Schützt das Simonswälder Tal vor den 270-Meter-Windrädern

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Katharina P. und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger, fordern den sofortigen Stopp der Planungen für bis zu fünf Windkraftanlagen mit einer Höhe von bis zu 270 Metern auf dem Bergrücken des Kandelrückens – vom Elmlesberg (oberhalb des Wohngebietes Martinshof) bis zum „Grütt-Gebiet“ (oberhalb des Campingplatzes) in Simonswald.

Das geplante Gebiet liegt mitten im Naturpark Südschwarzwald, der geschaffen wurde, um wertvolle Lebensräume zu schützen, das regionale Klima zu stabilisieren und eine nachhaltige Erholung für kommende Generationen zu ermöglichen.

Wir lehnen den Ausbau der Windenergie nicht grundsätzlich ab. Der geplante Standort ist jedoch aus unserer Sicht ungeeignet und würde erhebliche Auswirkungen auf Natur, Landschaft und Lebensqualität haben. Für den Bau der bis zu fünf Windkraftanlagen müssten große Waldflächen gerodet, Zufahrtsstraßen gebaut und massive Betonfundamente im Boden verankert werden.  Dies bedeutet einen erheblichen Eingriff in die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt in diesem Gebiet, der auch Lebensraum von geschützten Vogelarten (z.B. Rotmilan) und Fledermäusen ist. 

Das Simonswälder Tal lebt von Natur, Ruhe und sanftem Tourismus. Die Begleitumstände solch großer Industrieanlagen würden bis zu 1.000 Simonswälder Bürger und unsere zahlreichen Urlaubsgäste beeinflussen. Dazu zählen insbesondere der von den Anlagen ausgehende Lärm zu Tag- und Nachtzeiten, Immissionen und ein störender Schattenwurf ("Disko-Effekt").  Auch könnten sich die Windkraftanlagen negativ auf die Immobilienpreise in Simonswald auswirken, für viele Simonswälder ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. 

Hinzu kommen offene Fragen zum Rückbau der Anlagen. Die Entsorgung kann bereits heute sechs- bis siebenstellige Beträge pro Anlage kosten. Sollte die Projektgesellschaft – etwa durch Insolvenz – diese Verpflichtungen nicht erfüllen können, könnten finanzielle Risiken für die Grundstückseigentümer oder die Gemeinde entstehen.

Wir kritisieren die mangelnde Transparenz der Nachbargemeinden Waldkirch und Gutach. Entscheidungen mit so großen Auswirkungen auf unsere Region dürfen nicht monatelang hinter verschlossenen Türen besprochen werden – insbesondere dann nicht, wenn eigene finanzielle Interessen dieser Kommunen und wirtschaftliche Interessen eines spanischen Investors im Spiel sind.

Wir fordern daher mehr Transparenz, eine frühzeitige Beteiligung der Simonswälder Bevölkerung sowie des Gemeinderates und die ernsthafte Prüfung alternativer Standorte, die Mensch, Natur und Landschaft weniger belasten.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift – für den Schutz unserer Natur, unserer Landschaft und der Lebensqualität im Simonswälder Tal.

Susanne Reich und Peter Rießle

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Susanne ReichPetitionsstarter*in

98

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Katharina P. und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger, fordern den sofortigen Stopp der Planungen für bis zu fünf Windkraftanlagen mit einer Höhe von bis zu 270 Metern auf dem Bergrücken des Kandelrückens – vom Elmlesberg (oberhalb des Wohngebietes Martinshof) bis zum „Grütt-Gebiet“ (oberhalb des Campingplatzes) in Simonswald.

Das geplante Gebiet liegt mitten im Naturpark Südschwarzwald, der geschaffen wurde, um wertvolle Lebensräume zu schützen, das regionale Klima zu stabilisieren und eine nachhaltige Erholung für kommende Generationen zu ermöglichen.

Wir lehnen den Ausbau der Windenergie nicht grundsätzlich ab. Der geplante Standort ist jedoch aus unserer Sicht ungeeignet und würde erhebliche Auswirkungen auf Natur, Landschaft und Lebensqualität haben. Für den Bau der bis zu fünf Windkraftanlagen müssten große Waldflächen gerodet, Zufahrtsstraßen gebaut und massive Betonfundamente im Boden verankert werden.  Dies bedeutet einen erheblichen Eingriff in die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt in diesem Gebiet, der auch Lebensraum von geschützten Vogelarten (z.B. Rotmilan) und Fledermäusen ist. 

Das Simonswälder Tal lebt von Natur, Ruhe und sanftem Tourismus. Die Begleitumstände solch großer Industrieanlagen würden bis zu 1.000 Simonswälder Bürger und unsere zahlreichen Urlaubsgäste beeinflussen. Dazu zählen insbesondere der von den Anlagen ausgehende Lärm zu Tag- und Nachtzeiten, Immissionen und ein störender Schattenwurf ("Disko-Effekt").  Auch könnten sich die Windkraftanlagen negativ auf die Immobilienpreise in Simonswald auswirken, für viele Simonswälder ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. 

Hinzu kommen offene Fragen zum Rückbau der Anlagen. Die Entsorgung kann bereits heute sechs- bis siebenstellige Beträge pro Anlage kosten. Sollte die Projektgesellschaft – etwa durch Insolvenz – diese Verpflichtungen nicht erfüllen können, könnten finanzielle Risiken für die Grundstückseigentümer oder die Gemeinde entstehen.

Wir kritisieren die mangelnde Transparenz der Nachbargemeinden Waldkirch und Gutach. Entscheidungen mit so großen Auswirkungen auf unsere Region dürfen nicht monatelang hinter verschlossenen Türen besprochen werden – insbesondere dann nicht, wenn eigene finanzielle Interessen dieser Kommunen und wirtschaftliche Interessen eines spanischen Investors im Spiel sind.

Wir fordern daher mehr Transparenz, eine frühzeitige Beteiligung der Simonswälder Bevölkerung sowie des Gemeinderates und die ernsthafte Prüfung alternativer Standorte, die Mensch, Natur und Landschaft weniger belasten.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift – für den Schutz unserer Natur, unserer Landschaft und der Lebensqualität im Simonswälder Tal.

Susanne Reich und Peter Rießle

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Susanne ReichPetitionsstarter*in
71 Personen haben heute unterzeichnet

98


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Petition am 26. März 2026 erstellt