
Hallo, liebe Mitstreiter!
Am 28.02. habe ich nun die Rückmeldung der Stadt zu unserer Petition erhalten.
Wortlaut: Da die erforderlichen 400 Unterschriften von wahlberechtigten Bürger*innen aus Neu-Anspach nicht zusammengekommen seien, würde die Behandlung der Petition abgelehnt.
Das ist natürlich Blödsinn.
Es war von vornherein klar, dass aufgrund der geringen Fristsetzung (8 Wochen) der Stadt und der medialen Übermacht vorn Forstbehörde und dem Verein "Waldliebe e. V." diese Zahl an erforderlichen Unterschriften nicht zusammenkommen konnte.
In meinem Anschreiben zur Petitionseinreichung hatte ich das auch schon verdeutlicht und trotzdem den Wunsch geäußert, dass man sich doch bitte mit dem wirklich wichtigen Inhalt der Petition auseinandersetzt und durchaus auch ein überregionales Interesse besteht.
Was aber viel amüsanter ist:
Auch wenn nicht die nötige Unterschriftenzahl zusammenkommt, hat der Magistrat der Stadt Stellung zum Inhalt der Petition zu nehmen (s. Bild). Ansonsten entfällt nur das Rederecht des/der Petenten vor dem entsprechenden Ausschuss. Da ich dem Magistrat aber schon ausführliche Argumente habe zukommen lassen, finde ich das gar nicht so dramatisch.
Ich konnte mich also einem ziemlich süffisanten Widerspruch nicht verwehren und habe der Stadt ihre eigenen Regeln verdeutlicht ;-)...
Vielleicht möchtet Ihr auch gerne einmal dort hinschreiben? Ein paar unterstützende Worte könnten nicht schaden.
Ich danke Euch für Euren Beistand. Teilt und unterschreibt gerne weiter! Bis zum nächsten Mal sende ich herzliche Grüße