Schlösser und Seenverwaltung, verlängern Sie den Pachtvertrag der Welser Kuche in München!

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Mein Name ist Christian Drese. Ich bin seit mehr als 17 Jahren als Spielmann in dem  mittelalterlichen Restaurant "Welser Kuchel" in München tätig. Damit soll nun am Dienstag Schluss sein. Der Königsbrunner Cateringservice "Stransky und Treutler", der Betreiber des Restaurants, hat Insolvenz angemeldet und praktisch ab sofort alle seine Mitarbeiter (15 Mägde, Knechte und Küchenpersonal  in München) freigestellt. Löhne werden nicht fortgezahlt. Wir Spielleute (5) hätten eh nichts zu erwarten, da wir Freiberufler sind. Allerdings ist hier unser grösster Auftraggeber und bedeutet für mich persönlich den Wegfall von über der Hälfte meines Einkommens. Abgesehen davon, dass die Mitarbeiter zu einer Art Familie zusammengewachsen sind.  Dabei ist die "Welser Kuche" gar nicht die Ursache für die Insolvenz. Für die nächsten 2 bis 3 Monate gibt es schon ca. 4000 Vorreservierungen. Es ist meiner Erfahrung nach für die Wintermonate mit noch viel mehr Gästen zu rechnen.

Eine Lösung hatte sich auch bereits aufgetan. Der langjährige Geschäftsführer in München, Herr Ludwig Sorejevic senior, hatte sich bereiterklärt, mit seinem Privatvermögen einzuspringen. Er ist auch bereits von der Insolvenzverwaltung akzeptiert worden. Einzig der Hausherr, die Schlösser und Seenverwaltung, will den Pachtvertrag nicht auf Herrn Sorejevic oder jemand anderen übertragen.

Mit der Schliessung des Lokals verschwindet ein weiteres Traditionshaus im Münchner Stadtbild. Das können wir (alle in der Kuche Tätigen) nicht verstehen. Die Kellerräume unter der Feldherrenhalle in denen sich das Restaurant befindet sind anderweitig kaum nutzbar, vielleicht noch als Kartoffelkeller? Ganz im Gegenteil. Durch den Betrieb wurde das Gebäude in gewisser Weise bisher sogar geschützt und vor dem Verfall bewahrt.

Ich möchte hier keine Vermutungen anstellen, wo der Grund der Ablehnung steckt. Allerdings möchte ich an die Schlösser und Seenverwaltung, im Besonderen an ihren Präsidenten Herrn Bernd Schreiber appellieren: Überdenken Sie Ihre Ablehnung und geben Sie Herrn Sorejevic wenigstens einen begrenzten Pachtvertrag damit wir nicht alle Kunden verlieren.

Ich bitte Sie ganz herzlich, meine Petition zu unterstützen und möglichst bald, da die Zeit drängt.. Das würde mir sehr viel bedeuten. Vielen Dank Ihnen allen.