klarheit über ihre schulische Zukunft zu erhalten.

Wir, die Elterngemeinschaft der Zukunftsschulen Lippstadt, begleiten das Schulprojekt rund um den Ausbau der Grundschule zur weiterführenden Gesamtschule mit viel Energie und Zuversicht. Der Schulträger steht seit Antragsstellung im Dezember 2022 (!) im Genehmigungsverfahren der Gesamtschule im engen Austausch mit der Bezirksregierung Arnsberg. Nach der überraschenden Ablehnung zum Schulstart im letzten Sommer 2023, sind nunmehr alle davon ausgegangen, den Unterrichtsbetrieb in der von ihnen mitgestalteten Gesamtschule zum aktuellen Schuljahr aufnehmen zu können. Doch bis heute am 11.08.24 (Schulstart 21.08.24) liegt immer noch keine Genehmigung durch die Bezirksregierung vor.  Es ist für uns nicht zu verstehen, warum die Bezirksregierung die Genehmigung ohne sachlich begründbaren Grund verweigert, obwohl alle erforderlichen Nachweise vorliegen und alle Bedingungen erfüllt sind!

Die Situation so kurz vor Beginn des neuen Schuljahres ist für alle Beteiligten mehr als unbefriediegend. Seit Jahren arbeiten Schulträger, Kollegium und Eltern gemeinsam und mit Herzblut engagiert am Projekt der Zukunftsschulen. Auch die Stadt Lippstadt steht aufgrund der Schülerzahlen einer weiteren Gesamtschule positiv gegenüber. Es ist an der Zeit unseren Kindern endlich Sicherheit zu geben, dass sie auch in den nächsten Jahren gemeinsam mit ihren Freunden und Schulkameraden den gewählten Weg an den Zukunftsschulen weitergehen können.

Um mehr über uns und unsere Schule zu erfahren, schaut doch einmal auf die homepage: www. kinder-der-zukunft.de

Die Schule hat nachweislich in den letzten 5 Jahren Grundschul- und Kinderhausarbeit bewiesen, dass sie fachlich und organisatorisch mit rund 120 Kindern und entsprechenden Lernbegleitern und Erzieherinnen einen reibungslosen Betrieb anbieten kann.

Forderung:

Es liegen aus unserer Sicht keine formellen Hürden vor, die gegen eine grundsätzliche Genehmigung der Gesamtschule zum Schulstart 2024/ 2025 sprechen. Die Schule sollte nunmehr schnellstmöglich genehmigt werden. 

Der Schulträger hat zwischenzeitlich ein gerichtliches Eilverfahren zur Genehmigung beim Verwaltungsgericht in Arnsberg  angestrengt. Wir hoffen auf eine zeitnahe und rechtzeitige (positive) Entscheidung!

Um dem Projekt noch einmal öffentlichkeitswirksam mehr Unterstützung zukommen zu lassen, bitten wir um Unterstützung unserer Forderung für eine zeitnahe Genehmigung des weiterführenden Schulbetriebs!

Danke an alle Unterstützer

Die Eltern und Kinder der Zukunftsschulen Lippstadt

Ergänzung vom 12.08.2024

Auf Grund eingehender Nachfragen erweitern wir gerne den Petitionstext: 

Kinderhaus und Zukunftsschulen Lippstadt arbeiten seit 2019 nach der Montessori-Pädagogik, einem reformpädagogischen Ansatz, der bereits vor über 100 Jahren von der italienischen Ärztin Maria Montessori entwickelt wurde. Gerade in der heutigen Zeit, geprägt von Fachkräftemangel durch fehlende Orientierung, sozialer Unsicherheit und einer stetig wachsenden Anzahl von Kindern, die im Schulsystem verloren gehen, zeigt sich der besondere Wert der Idee Montessoris. Sie begegnet Kindern auf Augenhöhe, fördert Eigenständigkeit und begleitet, anstatt sie zu formen. Sowohl staatliche als auch Ersatzschulen in ganz Deutschland – ja sogar weltweit – arbeiten nach diesem Konzept. Herausragend ist für uns als Eltern dabei die soziale Kompetenz, das Miteinander der Kinder. Sie sind kreativ, wissbegierig und dürfen ihre Fähigkeiten in ihrem eigenen Tempo anwenden und fortbilden, um ihren ganz eigenen Bildungsprozess als mündige Bürger von morgen zu gestalten. Das möchten wir als Eltern unseren Kindern auch in der weiterführenden Gesamtschule ermöglichen, in der nach Montessori mit dem Leitgedanken „Hilf mir, meinen Platz in der Welt zu finden“ gearbeitet wird.

Die zum Schuljahresabschluss wiederkehrende Veranstaltung „von Kindern für Kinder“ berührt Lernbegleiter:innen und Eltern jedes Jahr erneut. Hier zeigen die Kinder auf der Bühne, vor großem Publikum, was sie sich erarbeitet haben, spielen oder tanzen etwas vor, sind kreativ und voller Stolz in ihrem Element. Niemand hat ihnen vorgegeben, was und wie, sie werden einfach nur in ihren Ideen und Prozessen begleitet – mit herausragenden Ergebnissen, an denen die Kleinen, die Großen, die Mutigen und die Zurückhaltenden und auch diejenigen, die Unterstützung benötigen, wie selbstverständlich teilhaben – als Gemeinschaft.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist der Bildungsauftrag von Kinderhaus und Zukunftsschulen. BNE ist zwar in aller Munde, Bildungseinrichtungen sollen die Inhalte in den Unterricht einbinden, doch bleiben die hehren Zielsetzungen häufig auf der Strecke – und das in einer Welt, in der nicht nur Nachhaltigkeit im Sinne des Umweltschutzes, sondern auch im Sinne des Sozialen, des Miteinanders und des Friedens mehr und mehr gefördert werden sollte. Im Kinderhaus und in den Zukunftsschulen wird BNE daher im Alltag „gelebt“ – unsere Kinder sind draußen, in der Natur: im Obstgarten, im Tipi und im Wald. Sie lernen und erfahren dort ganz praktisch, wie das Große Ganz funktioniert. Eine Idee, die auch schon Montessori mit der Kosmischen Erziehung vor 100 Jahren in ihrem pädagogischen Konzept vornean gestellt hat. 

Beides, Montessori und BNE, sind herausragende Merkmale einer altersübergreifenden Bildungseinrichtung, die vom Kinderhaus bis zum Schulabschluss alles aus einer Hand und nach einer Idee anbietet. Dies ist ein Elternprojekt, hier zeigen Eltern seit fünf Jahren sehr erfolgreich, wie sie sich die Begleitung und Bildung ihrer Kinder wünschen. Zufriedene, glückliche, selbstbewusste und human gebildete Kinder zeigen jeden Tag erneut, dass es ihnen gut tut, was an diesem besonderen Ort geschieht.

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Norman PrillPetitionsstarter*in

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