Schafft eine, zwei, drei, viele blühende Landschaften in Rheinland-Pfalz und überall

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 2.500.


 

Nur in blühenden artenreichen Landschaften summt und brummt es.

Sie sind der untrügliche Hinweis auf eine intakte Natur, in der sich Mensch und Tier wohlfühlen.

Ich habe mich selber auf Glyphosat testen lassen und bin mit 1,67ng belastet. Das erschreckende ist,  daß ich das Herbizid  nur über die Ernährung aufgenommen habe. Persönlich habe ich Roundup noch nie benutzt.

  Glyphosat trägt zu dem Artensterben bei. Es schädigt nachweislich die Darmflora bei Menschen und Tieren (Studie Universität Leipzig). 238 Wildbienenarten sind auf der Roten Liste, 38 Wildbienenarten sind ausgestorben. 62% der Amphibien und Reptilien sind vom Aussterben bedroht, 50% der Feldvögel sind vom Aussterben bedroht.

Glyphosat verursacht Antibiotikaresistenz

Ein durch die EU in Auftrag gegebener Prüfungsbericht, zur Frage ob Biozide Auswirkungen auf die Antibiotikaresistenz haben, endete mit einem zweifelsfreien „JA"

Unter dem seit 2013 rechtskräftigen Regelwerk würde Glyphosat heute keine Zulassung mehr erhalten. Denn Glyphosat lässt Bakterien, darunter auch menschliche und tierische Krankheitserreger, die vormals empfindlich gegenüber Glyphosat waren, auch resistent gegenüber klinisch bedeutsamen Antibiotika werden.

Standardtherapien mit Antibiotika berücksichtigen a priori das Vorhandensein Glyphosat-induzierter Antibiotikaresistenzen nicht – der Therapieerfolg wird zunehmend zum Glückspiel. Subtherapeutische Antibiotikakonzentration provozieren weitere Antibiotikaresistenzen. Kein Arzt, kein Therapeut ist auf die Situation vorbereitet.

Tatsächlich erhöht die EU beständig die Grenzwerte für Pestizide in den Lebensmitteln. Beispiel: ein Sojaschnitzel darf eine 400-fach höhere Belastung an Pestiziden haben als ein gleichschweres Schweineschnitzel.

Viele wissen es, noch mehr Menschen ahnen es: Die vorherrschende großindustrielle Agrarindustrie zerstört aus reinem Profitstreben fortwährend Mensch und Natur.

Wir, die Unterzeichner der vorliegenden Petition, fordern zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen die Artenvielfalt zu erhalten und die unverantwortliche Belastung unserer Kinder in Rheinland-Pfalz zu beenden.

 

Deswegen fordern wir:

  1. Lebensmittel müssen in Rheinland-Pfalz auf Belastung mit Glyphosat getestet werden.
  2. Importiertes Gensoja für die Tierfütterung in Rheinland-Pfalz muss auf Belastung mit Glyphosat getestet werden.
  3. Ackerböden müssen in Rheinland-Pfalz auf Pestizidrückstände von Ampa getestet werden (Halbwertzeit bis zu 875 Tage je Bodenart).
  4. Alle Gemeinden müssen pestizidfrei werden.
  5. In der Konventionellen Landwirtschaft muss der Einsatz von Pestiziden kontrolliert und drastisch eingeschränkt werden.
  6. Alle Maßnahmen sollen auf ein sofortiges Verbot von Glyphosat ausgerichtet sein. Glyphosat schädigt nachweislich die Darmflora bei Bienen.
  7. Der Maisanbau muss reduziert werden (ca. 42000 Hektar Maisanbau in Rheinland-Pfalz). Maisfelder sind für Insekten eine Wüste.

Eine sehr empfehlenswerte Film-Dokumentation über die Nebenwirkungen von Glyphosat finden Sie hier: Roundup, der Prozess



Heute: Matthias verlässt sich auf Sie

Matthias Reimann benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Schafft eine, zwei, drei, viele blühende Landschaften in Rheinland-Pfalz und überall”. Jetzt machen Sie Matthias und 1.705 Unterstützer/innen mit.