Petition updateSchafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan!230.000 Menschen fordern sichere Fluchtwege aus Afghanistan
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Aug 18, 2021

Liebe Unterstützer*innen,

bereits über 230.000 Menschen haben unsere Petition unterzeichnet und fordern damit sichere Fluchtwege aus Afghanistan für alle Menschen, die das Land jetzt verlassen müssen.

Während die Regierungen Österreichs und der Schweiz eine direkte Aufnahme afghanischer Flüchtender ablehnen und Frankreichs Präsident Macron davon spricht, dass man sich „gegen große irreguläre Migrationsströme wappnen und schützen“ müsse, fordert auch der EU-Wirtschaftskommissar Gentiloni einen humanitären Korridor zur Aufnahme flüchtender Menschen aus Afghanistan. (https://www.deutschlandfunk.de/migrationspolitik-eu-debattiert-ueber-aufnahme-von.1939.de.html?drn:news_id=1292111)

Die deutsche Regierung legt ihren Fokus in erster Linie auf die Evakuierung von Afghan*innen, die direkt mit deutschen Institutionen bzw. für Deutschland gearbeitet haben. Ansonsten setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf eine Zusammenarbeit mit afghanischen Nachbarstaaten wie Pakistan, um Fluchtbewegungen nach Europa zu verhindern.

Auch eine Konferenz der EU-Außenminister*innen kam zu dem Ergebnis, dass man mit den Taliban reden und Nachbarländer unterstützen müsse, „um eine potenzielle Migrationskatastrophe, aber auch eine humanitäre Krise, zu verhindern“. (https://ec.europa.eu/germany/news/20210818-evakuierung-in-afghanistan_de)

Strategien zur Abwehr von schutzsuchenden Menschen zu entwerfen, während uns stündlich dramatische Bilder, Lageberichte und Hilferufe aus Afghanistan erreichen, halten wir für verantwortungslos und unmenschlich. Zudem ist es eine Tatsache, dass auch die deutsche Politik Schuld und Verantwortung für die Lage vor Ort trägt.

Die Fluchtwege in die Nachbarländer Afghanistans dürfen nicht in weiteren Elendslagern mit jahrelanger Perspektivlosigkeit für ganze Familien enden. Deutschland und die EU-Staaten können und dürfen die Verantwortung nicht auf die Nachbarländer abschieben. Mit derselben Forderung appellierte die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzais an die Regierungen weltweit: „Die Länder müssen ihre Grenzen für afghanische Flüchtlinge öffnen, für die vertriebenen Menschen.

Deshalb können wir unsere Forderung an die Bundesregierung nur wiederholen – mit der Hoffnung, dass sie schnellstmöglich Gehör findet:

Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan für alle Menschen, die fliehen müssen! Jetzt!

Bitte unterstützt unsere Forderung weiterhin:

#SafePassage #Afghanistan

Vielen Dank für eure Unterstützung! Nur gemeinsam können wir etwas bewegen.

Axel Pasligh, Gorden Isler, Joana Weinmann, Sophie Weidenhiller
- von Sea-Eye e. V.

PS: Geht auf die Straße und beteiligt euch an den bundesweiten Demonstrationen. Danke an alle, die bisher dabei waren!

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